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	<title>pflegefachperson Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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		<title>Schmerzmanagement im Alter neu sortiert: Was die neue S3-Leitlinie GeriPAIN bringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 20:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schmerz ist bei älteren Menschen selten „nur ein Symptom“. Er ist häufig ein Kipppunkt: für Mobilität und Funktion, für Schlaf und Appetit, für Stimmung und Kooperation. Bei Menschen mit Demenz&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/12/16/schmerzmanagement-im-alter-neu-sortiert-was-die-neue-s3-leitlinie-geripain-bringt/">Schmerzmanagement im Alter neu sortiert: Was die neue S3-Leitlinie GeriPAIN bringt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Schmerz ist bei älteren Menschen selten „nur ein Symptom“. Er ist häufig ein Kipppunkt: für Mobilität und Funktion, für Schlaf und Appetit, für Stimmung und Kooperation. Bei Menschen mit Demenz nicht selten auch für Unruhe, Abwehr oder Rückzug. Genau deshalb ist es konsequent, dass die neue S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings“ (GeriPAIN) Schmerz nicht als Einzelthema behandelt, sondern als durchgängigen Versorgungsprozess.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in GeriPAIN – und für wen gilt die Leitlinie?</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">GeriPAIN richtet sich an geriatrische Patienten, also an ältere Menschen mit typischerweise komplexer Multimorbidität, funktionellen Einschränkungen und besonderer Vulnerabilität. Die Leitlinie betont ausdrücklich die Versorgungsrealität dieser Patientengruppe: Polypharmazie, Frailty, kognitive Einschränkungen, häufige Sektorwechsel, mehrere beteiligte Professionen. Daraus leitet sie ihren Anspruch ab: Schmerzmanagement darf nicht bei der Skala stehen bleiben, sondern muss als strukturierter Prozess organisiert werden: wiederkehrende Screenings, gezieltem Assessments, Verlaufskontrolle, Therapieentscheidungen und Koordination.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für Pflegefachpersonen bringt die neue S3-Leitlinie GeriPAIN vor allem drei praktische Veränderungen: Erstens wird Schmerzmanagement konsequent als Prozess definiert. Das macht Schmerzerfassung weniger zufällig und stärker routinisiert: Zuständigkeiten, Zeitpunkte und eine einheitliche Dokumentationslogik rücken in den Vordergrund. Zweitens schärft die Leitlinie den demenzsensiblen Blick: Auch bei kognitiver Beeinträchtigung soll die Selbstauskunft grundsätzlich versucht werden, aber bei Verdacht oder Vorliegen einer Einschränkung ist zusätzlich eine strukturierte Fremdeinschätzung vorgesehen. Drittens stärkt GeriPAIN die Rolle der Pflege in der Koordination: Interprofessionelle Abstimmung, saubere Übergaben und Versorgungskontinuität sind Kernaufgaben, inklusive der Möglichkeit, dass Pflegefachpersonen (je nach Setting und Qualifikation) koordinierende Funktionen übernehmen. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<section class="infokasten-geripain" style="border:1px solid #d9d9d9; border-left:6px solid #444; padding:16px 18px; margin:20px 0; background:#fafafa;">
  <h3 style="margin:0 0 10px 0; font-size:1.1em; line-height:1.3;">
    Ist die S3-Leitlinie GeriPAIN verpflichtend?
  </h3>

  <p style="margin:0 0 10px 0; line-height:1.5;">
    Nein – eine S3-Leitlinie wie GeriPAIN ist in Deutschland grundsätzlich keine gesetzlich verbindliche Muss-Vorschrift.
