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	<title>jochengust Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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	<title>jochengust Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<item>
		<title>Delir bei Demenz: Wenn die Akutphase vorbei ist, bleibt dennoch das Risiko</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2026/07/07/delir-bei-demenz-wenn-die-akutphase-vorbei-ist-bleibt-dennoch-das-risiko/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:33:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Delir ist akut gefährlich. Aber auch nach dem scheinbaren Abklingen darf es pflegefachlich nicht abgehakt werden. Wenn Unruhe, Halluzinationen oder starke Desorientierung nachlassen, entsteht leicht der Eindruck von Stabilisierung.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/07/07/delir-bei-demenz-wenn-die-akutphase-vorbei-ist-bleibt-dennoch-das-risiko/">Delir bei Demenz: Wenn die Akutphase vorbei ist, bleibt dennoch das Risiko</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Delir ist akut gefährlich. Aber auch nach dem scheinbaren Abklingen darf es pflegefachlich nicht abgehakt werden.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn Unruhe, Halluzinationen oder starke Desorientierung nachlassen, entsteht leicht der Eindruck von Stabilisierung. Dieser Eindruck kann trügen. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/23/persistentes-delir-weit-verbreitet-und-langanhaltend/">Ein Delir kann persistieren</a>, hypoaktiv weiterbestehen oder zwar remittieren, aber neue funktionelle Risiken hinterlassen: weniger Mobilität, schlechtere Trinkmenge, mehr Stürze, Dysphagie, Schlafstörungen, neue Angst und ein erhöhtes Risiko für weitere Delire.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gerade bei Menschen mit Demenz ist das frühere Ausgangsniveau nach einem Delir nicht immer wieder erreichbar. Die entscheidende pflegefachliche Frage lautet deshalb nicht: Ist die Person wieder wie vorher? Sondern: Ist das Delir remittiert – und welche neuen oder verstärkten Risiken bleiben danach bestehen?</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für Pflegefachpersonen ist deshalb nicht nur die akute Delirerkennung wichtig. Entscheidend ist auch, was danach passiert. Und damit dann auch wieder erneut klar, wer die Hauptlast hinsichtlich Versorgung und auch Prävention trägt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann ist ein Delir denn vorbei?</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Delir gilt fachlich als remittiert, wenn die delirtypischen Merkmale nicht mehr nachweisbar sind: keine akute oder fluktuierende Aufmerksamkeitsstörung, keine auffällige Veränderung von Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken oder psychomotorischem Verhalten im Sinne des Delirs.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Bei Menschen mit Demenz ist das schwer zu beurteilen, weil Demenzsymptome und Delirsymptome überlappen. Maßstab ist der Zustand vor dem Delir – auch wenn dieser Zustand nach dem Delir nicht wieder vollständig erreicht wird. Dazu braucht es strukturierte Beobachtung, Fremdanamnese und bei Verdacht ein standardisiertes Screening. Geeignet sind je nach Setting zum Beispiel 4AT, Nu-DESC, DOS/DOSS, auf Intensivstationen CAM-ICU oder ICDSC. Der 4AT erfasst unter anderem Wachheit, Orientierung/Kognition, Aufmerksamkeit und akute Veränderung beziehungsweise fluktuierenden Verlauf. Bei schwerer Demenz muss das Ergebnis besonders vorsichtig im Verlauf und mit Fremdinformation interpretiert werden.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wichtig ist: Ein Screening ersetzt nicht die fachliche Gesamtbeurteilung. Es verhindert aber, dass Pflege nur nach Eindruck dokumentiert: „besser“, „ruhiger“, „verwirrt“ oder „klarer“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie lange muss Pflege nach einem Delir aufmerksam bleiben?</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Pflege muss immer aufmerksam sein. Deswegen verlangt professionelle Pflege eben auch mehr, als Laienpflege. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine harte Frist gibt es nachfolgend eines deliranten Zustandes so nicht. Fachlich sinnvoll ist eine gestufte Nachsorge.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für mindestens drei Monate sollte ein erlittenes Delir als aktives Risikoereignis präsent bleiben. Diese Frist ist keine starre Leitlinienvorgabe, aber sie ist pflegefachlich begründbar. Eine deutsche Nachbeobachtungsstudie zu Menschen mit Demenz beziehungsweise Delir auf Demenz fand, dass innerhalb der ersten drei Monate nach Entlassung 14 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Delir auf Demenz starben, aber keine Person aus der Vergleichsgruppe mit Demenz ohne Delir.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="border: 2px solid #8a4b00; background: #fff7e8; padding: 18px 20px; margin: 24px 0; border-radius: 10px; font-family: inherit; color: #222; line-height: 1.55; font-size: 18px;">
  
