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	<title>Links und Weiterführendes Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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		<title>Handschrift als Hinweis auf kognitive Veränderungen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 18:29:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie aus Portugal deutet darauf hin, dass sich kognitive Beeinträchtigungen auch in der Art zeigen können, wie Menschen schreiben. Gemeint ist dabei nicht einfach eine „schöne“ oder „unordentliche“&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/05/26/handschrift-als-hinweis-auf-kognitive-veraenderungen/">Handschrift als Hinweis auf kognitive Veränderungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine neue Studie aus Portugal deutet darauf hin, dass sich kognitive Beeinträchtigungen auch in der Art zeigen können, wie Menschen schreiben. Gemeint ist dabei nicht einfach eine „schöne“ oder „unordentliche“ Handschrift. Entscheidend waren in der Untersuchung vor allem messbare Merkmale des Schreibvorgangs: Wie lange dauert es bis zum ersten Strich? Wie flüssig wird geschrieben? Wie oft wird der Stift neu angesetzt? Wie lange dauert die Schreibbewegung insgesamt?</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Auffällig in der Untersuchung: einfache Aufgaben wie Linienziehen oder Punkte setzen unterschieden die Gruppen kaum. Deutlicher wurden die Unterschiede erst bei anspruchsvolleren Schreibaufgaben, insbesondere beim Schreiben nach Diktat. Dabei müssen Zuhören, Sprachverarbeitung, Arbeitsgedächtnis und feinmotorische Steuerung gleichzeitig zusammenspielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Hinweis, keine Diagnose</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Forschenden sehen in der digitalen Handschriftanalyse deshalb eine mögliche Ergänzung für frühe Hinweise auf kognitive Veränderungen. Sie betonen aber auch die Grenzen: Die Studie war klein, die Ergebnisse sind nicht ohne Weiteres auf alle älteren Menschen übertragbar, und Einflüsse durch Medikamente wurden nicht systematisch berücksichtigt. Eine veränderte Handschrift ersetzt also keine Diagnostik. Sie kann allenfalls ein Baustein sein, der in Zukunft bei Screening und Verlaufskontrolle helfen könnte. Für die Praxis ist die Einordnung wichtig: eine zittrige, langsamere oder veränderte Handschrift ist bei älteren Menschen nicht automatisch ein Demenzzeichen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.frontiersin.org/journals/human-neuroscience/articles/10.3389/fnhum.2026.1820193/full">Frontiers in Human Neuroscience: Digital handwriting analysis for cognitive impairment detection in older adults</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/05/26/handschrift-als-hinweis-auf-kognitive-veraenderungen/">Handschrift als Hinweis auf kognitive Veränderungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Kognitive Verschlechterung: Blutwerte aus dem Darm-Stoffwechsel könnten frühe Hinweise geben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:37:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bestimmte Stoffwechselprodukte im Blut könnten künftig dabei helfen, frühe kognitive Veränderungen besser zu erkennen. Darauf weist eine Studie der University of East Anglia hin, die 2026 in der Fachzeitschrift Gut&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/05/06/kognitive-verschlechterung-blutwerte-aus-dem-darm-stoffwechsel-koennten-fruehe-hinweise-geben/">Kognitive Verschlechterung: Blutwerte aus dem Darm-Stoffwechsel könnten frühe Hinweise geben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Bestimmte Stoffwechselprodukte im Blut könnten künftig dabei helfen, frühe kognitive Veränderungen besser zu erkennen. Darauf weist eine Studie der University of East Anglia hin, die 2026 in der Fachzeitschrift Gut Microbes veröffentlicht wurde.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Forschenden untersuchten Erwachsene ab 50 Jahren. Verglichen wurden gesunde Personen, Menschen mit subjektiven Gedächtnisproblemen und Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung, also Mild Cognitive Impairment. Im Mittelpunkt standen Stoffwechselprodukte, die mit Ernährung und Darmbakterien zusammenhängen. Denn der Darm steht über Stoffwechsel, Immunprozesse und Entzündungsreaktionen in engem Austausch mit dem Gehirn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch kein fertiger Demenz-Bluttest</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Auffällig war: Einige potenziell schützende Stoffwechselprodukte waren bei Menschen mit frühen kognitiven Veränderungen niedriger ausgeprägt. Andere, eher ungünstige Stoffwechselprodukte waren erhöht. Ein statistisches Modell konnte anhand von sechs ausgewählten Metaboliten zwischen gesunden Personen und Menschen mit frühen kognitiven Einschränkungen unterscheiden. Die Treffgenauigkeit lag in der Studie bei etwa 79 Prozent.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für die Praxis bedeutet das noch nicht, dass ein einfacher Demenz-Bluttest bereits verfügbar wäre. Die Studie ist ein Forschungsbefund, kein fertiges Diagnoseverfahren. Die Ergebnisse müssen in größeren und langfristigen Untersuchungen bestätigt werden. Dennoch ist der Ansatz interessant: Er stärkt die Bedeutung der Darm-Hirn-Achse und zeigt, dass Ernährung, Stoffwechselgesundheit und Darmmikrobiom künftig auch für die Früherkennung kognitiver Veränderungen eine größere Rolle spielen könnten.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<div style="background-color:#EAF1F8; border-left:6px solid #2E5593; padding:16px 18px; margin:24px 0; border-radius:8px; font-family:Arial, sans-serif; line-height:1.5;">
  <p style="margin:0 0 8px 0; font-size:18px; color:#2E5593; font-weight:bold;">
    Was diese Studie nicht aussagt
  </p>

  <p style="margin:0 0 10px 0; color:#222;">
    Die Studie zeigt keinen fertigen Demenz-Bluttest. Sie beweist auch nicht, dass Veränderungen im Darmmikrobiom Demenz verursachen oder dass sich Demenz durch bestimmte Lebensmittel, Probiotika oder Nahrungsergänzung sicher verhindern lässt.
