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	<title>app Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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		<title>Start-up aus Aachen möchte pflegende Angehörige unterstützen &#8211; App gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 12:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland leben mehr als 4 Mio. Menschen mit Pflegebedarf. Etwa 80% werden in der eigenen Häuslichkeit versorgt.Ungefähr die Hälfte davon ausschließlich durch Angehörige. Unterstützung dringend geboten Angehörige sind dabei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/">Start-up aus Aachen möchte pflegende Angehörige unterstützen &#8211; App gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland leben mehr als 4 Mio. Menschen mit Pflegebedarf. Etwa 80% werden in der eigenen Häuslichkeit versorgt.Ungefähr die Hälfte davon ausschließlich durch Angehörige. </p>



<h2 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Unterstützung dringend geboten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angehörige sind dabei <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege-zu-hause.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vielfältigen Belastungen ausgesetzt</a>, die Versorgung des pflegebedürftigen Familienmitgliedes erfordert Kraft, Geld, Nerven und viel Zeit. Nicht immer reichen die bisherigen Hilfeformen aus, die Herausforderungen zu stemmen. Zwar haben in den <a href="https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/pflege/83130/kaum_verbesserungen_vdk-tv_zeigt_wie_unzureichend_die_pflegereform_2021_ist" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vergangenen Jahren Pflegereformen</a> auch immer wieder zum Ziel gehabt, die häuslichen Situationen zu stützen und Belastung zu reduzieren, jedoch ist der Alltag der Angehörigen – überwiegend Frauen – noch immer von einer hohen Stressbelastung geprägt. Für die häusliche Versorgung eines Menschen mit Demenz ist ein stabiles sorgendes Umfeld ein entscheidender Faktor, damit es nicht zu einem verfrühten Heimübertritt kommt, den die meisten Menschen sich nicht wünschen. Anders formuliert: der Umzug ins Pflegeheim ist bei weitem nicht immer durch die Schwere der Erkrankung oder den Grad der Pflegebedürftigkeit getriggert: vielmehr bricht das sorgende häusliche System unter den vielfältigen Belastungen zusammen. In der Summe geht’s dann Zuhause nicht mehr.</p>



<h2 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Digitalisierung nimmt nicht alle Sorgen – kann sie aber mindern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Pflege wird häufig unter Digitalisierung eine Dienstplansoftware verstanden oder ein Zeiterfassungssystem. Manchmal auch, dass umständliche Prozesse „digital gemacht“ werden – also Formular X halt auch als pdf zum Selbstausdrucken online zur Verfügung steht. Dabei bedeutet die Digitalisierung sowohl für die professionelle Pflege und Betreuung als auch die häusliche Versorgung umfassende Änderungen mit geradezu revolutionären Chancen, gerade auch wenn es um SmartHome-Anwendungen geht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-830" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-1024x681.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-300x199.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-768x511.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek.jpg 1411w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Team von Eldertech aus Aachen: vlnr Anna-Lisa Cramer, David Fiebig, André Fiebig, Laura Hajek, Artur Janiszek</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://eldertech.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Startup Eldertech</a> aus dem nordrhein-westfälischen Aachen stellt sich der Herausforderung und möchte – in einem ersten Schritt – Angehörige in der häuslichen Pflege unterstützen. Am 06. Oktober hat es seine App gelauncht, die nun bis zum Jahresende kostenfrei genutzt werden kann. Mittels der App soll eine vereinfachte Videotelefonie ermöglicht werden. Auch eine intelligente Steuerung bzw. Überwachung eines Tablettenspenders und Organisationstools zur Vereinfachung des Pflegealltags sind laut Eldertech möglich. „Wir legen großen Wert darauf, dass die App besonders einfach zu bedienen ist. Vor allem für die Senioren und Seniorinnen wollen wir durch möglichst wenig Nutzungsaktivitäten Technik-Frust vermeiden“, so Gründer André Fiebig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ganze <a href="https://eldertech.de/wp-content/uploads/2021/10/Pressemitteilung-App-Release-ELDERTECH-6.10.2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung lesen Sie hier</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Erfahrungen mit der Eldertech-App interessieren mich – schreiben Sie gerne einen Kommentar oder eine Nachricht.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/">Start-up aus Aachen möchte pflegende Angehörige unterstützen &#8211; App gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Kliniken für Studie gesucht: Streaming-App für Menschen mit Demenz</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2020/10/11/kliniken-fuer-studie-gesucht-streaming-app-fuer-menschen-mit-demenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 18:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fernsehen gehört für die meisten Menschen in Deutschland zur täglichen Gewohnheit. Ältere Menschen schauen deutlich mehr fern als jüngere. Es gehört häufig zum festen Abendritual, bietet Entspannung und Vergnügen. Moderne&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2020/10/11/kliniken-fuer-studie-gesucht-streaming-app-fuer-menschen-mit-demenz/">Kliniken für Studie gesucht: Streaming-App für Menschen mit Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Fernsehen gehört für die meisten Menschen in Deutschland zur täglichen Gewohnheit. Ältere Menschen schauen deutlich mehr fern als jüngere. Es gehört häufig zum festen Abendritual, bietet Entspannung und Vergnügen. Moderne Serien und Filme können Menschen mit Demenz jedoch schnell überfordern: schnelle Bildwechsel, Spezialeffekte, rasante Kamerafahrten und nicht zuletzt Werbeunterbrechungen mit unidentifizierbaren Produkten können zu Erregung und Unruhezuständen führen. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zugleich fehlt es vielerorts in Kliniken an Betreuung und Tagesstruktur</a>, die ausreichend für Beschäftigung sorgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GoldenSummer.TV möchte beide Probleme lösen: die Streaming App möchte „demenzgerechtes“ Fernsehen bieten. Hierfür <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/GoldenSummerTV-Testkrankenhauser.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">werden drei Krankenhäuser gesucht</a>, welche die Stream-App einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussetzungen sind einerseits, dass die Klinik Managementzugriff auf das krankenhauseigene TV-System hat und über WLAN, IP TV über LAN verfügt. In der Testphase sollen den beteiligten Kliniken weder Kosten für die Installation noch Lizenzgebühren entstehen. Bewerbungsschluss: 30.11.2020. Anbieter von GoldenSummer.TV ist die Firma Curae AG aus Mörfelden-Walldorf. Holger Strehlau, Vorstandsvorsitzender der Curae AG habe ich dazu drei Fragen gestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/HolgerStrehlauBild1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-570" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/10/HolgerStrehlauBild1-1024x683.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/10/HolgerStrehlauBild1-300x200.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/10/HolgerStrehlauBild1-768x512.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/10/HolgerStrehlauBild1.jpg 1032w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Holger Strehlau; Vorstandsvorsitzender der Curae AG</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Herr Strehlau, Menschen brauchen Menschen. Der Fernseher kann keine Betreuung und Aktivierung durch Dritte ersetzen &#8211; oder?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Holger Strehlau:</strong> Das ist absolut richtig. Vor allen Dingen kann das aktuelle Fernsehprogramm die Menschen eher beunruhigen und zu herausforderndem Verhalten beitragen. Wir verstehen GoldenSummer.TV als eine ergänzende Möglichkeit, neben den Betreuungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, die therapeutische Begleitung erfordern. Allerdings hat sich in den Testreihen herausgestellt, dass Patienten in Unruhephasen beruhigt werden und dann wieder eine Betreuung in der Gruppe oder individuell ermöglicht wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Krankenhäuser sind – auch schon ohne Pandemie – erheblich belastet mit Bürokratie und personeller Unterdeckung. Wie aufwändig ist die Teilnahme von Kliniken an der Studie?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Holger Strehlau:</strong> Als ehemaliger Geschäftsführer von Krankenhäusern weiß ich um die Belastungen der Pflegenden. Deshalb haben wir die Studie so angelegt, dass wir alle technischen Arbeiten in Abstimmung übernehmen, und die Pflegenden schulen, um das Programm einzusetzen. Um das Programm zu starten, bedarf es dann nur noch drei „Klicks“. Der Erhebungsbogen ist so aufgebaut, dass er maximal 3 Minuten in Anspruch nimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Was erwarten Sie vom Ergebnis – immerhin schreiben Sie auf der Webseite von GoldenSummer.Tv, dass Patienten mit Demenz ins „hier und jetzt“ zurückgeholt werden und das Wohlbefinden „sichtbar“ besser werden soll. Ist es nicht vielmehr so, dass die Wirkung von GoldenSummer.TV im Effekt eher die sein wird, dass Pflegefachleute und Mediziner entlastet werden, weil Patienten mit Demenz durch die von Ihnen angebotene App eine geeignetere Alternative zum normalen Fernsehen haben?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Holger Strehlau:</strong> Sowohl das Eine als auch das Andere ist Zielsetzung des Programmes. Und beide Ziele sind ehrenwert. Je mehr Pflegende und Mediziner durch Vermeidung von „Herausforderndem Verhalten“ entlastet werden, um so mehr Zeit haben Sie für die Betreuung und Pflege insgesamt. Gleichfalls gelingt es GoldenSummer.TV häufig, die Patienten ins „hier und jetzt“ zurückzuholen und damit die Möglichkeit zu haben, ein Gespräch mit Bezug auf das Gesehene zu beginnen. Übrigens können/sollten das nicht nur die Pflegenden, sondern auch die Angehörigen tun.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Herr Strehlau, ich danke Ihnen für das Gespräch. </em></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-primary-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">Teilnahme ist kostenlos &#8211; und könnte im Alltag ein Mosaik werden im (demenzfreundlichen) Krankenhaus</h2>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Krankenhäuser die sich für eine Teilnahme an der Studie interessieren und die Streaming-App für Patienten mit Demenz einsetzen möchten, finden mehr Informationen <a href="https://www.goldensummer.tv/studie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dazu unter diesem Link</a>. <br><br>Mir persönlich gefällt die Haltung der Macher insofern, dass für mich nicht zu entdecken war, dass man einen therapeutischen Anspruch postuliert. Vielmehr geht es um eine Unterstützung, eine Hilfe &#8211; eine Möglichkeit Fernsehen so zu gestalten, dass Menschen mit Demenz damit etwas anfangen können. Das könnte funktionieren &#8211; zumal Tagesstruktur, Beschäftigung und Betreuung (nicht nur) in Kliniken ein Dauerproblem sind. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Meint Ihr</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:281px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-left has-small-font-size wp-block-paragraph">Photo by Stephen Monterroso on Unsplash<br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2020/10/11/kliniken-fuer-studie-gesucht-streaming-app-fuer-menschen-mit-demenz/">Kliniken für Studie gesucht: Streaming-App für Menschen mit Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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