  <div style="font-weight: 700; font-size: 20px; margin-bottom: 12px; color: #5c3200;">
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/26a0.png" alt="⚠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Delir bleibt ein Risikomarker
  </div>

  <p style="margin: 0 0 14px 0;">
    Auch nach dem scheinbaren Abklingen bleibt ein Delir dauerhaft 
    <strong>anlassbezogen relevant</strong>.
  </p>

  <ul style="margin: 12px 0 16px 0; padding-left: 1.2em;">
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9a0.png" alt="🦠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Infekt</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a7.png" alt="💧" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Exsikkose</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1fa79.png" alt="🩹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Sturz oder Operation</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/26a1.png" alt="⚡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Schmerz</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f6bd.png" alt="🚽" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Harnverhalt oder Obstipation</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f48a.png" alt="💊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Sedierung oder Medikamentenänderung</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f501.png" alt="🔁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ortswechsel</li>
    <li><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9e0.png" alt="🧠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> auffällige Verhaltensänderung</li>
  </ul>

  <p style="margin: 0;">
    In diesen Situationen muss ein <strong>erneutes Delir früh mitgedacht</strong> werden. 
    Die S3-Leitlinie nennt ein Delir in der Vorgeschichte ausdrücklich als 
    <strong>Risikofaktor für ein weiteres Delir</strong>.
  </p>