  </p>

  <p style="margin:0; color:#222;">
    Die Ergebnisse sind ein wichtiger Forschungsansatz zur Darm-Hirn-Achse. Sie müssen aber erst in größeren und langfristigen Studien bestätigt werden, bevor daraus sichere Empfehlungen für Diagnostik, Prävention oder Behandlung abgeleitet werden können.
  </p>
</div>
</div>
</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="Quelle: Quelle: Connell et al. (2026): Circulatory dietary and gut-derived metabolites predict early cognitive decline. Gut Microbes.">Quelle: Quelle: Connell et al. (2026): Circulatory dietary and gut-derived metabolites predict early cognitive decline. Gut Microbes.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/05/06/kognitive-verschlechterung-blutwerte-aus-dem-darm-stoffwechsel-koennten-fruehe-hinweise-geben/">Kognitive Verschlechterung: Blutwerte aus dem Darm-Stoffwechsel könnten frühe Hinweise geben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>BGH stärkt den Willen betreuter Menschen: Ablehnung eines Angehörigen als Betreuer ist maßgeblich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem nun veröffentlichten Beschluss klargestellt: Lehnt eine betroffene Person eine bestimmte Person als Betreuer ab, sind die Gerichte an diese Ablehnung grundsätzlich gebunden. Im konkreten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/01/06/bgh-staerkt-den-willen-betreuter-menschen-ablehnung-eines-angehoerigen-als-betreuer-ist-massgeblich/">BGH stärkt den Willen betreuter Menschen: Ablehnung eines Angehörigen als Betreuer ist maßgeblich</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem nun veröffentlichten Beschluss klargestellt: Lehnt eine betroffene Person eine bestimmte Person als Betreuer ab, sind die Gerichte an diese Ablehnung grundsätzlich gebunden. Im konkreten Fall wurde deshalb die Bestellung der Tochter als Mitbetreuerin aufgehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Landgericht zweifelte Wunsch der Betroffenen an</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Betroffene (Jahrgang 1941) wandte sich dagegen, dass ihre Tochter zusätzlich zu einem Berufsbetreuer als Mitbetreuerin eingesetzt wurde. Das Amtsgericht hatte eine Betreuung mit umfassendem Aufgabenkreis eingerichtet und zusätzlich einen Einwilligungsvorbehalt für Vermögensangelegenheiten sowie Haus- und Grundstücksangelegenheiten angeordnet. Das Landgericht hielt an der Bestellung der Tochter fest, weil es Zweifel hatte, ob die Ablehnung der Tochter wirklich dem eigenen Wunsch der Betroffenen entspreche. Es vermutete, Nachbarn könnten Einfluss genommen haben, um wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wunsch der / des Betreuten reicht aus</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der BGH hat diese Sichtweise nicht akzeptiert. Entscheidend sei der Wunsch der betroffenen Person bei der Betreuerauswahl – auch dann, wenn es um die Ablehnung einer bestimmten Person geht. Dafür müsse die betroffene Person weder geschäftsfähig sein noch eine „natürliche Einsichtsfähigkeit“ besitzen. Ebenso wenig sei erforderlich, dass die Ablehnung besonders reflektiert, „eigenständig gebildet“ oder dauerhaft sei. Es genügt, dass die betroffene Person die Ablehnung erkennbar zum Ausdruck bringt.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Vermutung einer Einflussnahme durch Dritte reiche nicht aus, um den geäußerten Willen bei der Personenauswahl beiseitezuschieben. Nach der seit 2023 maßgeblichen Regelung in § 1816 Abs. 2 Satz 2 BGB seien Gerichte an die Wünsche grundsätzlich gebunden. Eine andere Bewertung komme nur in Betracht, wenn sich die Ablehnung nicht gegen eine bestimmte Person richtet, sondern gegen die Bestellung eines Betreuers an sich.