  </p>

  <ul style="margin:0; padding-left:18px; line-height:1.5;">
    <li>Keine Rechtsnorm: AWMF-Leitlinien sind Empfehlungen, keine Gesetze und keine G-BA-Richtlinien.</li>
    <li>Hoher Orientierungsmaßstab: S3-Leitlinien gelten als wichtiger Maßstab für fachlich anerkannte Versorgungsqualität und können in Haftungsfragen als Referenz herangezogen werden.</li>
    <li>Abweichen ist möglich: Abweichungen sind im Einzelfall zulässig, sollten aber begründet und dokumentiert werden (z. B. Patient:innenwunsch, Kontraindikationen, besondere Situation).</li>
    <li>Intern kann es verbindlich werden: Übernimmt eine Einrichtung Inhalte in SOPs, Pflegestandards oder QM-Vorgaben, entsteht eine organisationsinterne Verbindlichkeit.</li>
  </ul>
</section>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was wissen wir aktuell zur Schmerzlage bei Menschen mit Demenz?</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Vor allem dies: Schmerzen sind häufig, aber die Spannbreite der berichteten Häufigkeiten ist groß, weil sie stark davon abhängt, wie Schmerzen erfasst werden. Das ist keine akademische Nuance, sondern ein zentraler Grund für Untererkennung. Eine systematische Übersichtsarbeit zu Beobachtungsstudien in Pflegeheimen berichtet je nach Studie und Messansatz Prävalenzen von unter 10 Prozent bis knapp 80 Prozent; gegen Lebensende lagen einzelne Werte ebenfalls in dieser Größenordnung. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37817061/">Die Autoren betonen, dass Messmethode und Erfassungsstrategie entscheidend sind und dass Beobachtungsinstrumente eine wichtige Rolle spielen</a>. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Praktisch heißt das: Wenn man sich nur auf spontanes Benennen oder auf reine Selbstauskunft verlässt, unterschätzt man Schmerz bei Menschen mit Demenz. Strukturierte Beobachtung, idealerweise auch in Aktivitätssituationen, erhöht die Chance, Schmerz überhaupt zu erkennen – ein Vorgehen, das durch die S3-Leitlinie GeriPAIN ausdrücklich gestützt wird. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/12/ChatGPT-Image-16.-Dez.-2025-19_24_21-683x1024.png" alt="" class="wp-image-3317" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/12/ChatGPT-Image-16.-Dez.-2025-19_24_21-683x1024.png 683w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/12/ChatGPT-Image-16.-Dez.-2025-19_24_21-200x300.png 200w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/12/ChatGPT-Image-16.-Dez.-2025-19_24_21-768x1152.png 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/12/ChatGPT-Image-16.-Dez.-2025-19_24_21.png 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Bei den Schmerzorten dominieren – wie bei vielen älteren Menschen – muskuloskelettale Ursachen: Arthrose (häufig Knie, Hüfte, Hände), degenerative Wirbelsäulenveränderungen, chronischer Rückenschmerz, schmerzhafte Bewegungseinschränkungen, Kontrakturen sowie Sturzfolgen und Frakturen. Das erklärt, warum geriatrische Schmerzleitlinien inhaltlich stark auf muskuloskelettale Schmerzbilder fokussieren. Gleichzeitig gibt es Bereiche, die in der Demenzversorgung besonders häufig übersehen werden. Dazu zählen orofaciale und dentale Schmerzen: Eine Meta-Analyse aus 2024 schätzt die gepoolte Prävalenz orofacialer Schmerzen bei Menschen mit Demenz oder leichter kognitiver Störung auf rund 19 Prozent. Mundschmerzen zeigen sich dabei oft unspezifisch, etwa durch Essverweigerung, Unruhe, Abwehr beim Zähneputzen oder eine veränderte Mimik. Ebenfalls unterschätzt werden „körperliche Basics“ mit hoher Schmerzlast wie Obstipation, Harnverhalt, Druckstellen, Hämatome, ungünstige Lagerung oder schlecht sitzende Hilfsmittel. <a href="https://www.jpain.org/article/S1526-5900(07)00601-3/fulltext">Ein klassischer Überblick zu Schmerz bei Demenz betont, dass Schmerz bei Demenz häufig und oft komplex ist und dass gerade behandelbare Ursachen konsequent gesucht werden sollten. </a></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Auslöser und Verstärker entstehen bei Demenz häufig aus einer Mischung von degenerativen, neuropathischen und situativen Faktoren. Immobilität, Schlafmangel, akute Erkrankungen sowie Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Medikamenten können bestehende Schmerzen verstärken oder neue Beschwerden auslösen. Erschwerend kommt hinzu: Bei Demenz werden solche Faktoren schneller übersehen, weil Schmerz nicht immer als „Ich habe Schmerzen“ formuliert wird, sondern sich als Verhalten zeigen kann.