</div>

</div>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nach einem Delir bedeutet „drei Monate aufmerksam bleiben“ nicht, dass täglich routinemäßig ein Delirbogen ausgefüllt werden muss. Ich meine damit eine niedrigere Schwelle für pflegefachliches Handeln. Jede akute Veränderung gegenüber dem bekannten Zustand muss ernst genommen werden: neue Schläfrigkeit, schwankende Aufmerksamkeit, Trinkmengenrückgang, Mobilitätsverlust, Sturz, Schmerzzeichen, Fieber, Harnverhalt, Obstipation, Halluzinationen, Angst oder auffällige Unruhe. Wer viel oder gar ausschließlich mit Menschen mit Demenz arbeitet, steht stets im Risiko Verhaltensveränderungen &#8222;der Demenz&#8220; zuzuordnen. Daher dieser Aufruf zur besonderen Sensibilität nach einer deliranten Episode. Das frühere Delir ist deshalb kein abgeschlossener Eintrag in der Vorgeschichte, sondern ein Risikohinweis für die aktuelle Versorgung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein durchgemachtes Delir erhöht das Risiko für weitere Delire</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Frage nach dem Rezidivrisiko lässt sich nicht mit einer einzigen belastbaren Prozentzahl für „Menschen mit Demenz nach Delir“ beantworten. Dafür unterscheiden sich Settings, Demenzschwere, Frailty, Multimorbidität, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/28/gegeben-aber-nicht-genommen-der-stille-medikationsfehler/">Medikation</a>, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/11/demenz-auf-falscher-faehrte-bei-infektionen-schmerzen/">Infektlast</a> und Erhebungsmethoden zu stark.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Richtung ist aber klar: Ein Delir in der Vorgeschichte gilt als Risikofaktor für ein weiteres Delir. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/10/s3-leitlinie-delir-im-hoeheren-lebensalter-was-ist-neu/">Die S3-Leitlinie</a> formuliert für die Tertiärprävention, dass die nach einem Delir relevanten Risikofaktoren und deren Management weiter bedeutsam bleiben. In der stationären Langzeitpflege seien präventive nicht-pharmakologische Maßnahmen essenziell, um erneute Delirien zu vermeiden. Zugleich sei kontinuierliche interdisziplinäre Beobachtung nötig, um ein Wiederauftreten frühzeitig zu erkennen und eine rasche Ursachenbehandlung zu ermöglichen. Pflegefachlich folgt daraus: Wer einmal ein Delir hatte, gehört bei neuer akuter Belastung wieder in die Delir-Risikogruppe. Bei Menschen mit Demenz gilt das besonders.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willkommen in der Drehtür: <strong>Entlassung nach Delir ohne Nachsorgeempfehlung bleibt Risiko</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/29/kurzzeitpflege-verzweifelt-gesucht-uebergangspflege/">Krankenhäuser entlassen Menschen mit Demenz</a> nicht selten nach einem behandelten oder sich bessernden Delir. Die akute Ursache ist therapiert, die Medikation angepasst, die Person wirkt ruhiger oder wieder besser erreichbar. Oder wehrt sich wenigstens weniger gegen die Versorgung. Hilfreich wäre, konkrete Aussage zur Delirnachsorge zu treffen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/07/delirnachsorgegrafik.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="725" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/07/delirnachsorgegrafik-725x1024.png" alt="" class="wp-image-3691" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/07/delirnachsorgegrafik-725x1024.png 725w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/07/delirnachsorgegrafik-212x300.png 212w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/07/delirnachsorgegrafik-768x1085.png 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2026/07/delirnachsorgegrafik.png 1055w" sizes="(max-width: 725px) 100vw, 725px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn ein Mensch mit Demenz während des Aufenthalts ein Delir hatte, reicht es nicht, nur die Medikation zu übergeben. Die Anschlussversorgung muss wissen, ob das Delir remittiert war oder ob noch Auffälligkeiten bestanden, welche Form beobachtet wurde, welche Auslöser wahrscheinlich waren und worauf Pflege, Hausarztpraxis und Angehörige in den nächsten Tagen und Wochen achten sollen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Krankenhäuser stehen hier in der Verantwortung. Ein behandeltes oder gebessertes Delir ist kein erledigtes Randereignis, sondern ein relevantes Risiko für die weitere Versorgung. Deshalb gehören in Arztbrief und Pflegeverlegungsbericht konkrete ärztliche und pflegefachliche Handlungsempfehlungen: Wann ist eine erneute ärztliche Rückmeldung nötig? Welche Warnzeichen sprechen für ein persistierendes oder erneutes Delir? Welche körperlichen Auslöser müssen weiter beobachtet werden? Welche Medikationsrisiken bestehen? Welche Einschränkungen sind neu hinzugekommen?</p>