<br></p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;Seite=1&amp;nr=143933&amp;anz=981&amp;pos=31">Bundesgerichtshof, Beschluss vom 05.11.2025 – XII ZB 396/25</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zum Betreuungsrecht finden Sie z.B. auf den <a href="https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschueren/Betreuungsrecht.html">Seiten des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. </a><br>Lesen Sie zum Thema auch diesen Artikel hier auf der Webseite: <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/05/20/bgh-staerkt-rechte-von-angehoerigen-bei-der-betreuerauswahl/">BGH stärkt Rechte von Angehörigen bei der Betreuerauswahl</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/01/06/bgh-staerkt-den-willen-betreuter-menschen-ablehnung-eines-angehoerigen-als-betreuer-ist-massgeblich/">BGH stärkt den Willen betreuter Menschen: Ablehnung eines Angehörigen als Betreuer ist maßgeblich</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Demenz im Hospiz: Beruhigungsmittel können das Sterberisiko erhöhen</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/11/14/demenz-im-hospiz-beruhigungsmittel-koennen-das-sterberisiko-erhoehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:53:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Hospiz soll am Lebensende vor allem eines bringen: Ruhe, Linderung und Würde erhalten – auch für Menschen mit Demenz. Um Unruhe, Angst oder Delir zu dämpfen, wird auch in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/11/14/demenz-im-hospiz-beruhigungsmittel-koennen-das-sterberisiko-erhoehen/">Demenz im Hospiz: Beruhigungsmittel können das Sterberisiko erhöhen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Hospiz soll am Lebensende vor allem eines bringen: Ruhe, Linderung und Würde erhalten – auch für Menschen mit Demenz. Um Unruhe, Angst oder Delir zu dämpfen, wird auch in Hospizen bzw. der Palliativversorgung auch zu Benzodiazepinen und Antipsychotika gegriffen. Eine aktuelle US-Studie legt jetzt nahe: Genau diese Medikamente können das Sterberisiko im Hospiz für Menschen mit Demenz deutlich erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuverordnungen im Hospiz</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Forschungsteam um Lauren Gerlach von der University of Michigan hat die Daten von über 139.000 Bewohnerinnen und Bewohnern US-amerikanischer Pflegeheime ausgewertet, die zwischen 2014 und 2018 neu in ein Hospiz aufgenommen wurden. Alle hatten eine Alzheimer-Demenz oder eine verwandte Form und in den sechs Monaten vor der Hospizaufnahme weder Benzodiazepine noch Antipsychotika erhalten.<br>Im Fokus der Forscher stand die Frage: Was passiert, wenn diese Medikamente erst nach Beginn der Hospizversorgung neu angesetzt werden? Sie verglichen mit Menschen mit Demenz im Hospiz, die diese Mittel nicht bekamen. Die Forschenden verfolgten den Verlauf über 180 Tage nach Hospizaufnahme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichitge Erkenntnisse</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Auswertung zeigt mehrere Befunde, die aufhorchen lassen. Knapp die Hälfte der Menschen mit Demenz (48 Prozent) erhielt nach Aufnahme ins Hospiz erstmals ein Benzodiazepin, 13 Prozent bekamen neu ein Antipsychotikum verordnet. Die meisten dieser Verordnungen erfolgten bereits in den ersten Tagen nach Hospizaufnahme. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Hospizdauer bei über 130 Tagen – viele Patientinnen und Patienten befanden sich also nicht in den letzten Tagen oder Wochen ihres Lebens. Beim Blick auf die Sterblichkeit über sechs Monate zeigte sich: Wer im Hospiz neu ein Benzodiazepin erhielt, hatte ein um 41 Prozent erhöhtes Risiko, innerhalb von 180 Tagen zu sterben, verglichen mit sehr ähnlichen Personen ohne Benzodiazepin. Bei neu angesetzten Antipsychotika lag das erhöhte Sterberisiko immer noch bei 16 Prozent.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<div class="infobox infobox-medikamente" style="background-color:#e6f3ff; border-left:4px solid #4a90e2; padding:12px 16px; margin:16px 0;">
  <h3>Was sind Benzodiazepine und Antipsychotika?</h3>
  <p>
    Benzodiazepine sind Medikamente zur Beruhigung und Angstlösung, zum Beispiel
    Lorazepam (Ativan) oder Diazepam (Valium).
  </p>
  <p>
    Antipsychotika wie Haloperidol (Haldol) oder Olanzapin (Zyprexa) werden häufig
    bei starker Unruhe, Halluzinationen oder aggressivem Verhalten eingesetzt.
