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	<title>Dokumentation Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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	<title>Dokumentation Archive - Demenz-Zeitung</title>
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		<title>Gegeben, aber nicht genommen: der stille Medikationsfehler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 11:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/02/28/gegeben-aber-nicht-genommen-der-stille-medikationsfehler/">Gegeben, aber nicht genommen: der stille Medikationsfehler</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Szenario kennen viele Kolleginnen und Kollegen in der Pflege: beim abendlichen Zu-Bett-Bringen findet man eine Tablette in der Kleidung, im Bett oder auf dem Boden. Oft angelutscht oder angekaut.  Nicht selten ist die Reaktion ein Achselzucken. Ab in den Müll damit – und weiter im Dienst. Manchmal sind Tablettenfunde derart normalisiert, dass die Information noch nicht einmal innerhalb von Teams weitergegeben wird. Keine Übergabe, keine Dokumentation, keine Rückmeldung an behandelne Ärzte. Und das ist ein Fehler. Denn der Fund ist nicht „nur“ eine unangenehme Kleinigkeit, sondern ein Medikationsereignis. Und wenn es nicht als solches behandelt wird, bleiben Risiken unsichtbar, wiederholen sich – und können medizinisch, organisatorisch und rechtlich relevant werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Sie Tablettenfunde nicht bagatellisieren sollten</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine Tablette, die später aufgefunden wird, bedeutet zunächst: die tatsächliche Einnahme ist unsicher. Damit wird aus „Medikament gegeben“ möglicherweise „Medikament nicht eingenommen“. Das kann unterschiedliche Folgen haben – je nach Wirkstoff und Situation. Denkbar sind </p>



<ul class="wp-block-list has-medium-font-size">
<li>Unterdosierung und Therapieversagen (z.B. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/12/16/schmerzmanagement-im-alter-neu-sortiert-was-die-neue-s3-leitlinie-geripain-bringt/">Schmerzen</a>, Blutdruckentgleisung, zunehmende Unruhe etc.)</li>



<li>Doppelgabengefahr, wenn „vorschnell nachgegeben“ wird</li>



<li>Aspiration oder Schleimhautreizungen, wenn Tabletten im Mund immer wieder angelöst werden</li>



<li>Wiederholungsrisiko: Wenn niemand informiert wird, bleibt das Muster bestehen und wird zum Dauerproblem &#8211; noch dazu zu einem, von dem es keine offizielle Kenntnis gibt</li>



<li>Überdosierungen: die beabsichtigte Wirkung kann nicht eintreten &#8211; der behandelnde Arzt erhöht in der Folge die Dosis. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was in der Praxis immer wieder falsch läuft</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Zum Teil erlebe ich einen sehr laxen Umgang mit der Thematik. Das bei Frau X oder Herrn Y immer wieder (!) nicht eingenommene Tabletten in Essensresten, im Müll, eingewickelt in Servietten oder zufällig beim Bettenmachen findet, sei &#8222;ganz normal&#8220;, sagte man mir. Eine Pflegeassistentin in <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/11/warum-kommen-menschen-mit-demenz-ins-pflegeheim-und-wann-ist-der-richtige-zeitpunkt/">einem Pflegeheim</a> erklärte mir nebenbei, dass sie &#8222;gar nicht mehr Bescheid&#8220; sage, weil sowieso niemand darauf reagiere. Funde werden kommentarlos entsorgt, nicht als Medikationsereignis behandelt. </p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wie mit Tablettenfunden umgegangen werden sollte, sehen Sie hier im Film.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/02/TablettengenommenFinal-1.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://youtu.be/nzvEC9WsSPI">Dieses Video können Sie auch auf Youtube sehen und teilen.</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">2 Fehler, die gefährlich werden</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Fehler 1: Der Fund wird „entsorgt“ statt als Medikationsereignis behandelt. Genau hier entstehen Folgeschäden: Beim nächsten Dienst weiß niemand, dass Kontrolle nötig ist, dass die Person Tabletten „bunkert“ oder weglegt, oder dass eine Anpassung der Darreichungsform sinnvoll wäre.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Fehler 2: Keine Übergabe, keine Dokumentation, keine Rückkopplung. Ohne Dokumentation wird aus einem echten Risiko ein unsichtbares Risiko. Und ohne Übergabe bleibt die nächste Pflegefachperson blind. Das ist der Grund, warum manche Bewohner oder Patienten über Tage oder Wochen „angeblich alles bekommen“ – und trotzdem instabil bleiben oder werden, je nach dem.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der Vorgang an sich, dass ein Mensch mit Demenz Medikamente &#8222;bunkert&#8220;, wieder herausnimmt, irgendwo liegen lässt oder einfach ablehnt, ist an sich nicht völlig ungewöhnlich. Die pflegefachliche Reaktion darf aber deshalb nicht in einem &#8222;ist doch egal&#8220; bestehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Sie als Pflegefachpersonen tun sollten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Funde werden konsequent als Medikationsereignis eingeordnet.</li>