</div>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Delirnachsorge muss deshalb Teil der Entlassungsqualität sein – ärztlich und pflegefachlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Pflege konkret beobachten muss</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nach einem Delir reicht eine allgemeine Formulierung wie „weiter beobachten“ nicht aus. Beobachtung muss konkretisiert werden. Pflegefachlich relevant sind vor allem: Aufmerksamkeit und Wachheit bzw. Fluktuation, Mobilität und Transfers (Bedarf), Essen, Trinken und Schlucken, Ausscheidung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Schmerz und Infektzeichen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nach einem Delir darf Pflege nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Auch wenn das Delir formal vorbei ist, bleibt es relevant: zunächst wegen möglicher Persistenz, dann wegen erhöhter Komplikations- und Sterberisiken, langfristig wegen des Risikos weiterer Delire. In Verlegungsberichten bzw. Entlassbriefen darf und sollte dieser Nachsorgebedarf deutlich betont werden. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen bzw. weitere Links zum Thema</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie / Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“. AWMF-Register Nr. 109-001. 2025/2026.<br>Wichtig für Risikofaktoren, Follow-up Care, Tertiärprävention und Informationstransfer.<br><a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/109-001">https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/109-001</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Houdelet-Oertel, A., Lauer, R., Molitor, V., Walter, R., Dörner, J., Palm, R., Otte, I., Vollmar, H. C., &amp; Holle, B. Prevalence of delirium among older nursing home residents: a systematic review and meta-analysis. European Geriatric Medicine. 2026.<br>Wichtig für Delir im Pflegeheim.<br><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s41999-026-01422-0">https://link.springer.com/article/10.1007/s41999-026-01422-0</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Whitby, J., Nitchingham, A., Caplan, G., Davis, D., &amp; Tsui, A. Persistent delirium in older hospital patients: an updated systematic review and meta-analysis. Delirium. 2022.<br>Wichtig für persistierendes Delir nach der Akutphase.<br><a href="https://deliriumjournal.com/article/36822-persistent-delirium-in-older-hospital-patients-an-updated-systematic-review-and-meta-analysis">https://deliriumjournal.com/article/36822-persistent-delirium-in-older-hospital-patients-an-updated-systematic-review-and-meta-analysis</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnorr, T. S., Fleiner, T. F., Schroeder, H., Reupke, I., Woringen, F., Trumpf, R., Schroeder, S., Zijlstra, W., &amp; Haussermann, P. Post-discharge mortality in patients with delirium and dementia: A 3-year follow up study. Frontiers in Psychiatry. 2022.<br>Wichtig für die frühe Hochrisikophase nach Delir auf Demenz.<br><a href="https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2022.835696/full">https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2022.835696/full</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">National Institute for Health and Care Excellence. Delirium in adults. Quality statement 5: Communication of diagnosis to GPs. NICE Quality Standard QS63.<br>Wichtig für die Forderung, ein aktuelles oder abgeklungenes Delir in der Entlassungskommunikation ausdrücklich zu benennen.<br><a href="https://www.nice.org.uk/guidance/qs63/chapter/quality-statement-5-communication-of-diagnosis-to-gps">https://www.nice.org.uk/guidance/qs63/chapter/quality-statement-5-communication-of-diagnosis-to-gps</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/07/07/delir-bei-demenz-wenn-die-akutphase-vorbei-ist-bleibt-dennoch-das-risiko/">Delir bei Demenz: Wenn die Akutphase vorbei ist, bleibt dennoch das Risiko</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Warum Demenzschulungen mit einer ehrlichen Standortbestimmung beginnen sollten</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2026/03/23/warum-demenzschulungen-mit-einer-ehrlichen-standortbestimmung-beginnen-sollten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer mit Menschen mit Demenz arbeitet, braucht nicht nur Wissen, sondern vor allem Handlungssicherheit im Alltag. Viele Pflegefachpersonen erleben jedoch, dass genau diese Sicherheit je nach Situation unterschiedlich ausgeprägt ist.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/03/23/warum-demenzschulungen-mit-einer-ehrlichen-standortbestimmung-beginnen-sollten/">Warum Demenzschulungen mit einer ehrlichen Standortbestimmung beginnen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wer mit Menschen mit Demenz arbeitet, braucht nicht nur Wissen, sondern vor allem Handlungssicherheit im Alltag. Viele Pflegefachpersonen erleben jedoch, dass genau diese Sicherheit je nach Situation unterschiedlich ausgeprägt ist. Manches gelingt gut, anderes verunsichert immer wieder. Genau deshalb kann es sinnvoll sein, vor einer Schulung erst einmal den eigenen Standpunkt zu klären.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Fortbildungen helfen am meisten, wenn sie an den tatsächlichen Bedarf anknüpfen. Wer schon vorher weiß, wo Unsicherheiten liegen, kann Inhalte gezielter aufnehmen, eigene Fragen klarer formulieren und Schulungen besser für den Berufsalltag nutzen. Es geht also nicht darum, jemanden zu bewerten, sondern darum, Stärken und Lernfelder sichtbar zu machen. Und Schulungsteilnehmer dürfen berechtigt Fragen (vor-)formulieren und ihre Erwartungen erklären. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstreflexion ist professionell</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Sich den eigenen Bedarf einzugestehen, ist kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Es ist eine Voraussetzung für professionelles Lernen. Wer ehrlich auf den eigenen Arbeitsalltag schaut, schafft die Grundlage dafür, dass Schulungen nicht nur interessant sind, sondern wirklich entlasten und Handlungssicherheit geben. Problematisch ist daran höchstens, wenn Führungskräfte oder Träger die Selbstreflexion zur Bewertung von Mitarbeitenden nutzen möchten. Das führt zu unehrlichen Aussagen und Bedarfsmeldungen. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Machen Sie jetzt Ihren persönlichen Selbstcheck</p>