  </p>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Mögliche Erklärungen – und Grenzen der Studie</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Daten beantworten nicht alle Fragen, sie zeigen zunächst „nur“, dass Neuverordnungen dieser Medikamente mit einer höheren Sterblichkeit einhergehen. Dafür kommen mehrere Erklärungen infrage. Zum einen könnte ein Indikations-Bias vorliegen: Menschen, die besonders schwer krank, stark unruhig oder insgesamt stärker belastet sind, erhalten eher Benzodiazepine oder Antipsychotika – sie hätten möglicherweise auch ohne diese Medikamente ein höheres Sterberisiko. Zum anderen spielen die bekannten Risiken der Substanzen selbst eine Rolle: Sedierung, Stürze, Aspirationspneumonien oder Herz-Kreislauf-Effekte könnten tatsächlich zur erhöhten Sterblichkeit beitragen. Hinzu kommt, dass Versorgungsmuster sehr unterschiedlich sind. In einigen Hospizen scheinen Benzodiazepine und Antipsychotika eher „Standard“ im Rahmen eingespielter Routinen zu sein, während andere Einrichtungen diese Mittel deutlich zurückhaltender und stärker individuell abgewogen einsetzen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://amzn.to/441c7ne"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/11/SchreiCoverWerbung-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3250" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/11/SchreiCoverWerbung-683x1024.jpg 683w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/11/SchreiCoverWerbung-200x300.jpg 200w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/11/SchreiCoverWerbung-768x1152.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/11/SchreiCoverWerbung.jpg 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Amazon-Affiliate-Link</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Auch wenn die Studie im US-System mit Medicare-Daten durchgeführt wurde, ist die Botschaft für die Versorgung von Menschen mit Demenz allgemein relevant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Benzodiazepine und Antipsychotika sind in der Versorgung von Menschen mit Demenz Hochrisiko-Medikamente.</li>



<li class="has-medium-font-size">Risiken und Nutzen müssen stets besonders sorgfältig abgewogen werden, insbesondere wenn ein Versterben nicht in Kürze zu erwarten ist.</li>



<li class="has-medium-font-size">Nicht-medikamentöse Maßnahmen sollten immer zuerst ausgeschöpft werden: Schmerzbehandlung, Nähe und Begleitung, Anpassung der Umgebung, Deeskalation, klare Tagesstruktur, Musik, vertraute Rituale usw., gut geschulte Pflegefachpersonen sind hier entscheidend. </li>



<li class="has-medium-font-size">Wenn Medikamente nötig sind, sollten Dosis und Dauer so gering wie möglich gehalten und engmaschig überprüft werden.</li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die neue Studie von Gerlach und Kolleg:innen macht deutlich: Häufig eingesetzte Medikamente wie Benzodiazepine und Antipsychotika können bei Menschen mit Demenz im Hospiz mit einem deutlich erhöhten Sterberisiko verbunden sein. Das zwingt nicht zum kategorischen Verzicht – aber zu einer sehr bewussten, gut begründeten und regelmäßig überprüften Verordnung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <br><a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2840039">Gerlach LB, Zhang L, Kim HM, Teno J, Maust DT. Benzodiazepine or Antipsychotic Use and Mortality Risk Among Patients With Dementia in Hospice Care. JAMA Network Open. 2025;8(10):e2537551. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.37551</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/11/14/demenz-im-hospiz-beruhigungsmittel-koennen-das-sterberisiko-erhoehen/">Demenz im Hospiz: Beruhigungsmittel können das Sterberisiko erhöhen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MCI: Was intergenerationelle Aktiv-Programme leisten müssen &#8211; und Betroffene brauchen</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/10/31/mci-was-intergenerationelle-aktiv-programme-leisten-muessen-und-betroffene-brauchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Links und Weiterführendes]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
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		<category><![CDATA[MCI]]></category>