<li class="has-medium-font-size">Es wird versucht, zu identifizieren was genau gefunden wurde und wann der eigentliche Einnahmezeitpunkt hätte sein sollen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Vorschnelles Handeln ohne Klärung und Absprachen wird unterbunden &#8211; es wird nicht automatisch „nachgeben“ solange etwas unklar ist.</li>



<li class="has-medium-font-size">Rückmeldung an den behandelnden Arzt / Ärztin nach Risiko und Kontext.</li>



<li class="has-medium-font-size">Saubere Dokumentation und Übergabe.</li>



<li class="has-medium-font-size">Ggfs. Darreichungsform überprüfen und Alternativen besprechen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Muster prüfen: wann kommt das vor? Kontext? Äußerungen? Wie ist der Vorgang?</li>



<li class="has-medium-font-size">Grenzen einhalten: keine &#8222;kreativen Eigenlösungen&#8220; &#8211; z.B. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=e8cmR3XHqd4">der verdeckten Medikamentengabe</a> bei Ablehnung.</li>



<li class="has-medium-font-size">Erforderlichenfalls Einnahmekontrolle sicherstellen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine gefundene Tablette ist kein „kleiner Zwischenfall“, sondern ein Warnsignal: Die Einnahme war unsicher – und damit auch die Wirkung der Therapie. Entscheidend ist nicht, ob die Tablette im Müll landet, sondern ob das Ereignis im Team ankommt: mit kurzer Dokumentation, klarer Übergabe und einem Plan für die nächste Gabe (beobachtete Einnahme, Cheeking-Risiko, Darreichungsform prüfen). So wird aus einem achselzuckenden Moment ein professioneller Sicherheitsstandard – zum Schutz der betroffenen Person und zur Entlastung des Teams.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Quellen und weitere Infos:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">ZQP: Sicherheit bei der Medikation (Grundlagen, Risikopunkte, Hilfsmittel): <a href="https://www.zqp.de/thema/medikation/?utm_source=chatgpt.com">https://www.zqp.de/thema/medikation/</a></li>



<li class="has-medium-font-size">ZQP: Medikationsfehler bei pflegebedürftigen Menschen vermeiden (Presse/Infos): <a href="https://www.zqp.de/presse/medikationsfehler-vermeiden/?utm_source=chatgpt.com">https://www.zqp.de/presse/medikationsfehler-vermeiden/</a></li>



<li class="has-medium-font-size">Smith et al. (2017): Medication non-adherence in persons with dementia or cognitive impairment (systematische Übersichtsarbeit, PLOS ONE): <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0170651&amp;utm_source=chatgpt.com">https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0170651</a></li>



<li class="has-medium-font-size">§ 1832 BGB Ärztliche Zwangsmaßnahmen (amtlicher Text): <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1832.html?utm_source=chatgpt.com">https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1832.html</a></li>



<li class="has-medium-font-size">Wegweiser Demenz: Betreuungsrecht – ärztliche Zwangsmaßnahmen (Einordnung): <a href="https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/rechtliches/rechte-und-pflichten/betreuungsrecht-aerztliche-zwangsmassnahmen?utm_source=chatgpt.com">https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/rechtliches/rechte-und-pflichten/betreuungsrecht-aerztliche-zwangsmassnahmen</a></li>



<li class="has-medium-font-size">Fachartikel (Nursing/Medikation bei Demenz): <a href="https://www.magonlinelibrary.com/doi/pdf/10.12968/nrec.2008.10.1.27955?download=true&amp;utm_source=chatgpt.com">https://www.magonlinelibrary.com/doi/pdf/10.12968/nrec.2008.10.1.27955?download=true</a></li>