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    #demenz-selbstcheck-app .questions-box {
      margin-bottom: 24px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .notice {
      background: #f7f7f7;
      border-left: 4px solid #8a8a8a;
      padding: 12px 14px;
      border-radius: 6px;
      margin: 14px 0 18px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .meta-row {
      display: grid;
      grid-template-columns: 1fr 1fr;
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    #demenz-selbstcheck-app label.meta-label {
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    #demenz-selbstcheck-app input[type="text"],
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    #demenz-selbstcheck-app .scale-legend table {
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    #demenz-selbstcheck-app .scale-legend th,
    #demenz-selbstcheck-app .scale-legend td {
      border: 1px solid #dcdcdc;
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      text-align: center;
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    #demenz-selbstcheck-app .scale-legend th:first-child,
    #demenz-selbstcheck-app .scale-legend td:first-child {
      text-align: left;
      width: 42%;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .question-card {
      border: 1px solid #e2e2e2;
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      background: #fcfcfc;
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    #demenz-selbstcheck-app .question-text {
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    #demenz-selbstcheck-app .question-number {
      font-weight: 700;
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    }

    #demenz-selbstcheck-app .radio-row {
      display: grid;
      grid-template-columns: repeat(5, minmax(70px, 1fr));
      gap: 8px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .radio-option {
      border: 1px solid #d7d7d7;
      border-radius: 8px;
      padding: 10px 6px;
      text-align: center;
      background: #fff;
      cursor: pointer;
      font-size: 13px;
      transition: background 0.2s ease, border-color 0.2s ease;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .radio-option input {
      display: block;
      margin: 0 auto 6px;
      transform: scale(1.15);
    }

    #demenz-selbstcheck-app .radio-option.selected {
      border-color: #444;
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    }

    #demenz-selbstcheck-app .radio-option.selected-low {
      border-color: #d4aa00;
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    }

    #demenz-selbstcheck-app .progress {
      margin: 16px 0 10px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .progress-bar-outer {
      width: 100%;
      height: 14px;
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    }

    #demenz-selbstcheck-app .progress-bar-inner {
      height: 100%;
      width: 0%;
      background: #666;
      transition: width 0.25s ease;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .progress-text {
      font-size: 14px;
      margin-top: 6px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .button-row {
      display: flex;
      flex-wrap: wrap;
      gap: 10px;
      margin-top: 18px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app button {
      border: none;
      border-radius: 8px;
      padding: 12px 16px;
      cursor: pointer;
      font-size: 15px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .btn-primary {
      background: #2f2f2f;
      color: #fff;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .btn-secondary {
      background: #e9e9e9;
      color: #222;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .result-box {
      display: none;
      border: 1px solid #dcdcdc;
      border-radius: 10px;
      padding: 18px;
      background: #fafafa;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .score-grid {
      display: grid;
      grid-template-columns: repeat(3, 1fr);
      gap: 12px;
      margin: 16px 0;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .score-card {
      background: #fff;
      border: 1px solid #ddd;
      border-radius: 10px;
      padding: 14px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .score-card .small {
      font-size: 13px;
      color: #555;
      margin-bottom: 4px;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .score-card .big {
      font-size: 24px;
      font-weight: 700;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .result-text {
      margin: 12px 0 0;
    }

    #demenz-selbstcheck-app .disclaimer {
      font-size: 14px;
      color: #555;
      margin-top: 12px;
    }

    @media (max-width: 720px) {
      #demenz-selbstcheck-app .meta-row,
      #demenz-selbstcheck-app .score-grid {
        grid-template-columns: 1fr;
      }

      #demenz-selbstcheck-app .radio-row {
        grid-template-columns: 1fr 1fr;
      }
    }
  </style>

  <div class="check-wrap">
    <div class="intro-box">
      <h2>Wie sicher fühle ich mich in der Demenzpflege?</h2>
      <p>Ein Selbstcheck zur ehrlichen Standortbestimmung</p>