		<category><![CDATA[mild cognitive impairment]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) profitieren oft von einer Kombination aus Bewegung und kognitiven Aufgaben. Eine neue Arbeit aus Gent bündelt dazu Forschung und Interviews mit Betroffenen und ihren&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/10/31/mci-was-intergenerationelle-aktiv-programme-leisten-muessen-und-betroffene-brauchen/">MCI: Was intergenerationelle Aktiv-Programme leisten müssen &#8211; und Betroffene brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) profitieren oft von einer Kombination aus Bewegung und kognitiven Aufgaben. Eine neue Arbeit aus Gent bündelt dazu Forschung und Interviews mit Betroffenen und ihren erwachsenen Kindern – mit einem klaren Ergebnis: Entscheidend sind nicht „harte“ Leistungsziele, sondern Sicherheit, Freude, Struktur und soziale Bindung.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Kernpunkte</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Bedürfnisse: klare, einfache Anleitungen, vorhersehbare Routinen, eine ruhige, wertschätzende Atmosphäre und Angebote, die spürbar zu den eigenen Fähigkeiten passen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Motivation: Spaß, Selbstwirksamkeit und gemeinsames Erleben zählen mehr als Wettbewerb; Begleitung durch vertraute Personen hilft beim Dranbleiben.</li>



<li class="has-medium-font-size">Hürden: kognitive Überforderung, Müdigkeit/Schmerzen, Sturzangst, Scham – plus ganz praktische Faktoren wie Wegezeiten, starre Zeiten oder unpassende Räume.</li>



<li class="has-medium-font-size">Rolle der Kinder: Sie erleichtern Teilnahme (Transport, Motivation), brauchen aber flexible Formate, kurze Wege und klare, verständliche Informationen – ohne zusätzlichen Druck.</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<!-- Infokasten: Mild Cognitive Impairment (MCI) -->
<section aria-label="Infokasten: Mild Cognitive Impairment" style="background:#f7fafc;border:1px solid #e2e8f0;border-radius:12px;padding:16px 18px;max-width:900px;margin:16px 0;font-family:system-ui,-apple-system,Segoe UI,Roboto,Arial,sans-serif;line-height:1.5;">
  <header style="margin-bottom:8px;">
    <h2 style="margin:0;font-size:1.2rem;font-weight:normal;color:#1a202c;">Was ist MCI – und was bedeutet es für das Demenzrisiko?</h2>
  </header>

  <p style="margin:0 0 8px 0;color:#2d3748;">
    Mild Cognitive Impairment (MCI; leichte kognitive Beeinträchtigung) bezeichnet messbare Gedächtnis- oder Aufmerksamkeitsprobleme, während die Selbstständigkeit im Alltag weitgehend erhalten bleibt. MCI ist kein Demenzstadium, kann aber ein Vorläufer sein.
  </p>

  <ul style="margin:0 0 8px 18px;color:#2d3748;padding:0;">
    <li>Typisch sind Störungen von Kurzzeitgedächtnis, Aufmerksamkeit, Wortfindung oder Planung, ohne dass grundlegende Alltagsaktivitäten dauerhaft versagen.</li>
    <li>MCI erhöht das Risiko, in eine Demenz überzugehen; grob 10–20&nbsp;% der Betroffenen pro Jahr entwickeln eine Demenz, andere bleiben stabil oder verbessern sich vorübergehend.</li>
    <li>Ursachen und Verläufe sind unterschiedlich (z.&nbsp;B. amnestische vs. nicht-amnestische Formen); deshalb ist Verlaufskontrolle wichtig.</li>
  </ul>

  <div style="margin-top:10px;padding:10px;border:1px dashed #cbd5e0;border-radius:10px;background:#ffffff;">
    <p style="margin:0 0 6px 0;color:#2d3748;">
      Was heißt das praktisch?
    </p>
    <ul style="margin:0 0 0 18px;color:#2d3748;padding:0;">
      <li>Frühe Abklärung und regelmäßige Nachkontrollen vereinbaren.</li>
      <li>Modifizierbare Risikofaktoren adressieren (Bewegung, Herz-Kreislauf, Schlaf, soziale Aktivierung, Hör-/Sehhilfen, Medikamente prüfen).</li>
      <li>Alltag strukturieren: Routinen, Merkzettel, einfache Schritt-folgen, Reizüberflutung vermeiden.</li>
      <li>Körperliche und kognitive Aktivität kombinieren (z.&nbsp;B. Spaziergang mit Gesprächs- oder Rhythmusaufgaben), ohne Leistungsdruck.</li>
    </ul>
  </div>

  <p style="margin:10px 0 0 0;color:#4a5568;font-size:0.95rem;">
    Wichtig: MCI ist ein Risikozustand, aber kein Automatismus in Richtung Demenz. Ein individuell zugeschnittener, alltagsnaher Unterstützungsplan kann Lebensqualität erhalten und Teilhabemöglichkeiten stärken.