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Schmerzen professionell managen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">GeriPAIN ist eine Leitlinie, die die Versorgung neu ordnet: systematisch, interprofessionell, sektorübergreifend und mit einem besonderen Blick auf Risikokonstellationen wie kognitive Einschränkung. Gerade für die Demenzversorgung im Krankenhaus liefert sie ein starkes Argument: Wenn Schmerzen nicht verlässlich erkannt werden, entstehen Folgeprobleme, die dann viel mehr Ressourcen binden als ein strukturiertes Schmerzassessment und konsequentes Nachsteuern. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Demenzsensibles Arbeiten im Krankenhaus ist ohne konsequentes Schmerzmanagement nicht vollständig. Und konsequentes Schmerzmanagement bei Demenz gelingt nur, wenn man Selbstauskunft und strukturierte Beobachtung systematisch kombiniert.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen und Weiterführendes<br><a href="AWMF-Leitlinienregister: S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)“, Reg.-Nr. 145-005">AWMF-Leitlinienregister: S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN)“, Reg.-Nr. 145-005</a><br><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/145-005l_S3_Schmerzmanagement-bei-geriatrischen-Patientinnen-in-allen-Versorgungssettings-GeriPAIN_2025-10.pdf">AWMF-Leitlinien-PDF (Langfassung, Version 1.0, 2025-10)</a><br><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37817061/">Helvik AS et al. Systematic Review: Prävalenz von Schmerz bei Pflegeheimbewohner:innen mit Demenz (BMC Geriatrics, 2023)</a><br><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/leitlinien-zur-schmerzbehandlung/geripain">Deutsche Schmerzgesellschaft – Leitlinienübersicht GeriPAIN </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/12/16/schmerzmanagement-im-alter-neu-sortiert-was-die-neue-s3-leitlinie-geripain-bringt/">Schmerzmanagement im Alter neu sortiert: Was die neue S3-Leitlinie GeriPAIN bringt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Demenz und Community Health Nursing</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/04/07/demenz-und-community-health-nursing/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 17:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland entwickelt sich das Berufsbild der Community Health Nurse (CHN) noch – ist aber stark im Kommen. Zu den Voraussetzungen gehören eine abgeschlossene Pflegeausbildung, ein pflegebezogener Bachelorabschluss und mehrjährige&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/04/07/demenz-und-community-health-nursing/">Demenz und Community Health Nursing</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland entwickelt sich das Berufsbild der <strong>Community Health Nurse (CHN)</strong> noch – ist aber stark im Kommen. Zu den Voraussetzungen gehören eine abgeschlossene Pflegeausbildung, ein pflegebezogener Bachelorabschluss und mehrjährige Berufserfahrung in der Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CHN-Modelle werden derzeit in Pilotprojekten erprobt und sind häufig an Forschungs- oder Modellvorhaben gebunden (z. B. durch den Innovationsfonds oder Landesmittel).</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-4"><strong>Wie Community Health Nurses in anderen Ländern mit Menschen mit Demenz arbeiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel Vereinigtes Königreich: Admiral Nurses<br>Im Vereinigten Königreich gibt es sogenannte Admiral Nurses – spezialisierte Pflegefachpersonen für Demenz. Sie bieten Unterstützung für Familien, die von Demenz betroffen sind. Ziel ist es auch, die Kompetenzen der Angehörigen zu stärken, ihre Lebensqualität zu verbessern und Überlastung zu vermeiden. In Australien spielen Pflegeprofis in Hausarztpraxen eine zentrale Rolle bei der Unterstützung auch von Menschen mit Demenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-5"><strong>Vorteile für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Community Health Nurses können die Versorgungslücke bei Demenz abmildern, besonders in ländlichen Regionen oder sozial benachteiligten Quartieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Früherkennung und Diagnostikunterstützung 