      <div class="notice">
        Dieser Selbstcheck ist keine Prüfung und kein Leistungsnachweis. Er soll helfen, Unterschiede sichtbar zu machen:
        Was gelingt bereits sicher? In welchen Situationen besteht noch Unsicherheit oder konkreter Fortbildungsbedarf?
      </div>

      <p>Bitte kreuzen Sie nicht an, was fachlich wünschenswert wäre, sondern was Ihrem tatsächlichen Erleben im Alltag entspricht.</p>

      <div class="meta-row">
        <div>
          <label class="meta-label" for="sc-name">Name / Kürzel (optional)</label>
          <input type="text" id="sc-name" placeholder="optional">
        </div>
        <div>
          <label class="meta-label" for="sc-date">Datum</label>
          <input type="date" id="sc-date">
        </div>
      </div>
    </div>

    <div class="scale-legend">
      <table>
        <tr>
          <th>Selbstreflexion Demenz</th>
          <th>1<br>trifft gar nicht zu</th>
          <th>2<br>trifft eher nicht zu</th>
          <th>3<br>teils-teils</th>
          <th>4<br>trifft eher zu</th>
          <th>5<br>trifft voll zu</th>
        </tr>
      </table>
    </div>

    <div class="progress">
      <div class="progress-bar-outer">
        <div class="progress-bar-inner" id="sc-progress-bar"></div>
      </div>
      <div class="progress-text" id="sc-progress-text">0 von 20 Aussagen beantwortet</div>
    </div>

    <div class="questions-box" id="questions-container"></div>

    <div class="button-row">
      <button type="button" class="btn-primary" id="evaluate-btn">Auswertung anzeigen</button>
      <button type="button" class="btn-secondary" id="reset-btn">Alles zurücksetzen</button>
      <button type="button" class="btn-secondary" id="print-btn">Drucken / als PDF speichern</button>
    </div>

    <div class="result-box" id="result-box">
      <h3>Ihre Auswertung</h3>

      <div class="score-grid">
        <div class="score-card">
          <div class="small">Beantwortete Aussagen</div>
          <div class="big" id="answered-count">0 / 20</div>
        </div>
        <div class="score-card">
          <div class="small">Gesamtpunkte</div>
          <div class="big" id="total-score">0</div>
        </div>
        <div class="score-card">
          <div class="small">Grobe Gesamttendenz</div>
          <div class="big" id="average-score">0,0</div>
        </div>
      </div>

      <div class="result-text" id="result-text"></div>

      <p class="disclaimer">
        Die grobe Gesamttendenz fasst Ihre Selbsteinschätzung über alle Aussagen hinweg zusammen. Wichtiger als dieser Einzelwert sind die Aussagen, bei denen Sie niedrige Werte vergeben haben. Diese sind gelb markiert.
      </p>
    </div>
  </div>