<li class="has-medium-font-size">Studie zu Praxis und Risiken beim Zerkleinern von Medikamenten (Open Access, PMC): <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12877580/?utm_source=chatgpt.com">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12877580/</a></li>
</ul>
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		<title>Verhalten verstehen und handhaben – wie geht man sachlich und kriteriumsgeleitet vor?</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2026/02/11/verhalten-verstehen-und-handhaben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 17:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Klinik, ambulanter Versorgung und Pflegeheimen begegnet Ihnen Verhalten, das als seltsam, auch als „abnorm“ oder „herausfordernd“ erlebt wird: Unruhe, Abwehr, Rufen, Aggression, Weglaufdrang, Misstrauen, Mitmachen verweigern, Entkleiden, dauerndes Klingeln,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/02/11/verhalten-verstehen-und-handhaben/">Verhalten verstehen und handhaben – wie geht man sachlich und kriteriumsgeleitet vor?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">In Klinik, ambulanter Versorgung und Pflegeheimen begegnet Ihnen Verhalten, das als seltsam, auch als „abnorm“ oder „herausfordernd“ erlebt wird: Unruhe, Abwehr, Rufen, Aggression, Weglaufdrang, Misstrauen, Mitmachen verweigern, Entkleiden, dauerndes Klingeln, Fixiertsein auf ein Thema. Die entscheidende Frage ist selten: &#8222;Wie kriege ich das weg?&#8220; – sondern: &#8222;Was will mir dieses Verhalten sagen, und was braucht die Person jetzt, damit sich die Situation normalisiert?&#8220;. Da der Pflegealltag vielerorts häufig von Zeitdruck geprägt ist, braucht es griffige, einprägsame Methoden. Schritte, die auch unter Druck gelingen sind wichtiger als der gute Rat: &#8222;Setzen Sie sich doch mal ne halbe Stunde zum Betroffenen.&#8220; &#8211; weil man &#8222;die halbe Stunde&#8220; im normalen Dienst einfach meist nicht hat. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Herausforderndes Verhalten wirkt im Moment oft wie ein persönlicher Angriff oder wie „reine Unkooperativität“. Im Alltag hilft es, den emotionalen Impuls kurz zu parken und in einen strukturierten Modus zu wechseln: erst beobachten, dann prüfen, dann handeln – und das Ganze so dokumentieren, dass es in Übergabe, Visite und Verlegungsbericht sofort nutzbar ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Merksätze, die Sie durch fast jede Situation tragen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-1024x538.jpg" alt="" class="wp-image-3443" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-1024x538.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-300x158.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-768x403.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-1536x806.jpg 1536w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-2048x1075.jpg 2048w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/02/zwischenbild1-1-1320x693.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der einfache 5-Schritt-Algorithmus: STOPP – PRÜFEN – EINORDNEN – HANDELN – DOKUMENTIEREN</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">STOPP: Sichern Sie in den ersten 20 Sekunden Beziehung und Sicherheit, indem Sie Tempo rausnehmen (Merksatz: Langsam werden, um schneller zu werden). Halten Sie ggfs. Abstand, bleiben Sie offen in der Körperhaltung, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/03/19/stay-focused-kontakt-und-kommunikationsverhalten-verbessern/">sprechen Sie ruhig und in kurzen Sätzen</a>, reduzieren Sie nötigenfalls Reize (Licht, Lärm, Personenanzahl) und bieten Sie echte Wahlmöglichkeiten an (zwei akzeptable Optionen). Wenn möglich, spricht nur eine Bezugsperson. Mini-Sätze, die fast immer tragen: „Ich sehe, das ist gerade zu viel. Ich bleibe bei Ihnen.“ / „Wir machen erst eine kurze Pause. Dann schauen wir gemeinsam weiter.“ / „Sie müssen das nicht jetzt. Wollen Sie erst sitzen oder erst trinken?“</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">PRÜFEN: Wechseln Sie direkt in den „Körper zuerst“-Schnellcheck, vor allem wenn das Verhalten plötzlich kippt (Merksatz: <strong>Wenn Verhalten plötzlich kippt, ist es oft Körper</strong>) und nicht auf den ersten Blick eine in Frage kommende Ursache wahrscheinlich ist. Prüfen Sie je nach Setting systematisch Schmerz (auch „stumm“: Mimik, Schonhaltung, Abwehr bei Berührung), Harndrang/Obstipation/Übelkeit, Atemnot/Hypoxie, Fieber/Infekt/Dehydratation, Hypo-/Hyperglykämie und Blutdruckentgleisung, Nebenwirkungen/Interaktionen (neue Medikamente, Dosisänderungen, Sedierung), Sinnesprobleme (Brille/Hörgerät fehlt, Blendung, Dunkelheit) sowie Entzug (Nikotin, Alkohol, Benzodiazepine) und Schlafmangel. Pragmatischer Merksatz: Wenn Sie keinen Auslöser finden: Abstimmung mit Team / Arzt und: behandeln Sie zuerst das Naheliegende, das gefährlich ist oder zu werden droht.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">EINORDNEN: Trennen Sie konsequent Fakten von Deutung (Merksatz: Fakt ist messbar. Deutung ist eine Hypothese). Beschreiben Sie konkret, was passiert (was, wie lange, wie oft, in welcher Situation, mit welchen Worten) und markieren Sie erst danach Ihre Vermutung als Hypothese, statt sie als Eigenschaft der Person zu formulieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei robuste Interventionsblöcke, die fast immer helfen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">A) Orientierung und Kontrolle zurückgeben</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">ankündigen, erklären, in kleine Schritte zerlegen</li>