<ul class="wp-block-list">
<li>CHNs sind niedrigschwellig erreichbar und können erste Anzeichen von Demenz früh erkennen, Screening-Tests durchführen und Betroffene in weitere Diagnostik überleiten.</li>
</ul>
</li>



<li>Individuelle Beratung &amp; Entlastung von Angehörigen 
<ul class="wp-block-list">
<li>Sie beraten Angehörige zu Umgang, Kommunikation, Pflege und Unterstützungsangeboten – auch in Krisensituationen.</li>
</ul>
</li>



<li>Koordination von Hilfsangeboten (&#8222;Case Management&#8220;)
<ul class="wp-block-list">
<li> CHNs helfen, passende Leistungen zu finden: von ambulanter Pflege über Tagespflege bis zu rechtlicher Vorsorge. Sie schaffen und koordinieren ehrenamtliche Strukturen.</li>
</ul>
</li>



<li>Gesundheitsförderung &amp; Prävention 
<ul class="wp-block-list">
<li>Auch im Frühstadium kann gezielte Beratung und Betreuung helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen (z. B. durch Aktivierung, Ernährung, Stressbewältigung) und Risiken für Folgeerkrankungen reduzieren.</li>
</ul>
</li>



<li>Sozialraumorientierung
<ul class="wp-block-list">
<li>CHNs kennen den Stadtteil oder die Region und arbeiten eng mit lokalen Akteur:innen (Pflegedienste, Hausärzt:innen, Nachbarschaftshilfe etc.) zusammen, bilden Netzwerke der Versorgung / der Akteure und koordinieren sie</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3 Fragen an Robert Bitterlich, M. Sc. (Community Health Nurse, Pflegeexperte ANP) | Projektmanager Community Health Nursing (CHN)</strong>; <strong>DBfK</strong></h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/chnnurseentwurftitelbild2-1024x683.png" alt="" class="wp-image-2810" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/chnnurseentwurftitelbild2-1024x683.png 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/chnnurseentwurftitelbild2-300x200.png 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/chnnurseentwurftitelbild2-768x512.png 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/chnnurseentwurftitelbild2-1320x880.png 1320w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/chnnurseentwurftitelbild2.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Beratung und individuelle Unterstützung in Sachen Pflege – findet dies nicht ohnehin in Deutschland durch eine Vielzahl von Akteuren statt? Familiale Pflege, Pflegestützpunkte, Beratung durch Pflegedienste und eine schier unübersehbare Zahl an regionalen Projekten, Vereinigungen und Anlaufstellen sind vertreten. Was ist der besondere, in Ihren Augen entscheidende Unterschied, wenn CHN ins Spiel kommt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robert Bitterlich: </strong>Community Health Nurses (CHN) sind die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Gesundheit und Pflege, wobei auch soziale Themen berücksichtigt werden. Ihre Kompetenzen haben jedoch Grenzen, und in solchen Fällen ziehen sie andere Beratungsstellen oder Akteure hinzu, um die bestmögliche Betreuung der Patienten sicherzustellen. Dabei übernehmen sie eine zentrale Rolle in der Vernetzung und Koordination.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aufgabe ist – unter den vielen anderen &#8211; wichtig, da das Gesundheits- und Sozialsystem in Deutschland durch viele Akteure gekennzeichnet ist und es den Menschen oft schwerfällt, sich in diesem komplexen System zurechtzufinden und die richtigen Ansprechpartner für Hilfe und Behandlung zu finden. Eine CHN bietet den Patienten eine verlässliche Ansprechperson, deren Aufgabe darin besteht, ein geeignetes Netzwerk für die Versorgung zu schaffen. Genau dieses vernetzende und koordinierende Vorgehen – auch als „Versorgung aus einer Hand“ bezeichnet – fehlt in Deutschland und sollte ein zentraler Bestandteil des Systems werden. Andernfalls kommt es weiterhin zu Über-, Unter- und Fehlversorgungen. Diese können sich in Form von Leistungen äußern, die keinen Nutzen bringen oder sogar schädlich sind, Leistungen, die zwar hilfreich wären, aber nicht angeboten werden können, oder solchen, die mehr Schaden anrichten als nützen. Alle diese Probleme treten gleichzeitig auf und stellen eine erhebliche Herausforderung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Deutschland leidet seit Jahrzehnten am Pflegeprojekt-Fieber. Millionen sind für Projekte ausgegeben worden, die nie Regelversorgung wurden, nie „in die Fläche kamen“. Welche Chancen sehen Sie für eine langfristige Verankerung von CHN in der Versorgung von Menschen mit Demenz?