  </p>
</section>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was das für die Praxis bedeutet</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Beginnen Sie klein, bauen Sie feste Routinen auf und gehen Sie Schritt für Schritt vor. Personalisieren Sie die Angebote: Wählen Sie je nach Bedarf Gruppen- oder 1:1-Formate, planen Sie Pausen ein und richten Sie Tempo und Umfang an der Tagesform aus. Zudem braucht es einen emotional sicheren Rahmen, reduzieren Sie unbedingt aufkommenden Leistungsdruck und werten Sie gelingende Momente wertschätzend auf. Setzen Sie auf alltagsnahe Dual-Task-Ideen wie einen Spaziergang mit Gesprächsaufgabe oder einfache Rhythmusübungen. Binden Sie Angehörige ein, ohne sie zu überlasten, und geben Sie Informationen kurz, konkret und gut umsetzbar.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Studie: <a href="https://alz-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/alz.70696">A scoping review and comprehensive needs assessment for developing an intergenerational cognitive and physical activity program for MCI patients and their adult children</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/10/31/mci-was-intergenerationelle-aktiv-programme-leisten-muessen-und-betroffene-brauchen/">MCI: Was intergenerationelle Aktiv-Programme leisten müssen &#8211; und Betroffene brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kontinuierliche Begleitung durch geschulte Pflegefachpersonen schließt Versorgungslücken</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/10/28/kontinuierliche-begleitung-durch-geschulte-pflegefachpersonen-schliesst-versorgungsluecken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 18:36:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[häusliche pflege bei demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein praxisnahes Versorgungsmodell mit speziell weitergebildeten Pflegefachpersonen zeigt im Alltag messbare Vorteile für zu Hause lebende Menschen mit Demenz – bis hin zu weniger Versorgungs­lücken, besserer Lebensqualität und spürbarer Entlastung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/10/28/kontinuierliche-begleitung-durch-geschulte-pflegefachpersonen-schliesst-versorgungsluecken/">Kontinuierliche Begleitung durch geschulte Pflegefachpersonen schließt Versorgungslücken</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein praxisnahes Versorgungsmodell mit speziell weitergebildeten Pflegefachpersonen zeigt im Alltag messbare Vorteile für zu Hause lebende Menschen mit Demenz – bis hin zu weniger Versorgungs­lücken, besserer Lebensqualität und spürbarer Entlastung der Hausarztpraxen. Der Innovationsausschuss beim G-BA empfiehlt die Einführung in die Regelversorgung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was steckt hinter „Dementia Care Management“?</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Statt punktueller Einzelkontakte begleitet eine dafür qualifizierte Pflegefachkraft Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz und ihre Angehörigen über mehrere Monate hinweg. Sie erhebt systematisch die individuelle Versorgungslage, plant Maßnahmen und setzt sie um – von Organisation und Beratung bis hin zu ausgewählten heilkundlichen Tätigkeiten in Abstimmung mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Ziel ist eine lückenarme, kontinuierliche, wohnortnahe Unterstützung.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Konzept stammt vom DZNE und wurde bereits in Pilotprojekten erprobt. Es findet sich in der Nationalen Demenzstrategie und wird in der S3-Leitlinie zu Demenzen empfohlen. Mit dem positiven Votum des Innovationsausschusses beim G-BA erhält das Modell nun Rückenwind, um den Transfer in die Regelversorgung vorzubereiten.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Weiterlesen: <a href="https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/demenz-neues-modell-der-haeuslichen-versorgung-bewaehrt-sich-im-praxistest/">Pressemitteilung des DZNE mit Details zur Studie und zum G-BA-Beschluss.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/10/28/kontinuierliche-begleitung-durch-geschulte-pflegefachpersonen-schliesst-versorgungsluecken/">Kontinuierliche Begleitung durch geschulte Pflegefachpersonen schließt Versorgungslücken</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kindheitserfahrungen und Demenz: Unerwartete Zusammenhänge auch für die Pflegepraxis</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/08/28/kindheitserfahrungen-und-demenz-unerwartete-zusammenhaenge-auch-fuer-die-pflegepraxis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 18:32:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Allgemein gilt die Faustregel: Belastungen in der Kindheit erhöhen das Risiko für spätere Erkrankungen – auch für Demenz. Doch eine aktuelle Studie aus Alzheimer’s &#38; Dementia (2025) zeigt ein komplexeres&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/08/28/kindheitserfahrungen-und-demenz-unerwartete-zusammenhaenge-auch-fuer-die-pflegepraxis/">Kindheitserfahrungen und Demenz: Unerwartete Zusammenhänge auch für die Pflegepraxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Allgemein gilt die Faustregel: Belastungen in der Kindheit erhöhen das Risiko für spätere Erkrankungen – auch für Demenz. Doch eine aktuelle Studie aus Alzheimer’s &amp; Dementia (2025) zeigt ein komplexeres Bild.