<li class="has-medium-font-size">Zustimmung aktiv einholen (auch nonverbal)</li>



<li class="has-medium-font-size">Optionen: „Jetzt oder in 10 Minuten?“ – „Links oder rechts?“</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">B) Reiz und Tempo anpassen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Umgebung beruhigen, Personenzahl reduzieren</li>



<li class="has-medium-font-size">Pausen einbauen, Tätigkeiten verkürzen</li>



<li class="has-medium-font-size">bekannte Routinen nutzen (gleiche Reihenfolge, gleiche Worte)</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">C) Beziehung und Würde schützen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">nicht diskutieren, nicht belehren, nicht „gewinnen“</li>



<li class="has-medium-font-size">bei Abwehr: „Rückzug statt Druck“</li>



<li class="has-medium-font-size">bei Angst: „Sicherheitssätze“ wiederholen, nicht argumentieren</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn Gefahr im Verzug ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Teamruf, klare Rollen, Schutz vor Verletzungen</li>



<li class="has-medium-font-size">medizinische Abklärung priorisieren (z. B. akutes Delir, Hypoxie, Hypoglykämie)</li>



<li class="has-medium-font-size">freiheitsentziehende Maßnahmen sind Hochrisiko: immer verhältnismäßig, begründet, so kurz wie möglich, sauber dokumentiert und nach Hausstandard/gesetzlichen Vorgaben</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Dokumentieren: Kurz, standardisiert, übergabefähig</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Merksatz: Dokumentation ist Teamgedächtnis und Patientensicherheit.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nutzen Sie ein kurzes Schema, das in Übergabe, Visite und Verlegungsbericht andockt. Am praktikabelsten ist ein kurzer Eintrag im Muster Situation – Observation – Vermutete Faktoren – Maßnahme – Effekt.</p>



<!-- Infobox: S-O-V-M-E für Übergabe / Informationsweitergabe -->
<section class="infobox-so-vme" aria-label="S-O-V-M-E Schema für Übergabe, Visite und Verlegungsbericht">
  <div class="infobox-so-vme__header">
    <span class="infobox-so-vme__icon" aria-hidden="true"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4e4.png" alt="📤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span>
    <h3 class="infobox-so-vme__title">Kurzschema für Übergabe, Visite und Verlegungsbericht</h3>
  </div>

  <p class="infobox-so-vme__lead">
    Nutzen Sie ein kurzes Schema, das in Übergabe, Visite und Verlegungsbericht andockt:
  </p>

  <div class="infobox-so-vme__acronym">
    <span class="infobox-so-vme__tag">S-O-V-M-E</span>
    <span class="infobox-so-vme__meaning">(Situation – Observation – Vermutete Faktoren – Maßnahme – Effekt)</span>
  </div>