  <script>
    (function () {
      const questions = [
        "Ich kann typische Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz im Alltag meist gut einordnen.",
        "Ich erkenne oft, ob hinter einem Verhalten eher Angst, Überforderung, Schmerzen oder Orientierungslosigkeit stehen könnten.",
        "Ich weiß, wie ich Menschen mit Demenz so ansprechen kann, dass sie sich eher verstanden als unter Druck gesetzt fühlen.",
        "Ich kann meist auch dann ruhig bleiben, wenn ein Mensch mit Demenz unruhig, laut oder abwehrend reagiert.",
        "Ich fühle mich sicher darin, pflegerische Handlungen nicht vorschnell durchzusetzen, wenn Widerstand entsteht.",
        "Ich weiß, wie ich bei Körperpflege, Anziehen oder Mobilisation vorgehen kann, damit möglichst wenig Abwehr entsteht.",
        "Ich merke meist rechtzeitig, wann eine Situation besser unterbrochen, beruhigt oder anders angegangen werden sollte.",
        "Ich kann auch unter Zeitdruck respektvoll und demenzsensibel handeln.",
        "Ich fühle mich sicher im Umgang mit Menschen mit Demenz, die immer wieder dieselben Fragen stellen.",
        "Ich komme auch dann gut zurecht, wenn ein Mensch mit Demenz ständig etwas einfordert oder nach etwas verlangt.",
        "Ich kann einschätzen, wann plötzliche Veränderungen auf ein akutes medizinisches Problem hindeuten könnten.",
        "Ich denke bei Unruhe oder Verhaltensveränderungen selbstverständlich auch an mögliche körperliche Ursachen wie Schmerzen, Infektion, Exsikkose oder Delir.",
        "Ich fühle mich sicher, wenn es um Essen, Trinken und mögliche Risiken in diesem Bereich geht.",
        "Ich erkenne oft, was einem Menschen mit Demenz Orientierung, Sicherheit oder Mitmachen erleichtert.",
        "Ich weiß, wie ich schwierige Situationen Angehörigen verständlich und professionell erklären kann.",
        "Ich fühle mich in Gesprächen mit belasteten, besorgten oder kritischen Angehörigen ausreichend sicher.",
        "Ich weiß, was ich bei schwierigen Situationen knapp, sachlich und fachlich sinnvoll dokumentieren sollte.",
        "Ich bemerke bei mir selbst rechtzeitig, wenn mich eine Situation in der Demenzpflege überfordert oder verunsichert.",
        "Ich weiß, wann ich Unterstützung, Rücksprache oder eine Fallbesprechung brauche, und erhalte diese Unterstützung in meinem Team oder durch Vorgesetzte auch tatsächlich.",
        "Ich kann gut benennen, in welchen Bereichen der Demenzpflege ich mir mehr Wissen oder mehr praktische Anleitung wünsche."
      ];

      const container = document.getElementById("questions-container");
      const progressBar = document.getElementById("sc-progress-bar");
      const progressText = document.getElementById("sc-progress-text");
      const evaluateBtn = document.getElementById("evaluate-btn");
      const resetBtn = document.getElementById("reset-btn");
      const printBtn = document.getElementById("print-btn");
      const resultBox = document.getElementById("result-box");
      const answeredCountEl = document.getElementById("answered-count");
      const totalScoreEl = document.getElementById("total-score");
      const averageScoreEl = document.getElementById("average-score");
      const resultTextEl = document.getElementById("result-text");

      function renderQuestions() {
        questions.forEach((question, index) => {
          const card = document.createElement("div");
          card.className = "question-card";

          const qText = document.createElement("div");
          qText.className = "question-text";
          qText.innerHTML = '<span class="question-number">' + (index + 1) + '.</span>' + question;

          const radioRow = document.createElement("div");
          radioRow.className = "radio-row";

          const labels = [
            "1<br>gar nicht",
            "2<br>eher nicht",
            "3<br>teils-teils",
            "4<br>eher zu",
            "5<br>voll zu"
          ];

          for (let value = 1; value <= 5; value++) {
            const label = document.createElement("label");
            label.className = "radio-option";
            label.innerHTML = '<input type="radio" name="q' + index + '" value="' + value + '"><span>' + labels[value - 1] + '</span>';

            label.addEventListener("click", function () {
              setTimeout(() => {
                updateSelectedStates(index);
                updateProgress();
              }, 0);
            });

            radioRow.appendChild(label);
          }

          card.appendChild(qText);
          card.appendChild(radioRow);
          container.appendChild(card);
        });
      }

      function updateSelectedStates(questionIndex) {
        const options = document.querySelectorAll('input[name="q' + questionIndex + '"]');

        options.forEach((radio) => {
          const label = radio.closest(".radio-option");
          label.classList.remove("selected", "selected-low");

          if (radio.checked) {
            if (radio.value === "1" || radio.value === "2") {
              label.classList.add("selected-low");
            } else {
              label.classList.add("selected");
            }
          }
        });
      }

      function getAnswers() {
        const values = [];
        for (let i = 0; i < questions.length; i++) {
          const checked = document.querySelector('input[name="q' + i + '"]:checked');
          values.push(checked ? parseInt(checked.value, 10) : null);
        }
        return values;
      }

      function updateProgress() {
        const answers = getAnswers();
        const answered = answers.filter(v => v !== null).length;
        const percent = (answered / questions.length) * 100;

        progressBar.style.width = percent + "%";
        progressText.textContent = answered + " von " + questions.length + " Aussagen beantwortet";
      }