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was die Forschung herausgefunden hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Untersucht wurden ältere Erwachsene (55+), die belastende Kindheitserfahrungen („Adverse Childhood Experiences“, ACEs) gemacht hatten – etwa finanzielle Not, Gewalt oder familiäre Probleme. Dabei zeigte sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Finanzielle Not in der Kindheit / Armut stand in Zusammenhang mit einer schlechteren kognitiven Leistung im Alter.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gewalt oder Einschüchterung durch Eltern waren dagegen teilweise mit niedrigeren Werten bestimmter Hirn-Biomarker verbunden, die normalerweise als Zeichen für Schädigungen gelten (z. B. Neurofilament Light Chain, Glial Fibrillary Acidic Protein).</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bildgebende Verfahren zeigten ebenfalls nicht unbedingt mehr Schäden, sondern Hinweise auf möglicherweise intaktere Hirnstrukturen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschenden vermuten: Manche Betroffene entwickeln Resilienz oder kompensatorische Strategien, die sie im Alter sogar schützen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung für die Pflege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Pflegealltag bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Biografische Arbeit bleibt zentral. Lebensgeschichten beeinflussen den Verlauf von Demenz bzw. sich darunter zeigende Verhaltensweisen &#8211; aber nicht immer in der erwarteten Richtung. Auch schwere Kindheitserfahrungen können Ressourcen hervorgebracht haben.</li>



<li>Resilienz anerkennen. Fachkräfte sollten neben Defiziten gezielt auch nach Stärken, Bewältigungsmustern und vorhandenen Fähigkeiten suchen.</li>



<li>Individuelle Beobachtung. Nicht alle Betroffene mit „schwieriger Vergangenheit“ zeigen stärkere Einschränkungen. Manche bewältigen Situationen erstaunlich stabil – ein Hinweis auf Schutzfaktoren.</li>



<li>Prävention neu denken<strong>.</strong> Forschung zu Resilienz könnte langfristig helfen, Schutzmechanismen zu erkennen und in pflegerische Konzepte einzubauen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie macht deutlich: Kindheitserfahrungen hinterlassen Spuren, aber nicht immer nur negative.<strong> </strong>Pflegefachpersonen können durch biografieorientierte Ansätze dazu beitragen, vorhandene Ressourcen zu erkennen und zu nutzen – ein wichtiger Baustein für eine individuelle und würdige Betreuung von Menschen mit Demenz.<br>Quelle: <a href="https://alz-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/alz.70523">Rose, D. K., et al. (2025). <em>Adverse childhood experiences influence markers of neurodegeneration risk in older adults.</em> Alzheimer’s &amp; Dementia. Advance online publication. </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/08/28/kindheitserfahrungen-und-demenz-unerwartete-zusammenhaenge-auch-fuer-die-pflegepraxis/">Kindheitserfahrungen und Demenz: Unerwartete Zusammenhänge auch für die Pflegepraxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Metformin senkt Demenz- und Sterberisiko bei Übergewichtigen und Adipösen</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/08/12/metformin-senkt-demenz-und-sterberisiko-bei-uebergewichtigen-und-adipoesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 05:51:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Metformin ist eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es senkt den Blutzucker, indem es die Zuckerproduktion in der Leber vermindert und die Empfindlichkeit der Körperzellen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/08/12/metformin-senkt-demenz-und-sterberisiko-bei-uebergewichtigen-und-adipoesen/">Metformin senkt Demenz- und Sterberisiko bei Übergewichtigen und Adipösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Metformin ist eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es senkt den Blutzucker, indem es die Zuckerproduktion in der Leber vermindert und die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin erhöht. Eine internationale Kohortenstudie mit 452.777 übergewichtigen und adipösen Erwachsenen zeigt, dass die langfristige Einnahme von Metformin über zehn Jahre das Risiko, an Demenz zu erkranken, um etwa 8–12 % senkt und das Sterberisiko um rund 26–28 %. Übergewicht, insbesondere im mittleren Lebensalter, gilt als modifizierbarer Risikofaktor für Demenz, da es unter anderem chronische Entzündungen, Insulinresistenz und Gefäßschäden fördern kann. Der in der Studie beobachtete schützende Effekt von Metformin zeigte sich in allen BMI-Kategorien – von Übergewicht bis schwere Adipositas – und basiert auf einem Vergleich zwischen Metformin-Anwendern und gematchten Kontrollgruppen. Die Autorinnen und Autoren betonen jedoch, dass weitere Forschung notwendig ist, um die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen dieser Schutzwirkung besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: D. J. de Boer et al., “Protective Effect of Metformin Against Dementia in Patients With Obesity: Results From a Global Federated Health Network Analysis”, Diabetes, Obesity and Metabolism, 2025, <a href="https://dom-pubs.pericles-prod.literatumonline.com/doi/10.1111/dom.16647">doi: 10.1111/dom.16647</a> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/08/12/metformin-senkt-demenz-und-sterberisiko-bei-uebergewichtigen-und-adipoesen/">Metformin senkt Demenz- und Sterberisiko bei Übergewichtigen und Adipösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Apathie betrifft über die Hälfte der Menschen mit