  <ul class="infobox-so-vme__list">
    <li><span class="infobox-so-vme__letter">S</span> Situation: Wann, wo, wodurch ausgelöst?</li>
    <li><span class="infobox-so-vme__letter">O</span> Observation: Was genau, wie stark, wie lange?</li>
    <li><span class="infobox-so-vme__letter">V</span> Vermutete Faktoren: Körper/Kopf/Kontext (nur als Hypothese markieren)</li>
    <li><span class="infobox-so-vme__letter">M</span> Maßnahme: Was wurde konkret getan?</li>
    <li><span class="infobox-so-vme__letter">E</span> Effekt: Was hat sich geändert, woran erkennbar?</li>
  </ul>
</section>

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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wir bewerten Verhalten nicht moralisch – wir lösen ein Versorgungsproblem. Wenn Ihr Team eine gemeinsame Sprache hat (Fakt vs. Deutung, Körper-Kopf-Kontext, S-O-V-M-E), sinkt das Konfliktpotential im Team, Übergaben werden kürzer, und die betroffene Person erlebt mehr Sicherheit und weniger Eskalation. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/17/unsichtbarer-mehraufwand-demenz-ist-im-krankenhaus-auch-ein-steuerungsproblem/">Gerade Krankenhäuser sollten zudem darauf achten, dass möglicher Mehraufwand auch dokumentiert wird.</a> </p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/02/11/verhalten-verstehen-und-handhaben/">Verhalten verstehen und handhaben – wie geht man sachlich und kriteriumsgeleitet vor?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Überforderung der Enkel: wie Pflegefachpersonen bei Demenz unterstützen können</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2026/01/27/stille-ueberforderung-enkelkinder-demenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 19:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder und Jugendliche erleben Demenz in der Familie oft nicht als „Krankheit im Hintergrund“, sondern als Veränderung, die Beziehungen, Rollen und Sicherheit erschüttert. Wenn ein Großelternteil erkrankt, kann das belastend&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/01/27/stille-ueberforderung-enkelkinder-demenz/">Überforderung der Enkel: wie Pflegefachpersonen bei Demenz unterstützen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Kinder und Jugendliche erleben Demenz in der Familie oft nicht als „Krankheit im Hintergrund“, sondern als Veränderung, die Beziehungen, Rollen und Sicherheit erschüttert. Wenn ein Großelternteil erkrankt, kann das belastend sein, weil Vertrautes wegbricht, Grenzen verschwimmen und Erwachsene in der Familie selbst überlastet sind. Studien und Übersichtsarbeiten zeigen dabei ein konsistentes Muster: Belastungen reichen von Verunsicherung und Trauer bis zu echter Überverantwortung, besonders bei Jugendlichen, die in Betreuung und Pflege hineinrutschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Emotionale Belastung: Trauer, Angst, Scham, Schuld, Wut</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Viele Kinder und Jugendliche erleben die Demenz eines Großelternteils nicht „nebenbei“, sondern als spürbaren Einschnitt. Typisch sind Gefühle, die sich rasch abwechseln: Traurigkeit über kleine Verluste im Alltag, Angst vor unvorhersehbaren Situationen, Scham oder Peinlichkeit in der Öffentlichkeit, Wut über als ungerecht erlebte Umstände, Schuldgefühle („Ich habe mich geärgert, jetzt fühle ich mich schlecht“) und Hilflosigkeit. Qualitative Studien mit Enkelkindern (auch im