      function getResultText(avg, answered) {
        if (answered < questions.length) {
          return "<p>Bitte beantworten Sie möglichst alle Aussagen, damit die Einordnung aussagekräftiger wird.</p>";
        }

        if (avg >= 4.2) {
          return "<p>Ihre Selbsteinschätzung spricht insgesamt für eine hohe Sicherheit in vielen Bereichen der Demenzpflege. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, einzelne Themen gezielt zu vertiefen, um Handlungssicherheit weiter auszubauen.</p>";
        }

        if (avg >= 3.2) {
          return "<p>Ihre Angaben zeigen ein gemischtes Bild: In einigen Bereichen besteht bereits Sicherheit, in anderen zeigt sich noch Unterstützungs- oder Vertiefungsbedarf. Achten Sie besonders auf die gelb markierten Antworten.</p>";
        }

        return "<p>Ihre Selbsteinschätzung deutet darauf hin, dass in mehreren Bereichen noch deutliche Unsicherheiten bestehen. Das ist keine Schwäche, sondern ein wichtiger Hinweis darauf, wo Fortbildung, Reflexion und praktische Anleitung im Alltag entlasten können. Achten Sie besonders auf die gelb markierten Antworten.</p>";
      }

      evaluateBtn.addEventListener("click", function () {
        const answers = getAnswers();
        const answered = answers.filter(v => v !== null).length;
        const total = answers.reduce((sum, value) => sum + (value || 0), 0);
        const average = answered ? (total / answered) : 0;

        answeredCountEl.textContent = answered + " / " + questions.length;
        totalScoreEl.textContent = total;
        averageScoreEl.textContent = average.toFixed(1).replace(".", ",");
        resultTextEl.innerHTML = getResultText(average, answered);

        resultBox.style.display = "block";
        resultBox.scrollIntoView({ behavior: "smooth", block: "start" });
      });

      resetBtn.addEventListener("click", function () {
        const radios = document.querySelectorAll('#demenz-selbstcheck-app input[type="radio"]');
        radios.forEach(radio => {
          radio.checked = false;
        });

        const selectedLabels = document.querySelectorAll("#demenz-selbstcheck-app .radio-option");
        selectedLabels.forEach(label => label.classList.remove("selected", "selected-low"));

        document.getElementById("sc-name").value = "";
        document.getElementById("sc-date").value = "";

        resultBox.style.display = "none";
        answeredCountEl.textContent = "0 / 20";
        totalScoreEl.textContent = "0";
        averageScoreEl.textContent = "0,0";
        resultTextEl.innerHTML = "";

        updateProgress();
        window.scrollTo({ top: 0, behavior: "smooth" });
      });

      printBtn.addEventListener("click", function () {
        window.print();
      });

      renderQuestions();
      updateProgress();
    })();
  </script>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Worum es bei guten Schulungen gehen sollte</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gute Demenzschulungen dürfen nicht am Alltag vorbeigehen. Sie sollten dort ansetzen, wo Pflegefachpersonen tatsächlich Unterstützung brauchen: bei Kommunikation, Beobachtung, Umgang mit belastenden Situationen, Zusammenarbeit im Team, Dokumentation und dem besseren Verständnis für die Lebenswelt von Menschen mit Demenz.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Bevor Schulungen wirken können, braucht es oft erst einen ehrlichen Blick auf den eigenen Standpunkt. Eine solche Standortbestimmung hilft, den persönlichen Bedarf klarer zu erkennen und Fortbildungen gezielter zu nutzen. Genau darin liegt ihr Wert: nicht als Test, sondern als praktische Hilfe für den Berufsalltag.</p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/03/SelbstcheckDemenzdik-1.pdf">Selbstcheck als pdf-Datei.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2026/03/23/warum-demenzschulungen-mit-einer-ehrlichen-standortbestimmung-beginnen-sollten/">Warum Demenzschulungen mit einer ehrlichen Standortbestimmung beginnen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-zeitung.de/2026/03/23/warum-demenzschulungen-mit-einer-ehrlichen-standortbestimmung-beginnen-sollten/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
	</channel>
</rss>