Lewy-Körper-Demenz</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/08/04/apathie-betrifft-ueber-die-haelfte-der-menschen-mit-lewy-koerper-demenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 20:34:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Apathie – also ein deutlich spürbarer Rückzug, Motivationsverlust und Teilnahmslosigkeit – zählt zu den häufigsten Begleitsymptomen der Lewy-Körper-Demenz. Eine neue Meta-Analyse, veröffentlicht im Fachjournal Alzheimer’s &#38; Dementia (Juli 2025), zeigt:&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/08/04/apathie-betrifft-ueber-die-haelfte-der-menschen-mit-lewy-koerper-demenz/">Apathie betrifft über die Hälfte der Menschen mit Lewy-Körper-Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Apathie – also ein deutlich spürbarer Rückzug, Motivationsverlust und Teilnahmslosigkeit – zählt zu den häufigsten Begleitsymptomen der Lewy-Körper-Demenz. Eine neue Meta-Analyse, veröffentlicht im Fachjournal Alzheimer’s &amp; Dementia (Juli 2025), zeigt: Mehr als die Hälfte der Betroffenen leidet darunter. Die gepoolte Prävalenz lag bei 57 % bei der Demenz mit Lewy-Körperchen (DLB) und 56 % bei der Parkinson-Demenz (PDD). </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Auch in frühen Krankheitsstadien, etwa bei einer milden kognitiven Beeinträchtigung (MCI), zeigte sich Apathie bereits bei bis zu 46 % der Fälle. Die Autor:innen sehen darin einen möglichen Frühindikator, um Lewy-Körper-Demenz besser und früher von anderen Demenzformen abgrenzen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle:</strong> Yu et al., The prevalence of apathy in Lewy body dementia, Alzheimer’s &amp; Dementia, 2025; DOI: <a>10.1002/alz.70425</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/08/04/apathie-betrifft-ueber-die-haelfte-der-menschen-mit-lewy-koerper-demenz/">Apathie betrifft über die Hälfte der Menschen mit Lewy-Körper-Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Pflege bleibt menschlich: Medizinethiker warnt vor Missverständnissen beim Einsatz sozialer Roboter</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/07/25/pflege-bleibt-menschlich-medizinethiker-warnt-vor-missverstaendnissen-beim-einsatz-sozialer-roboter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 06:59:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Soziale Roboter können in der Pflege unterstützen, aber sie dürfen menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Davor warnt der Medizinethiker Robert Ranisch von der Universität Potsdam. „Roboter sollen Pflegekräfte nicht ersetzen, sondern&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/07/25/pflege-bleibt-menschlich-medizinethiker-warnt-vor-missverstaendnissen-beim-einsatz-sozialer-roboter/">Pflege bleibt menschlich: Medizinethiker warnt vor Missverständnissen beim Einsatz sozialer Roboter</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Soziale Roboter können in der Pflege unterstützen, aber sie dürfen menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Davor warnt der Medizinethiker Robert Ranisch von der Universität Potsdam. „Roboter sollen Pflegekräfte nicht ersetzen, sondern entlasten“, betont er in einem aktuellen Beitrag <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/245374/10-07-2025/medizinethiker-soziale-roboter-ersetzen-keine-pflegekraft">bei evangelisch.de.</a> Er plädiert für eine nüchterne, aber verantwortungsbewusste Haltung gegenüber technikbasierten Assistenzsystemen in der Altenpflege. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/07/17/interview-mit-alice-lin-was-einer-der-weltweit-fortschrittlichsten-versorgungsroboter-im-dienste-der-pflege-derzeit-kann-und-was-nicht/">In einem Krankenhaus in Taiwan wird derzeit ein kollaborativer Roboter getestet &#8211; lesen Sie hier das Interview. </a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Robotik und KI in der Pflege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ranisch unterscheidet zwischen rein funktionalen Robotern, etwa für Transport oder Monitoring, und sogenannten sozialen Robotern, die auf zwischenmenschliche Interaktion ausgelegt sind. Letztere werden zunehmend in Pflegeeinrichtungen getestet – auch im Umgang mit Menschen mit Demenz. Dabei können sie beispielsweise an Medikamente erinnern, zu Bewegungen anregen oder emotionale Nähe simulieren. Doch genau hier sieht der Ethiker eine ethisch heikle Grenze: Bei Menschen mit Demenz besteht die Gefahr, dass Roboter als reale Bezugspersonen missverstanden werden. „Wenn wir Pflegebedürftigen eine soziale Nähe nur vorspielen, betreiben wir letztlich eine Form der Täuschung“, warnt Ranisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E-Care, gefördert von der Bundesregierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ressortforschung/handlungsfelder/forschungsschwerpunkte/robotik-in-der-pflege/e-care.html?utm_source=chatgpt.com">Projekt E‑cARE</a>, das Ranisch leitet, entwickeln Bürger:innen zusammen mit Wissenschaftler:innen ethische Leitlinien für den Einsatz sozialer Roboter in der Altenpflege. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem demenzsensiblen Umgang mit künstlicher Interaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Ergebnisse wird mit Spannung gewartet. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/07/25/pflege-bleibt-menschlich-medizinethiker-warnt-vor-missverstaendnissen-beim-einsatz-sozialer-roboter/">Pflege bleibt menschlich: Medizinethiker warnt vor Missverständnissen beim Einsatz sozialer Roboter</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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