Grundschulalter) und Untersuchungen mit Jugendlichen zeigen: Sie nehmen die Veränderung sehr genau wahr – oft aber ohne stabile Erklärung und ohne Entlastung, weil Erwachsene selbst überfordert sind oder das Thema meiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verunsicherung durch Wissenslücken: Wenn niemand erklärt, was passiert</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein wiederkehrender Befund aus der Forschung: Unklarheit ist ein Stressverstärker. Kinder versuchen, Veränderungen selbst zu deuten. Fehlt eine altersgerechte Erklärung, entstehen schnell Fehlannahmen – etwa „die Person will mich ärgern“, „ich bin schuld“ oder „das ist ansteckend“. Untersuchungen dazu, was Kinder über Demenz wissen müssen, betonen deshalb die Bedeutung klarer, ehrlicher und kindgerechter Kernbotschaften. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Pflegefachpersonen, besonders in ambulanten Diensten, können entscheidende Impulse setzen: zum einen was das Verständnis von Demenz anbetrifft, andererseits können Sie dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche angemessene Rollen im Geschehen finden und Eltern darin unterstützen, die eigenen Kinder vor Überforderung zu bewahren. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Mehr dazu im Video. </p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/FinalDemenzKinder.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://youtu.be/IpO3S7Jfeuw">Hier finden Sie das Video auf Youtube.</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gerade bei jungen Menschen gilt: Intensität und Dauer der Sorgeaufgaben sind zentrale Treiber von Belastung.</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Pflegeprofis gehen in Haushalten ein und aus, sehen die Bedingungen und Konstellationen, erfahren auch Aspekte der Familiengeschichte und nehmen Veränderungen wahr. Dazu gehört gerade in der häuslichen Versorgung aus das Umfeld der Betroffenen. Daher kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu &#8211; auch wenn Kinder- und Jugendliche durch die dementielle Entwicklung eines Großelternteils und die damit einhergehende Belastung für die eigenen Eltern, auf sie wirken. Pflegefachpersonen können neben der Beratung zu Entlastungsmöglichkeiten für die Eltern auch kurze, qualitativ gute Materialien empfehlen, die Kindern Information und Sicherheit bieten. Manchmal reicht auch ein Link aus, kurz am Handy gezeigt, der alles verändert. <a href="https://www.pausentaste.de/">Zum Beispiel zum Projekt Pausentaste</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kinder sind keine Betreungsassistenten und Jugendliche keine Pflegefachpersonen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Demenz beim Großelternteil ist für Kinder und Jugendliche nicht automatisch traumatisch, aber häufig verunsichernd und in manchen Familien klar belastend. Entscheidend ist, ob Erwachsene erklären, Grenzen setzen und Entlastung organisieren. Professionelle Pflegefachpersonen können hier einen großen Unterschied machen, weil sie das Familiensystem real sehen, Rollenverschiebungen früh erkennen und niedrigschwellig lotsen können. Wenn Kinder und Jugendliche wieder „Kinder und Jugendliche sein dürfen“, sinkt das Risiko, dass sich stille Überforderung verfestigt.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Hilfreiche Links und Kontaktstellen, die Sie als Pflegefachperson kennen und ggfs. weitergeben können:</p>



<ul class="wp-block-list has-medium-font-size">
<li><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/informationen-fuer-kinder-und-jugendliche">Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Kinder- und Jugendinformationen</a></li>



<li>Landes- und Regionalgesellschaften mit Materialsammlungen für Kinder und Jugendliche.</li>



<li><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/alltag-und-pflege/kindern-demenz-erklaeren">Die Link- und Infosammlung im „Wegweiser Demenz“ des Bundesfamilienministeriums</a></li>



<li>Pflegestützpunkte, kommunale Demenznetzwerke, Alzheimer-Gesellschaften, Beratungsstellen für Angehörige (die häufig auch Kinder und Jugendliche mitdenken, wenn man aktiv danach fragt).</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<!-- Kasten: Quellen & Weiterlesen (hellblau) -->
<div style="background:#e8f4ff;border:1px solid #b9ddff;border-radius:10px;padding:16px 18px;margin:18px 0;font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;line-height:1.45;">
  <div style="font-size:18px;margin:0 0 10px 0;">
    Quellen &amp; Weiterlesen
  </div>

  <ul style="margin:0;padding-left:18px;">
    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Venters, S. et al. (2021). The experiences of grandchildren who provide care for a grandparent with dementia: A systematic review. Dementia.
      <br>
      PubMed: <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33372548/" target="_blank" rel="noopener">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33372548/</a><br>
      Open-Access (PMC): <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8369917/" target="_blank" rel="noopener">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8369917/</a><br>
      Journal-Seite: <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1471301220980243" target="_blank" rel="noopener">https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1471301220980243</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Hamill, S. B. (2012). Caring for Grandparents With Alzheimer’s Disease: Help From the “Forgotten” Generation. Journal of Family Issues.
      <br>
      Journal-Seite: <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0192513X12444858" target="_blank" rel="noopener">https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0192513X12444858</a><br>
      PDF: <a href="https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/0192513x12444858" target="_blank" rel="noopener">https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/0192513&#215;12444858</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Megido, M. J. et al. (2023). Grandchildren of grandparents with Alzheimer’s disease: Exploratory study of the impact of the disease on their relationships (6–13 Jahre).
      <br>
      PubMed: <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36916529/" target="_blank" rel="noopener">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36916529/</a><br>
      Journal-Seite: <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/14713012231162882" target="_blank" rel="noopener">https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/14713012231162882</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Celdrán, M. et al. (2014). Thinking about my grandparent: How dementia influences adolescent grandchildren’s perceptions. Journal of Aging Studies.
      <br>
      <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0890406513000789" target="_blank" rel="noopener">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0890406513000789</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Alfonzo, L. F. et al. (2022). Mental health of young informal carers: a systematic review. BMJ Open.
      <br>
      Open-Access (PMC): <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9263065/" target="_blank" rel="noopener">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9263065/</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Lacey, R. E. et al. (2022). The mental and physical health of young carers: a systematic review. The Lancet Public Health.
      <br>
      Volltext: <a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(22)00161-X/fulltext" target="_blank" rel="noopener">https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(22)00161-X/fulltext</a><br>
      Preprint/Repository: <a href="https://discovery.ucl.ac.uk/id/eprint/10155087/" target="_blank" rel="noopener">https://discovery.ucl.ac.uk/id/eprint/10155087/</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      D’Amen, B. et al. (2021). Intergenerational caring: a systematic literature review on young and young adult caregivers of older people. BMC Geriatrics.
      <br>
      Open-Access (PMC): <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7863294/" target="_blank" rel="noopener">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7863294/</a><br>
      Journal-Seite: <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s12877-020-01976-z" target="_blank" rel="noopener">https://link.springer.com/article/10.1186/s12877-020-01976-z</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      NCB (National Children’s Bureau) (2016). Young people caring for adults with dementia in England (Report, PDF).
      <br>
      <a href="https://www.ncb.org.uk/sites/default/files/uploads/files/young_people_caring_for_adults_with_dementia.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.ncb.org.uk/sites/default/files/uploads/files/young_people_caring_for_adults_with_dementia.pdf</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Baker, J. R. et al. (2018). What do children need to know about dementia? International Psychogeriatrics.
      <br>
      PubMed: <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28965499/" target="_blank" rel="noopener">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28965499/</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Alzheimer’s Society (UK). Explaining dementia to children and young people.
      <br>
      <a href="https://www.alzheimers.org.uk/get-support/living-with-dementia/explain-dementia-children-young-people" target="_blank" rel="noopener">https://www.alzheimers.org.uk/get-support/living-with-dementia/explain-dementia-children-young-people</a>
      <br>
      Alzheimer’s Society (UK). Supporting children and young people when a person has dementia.
      <br>
      <a href="https://www.alzheimers.org.uk/get-support/living-with-dementia/supporting-children-young-people-dementia" target="_blank" rel="noopener">https://www.alzheimers.org.uk/get-support/living-with-dementia/supporting-children-young-people-dementia</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Informationen für Kinder und Jugendliche (inkl. Alzheimer &amp; You).
      <br>
      <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/informationen-fuer-kinder-und-jugendliche" target="_blank" rel="noopener">https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/informationen-fuer-kinder-und-jugendliche</a>
      <br>
      Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Materialien/Lehrangebote (Alzheimer4teachers, Hinweise).
      <br>
      <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/informationen-fuer-kinder-und-jugendliche-1" target="_blank" rel="noopener">https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/informationen-fuer-kinder-und-jugendliche-1</a>
    </li>

    <li style="margin:0 0 10px 0;">
      Familienportal NRW. Explaining dementia to children (Hinweise, Verweis auf Wegweiser Demenz).
      <br>
      <a href="https://www.familienportal.nrw/en/explaining-dementia-children" target="_blank" rel="noopener">https://www.familienportal.nrw/en/explaining-dementia-children</a>
    </li>

    <li style="margin:0;">
      Dementia UK. How to talk about dementia with children and adolescents.
      <br>
      <a href="https://www.dementiauk.org/information-and-support/resources/supporting-children-and-adolescents/how-to-talk-about-dementia-with-children-and-adolescents/" target="_blank" rel="noopener">https://www.dementiauk.org/information-and-support/resources/supporting-children-and-adolescents/how-to-talk-about-dementia-with-children-and-adolescents/</a>
    </li>
  </ul>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/01/27/stille-ueberforderung-enkelkinder-demenz/">Überforderung der Enkel: wie Pflegefachpersonen bei Demenz unterstützen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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