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><img decoding="async" width="300" height="292" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-300x292.jpg" alt="" class="wp-image-2814" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-300x292.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-1024x997.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-768x748.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-1536x1496.jpg 1536w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-2048x1994.jpg 2048w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2025/04/324_19_Bitterlich-12-sw-down-cut2-1320x1285.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.dbfk.de/de/berufspolitik/community-health-nursing/"><strong>Robert Bitterlich; </strong><br><strong>M. Sc. (Community Health Nurse, Pflegeexperte ANP)</strong></a></figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robert Bitterlich:</strong> Ich sehe große Chancen für die Etablierung der Community Health Nurse (CHN), und dies ist auch dringend notwendig. Ein Blick ins Ausland verdeutlicht die Bedeutung dieser Rolle. Bereits die vorige Bundesregierung hat den dringenden Bedarf erkannt und die CHN als Aufgabe im Koalitionsvertrag verankert. Auch die aktuelle Regierung greift das Thema im Rahmen der Koalitionsverhandlungen erneut auf, insbesondere durch die Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege, die die Einführung der Advance Practice Nurse (APN) vorsieht. Die CHN kann als eine APN mit Spezialisierung auf Primärversorgung (ambulante Versorgung), Gesundheitsförderung und Prävention verstanden werden. Die Einführung dieser Rolle, ausgestattet mit den erforderlichen Kompetenzen durch eine entsprechende Gesetzgebung, wäre ein bedeutender und richtiger Schritt zur Lösung der vielfältigen Probleme im deutschen Gesundheitssystem. Die Versorgung und Betreuung von Menschen mit Demenz sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit einer CHN, ebenso wie die Unterstützung der pflegenden Angehörigen. Studien aus anderen Ländern zeigen bereits positive Ergebnisse, die die Wirksamkeit dieser Rolle belegen.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Immer wieder gibt es auch innerhalb der Berufsgruppe Vorbehalte. Wie kann vermieden werden, dass sich der Eindruck verfestigt die „Studierten“ hätten mit der Praxis vor allem der stationären Langzeitpflege wenig zu tun?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robert Bitterlich: </strong>Der Einblick in die Inhalte des Studiums der (CHN) fehlt in Deutschland noch, ebenso wie die Tatsache, dass diese Rolle in Deutschland noch nicht flächendeckend etabliert ist. Es lohnt sich, einen Blick ins Ausland zu werfen: In anderen Ländern verbringen Pflegefachpersonen mit Masterabschluss, die beispielsweise den Schwerpunkt CHN gewählt haben, den Großteil ihrer Arbeitszeit in der direkten Patientenbetreuung. Sie untersuchen Patienten, beraten sie, erstellen individuelle Versorgungskonzepte und begleiten deren Umsetzung. Darüber hinaus können Pflegefachpersonen mit Masterabschluss in diesen Ländern eigenständig Patienten untersuchen, Entscheidungen über bestimmte Therapien treffen und beurteilen, welche weiterführenden Dienste benötigt werden. Sie arbeiten deutlich autonomer und dadurch sind diese Berufe besonders attraktiv. In Deutschland befindet sich diese Entwicklung allerdings noch in den Anfängen. Hier waren Studiengänge lange Zeit auf Pädagogik oder Management ausgerichtet. Studiengänge wie CHN verfolgen hingegen das Ziel, Patienten direkt zu versorgen. Es bedarf eines kulturellen und praktischen Verständnisses für diese Rolle, das sich noch weiterentwickeln muss. Zudem ist eine breitere Akzeptanz in der Praxis notwendig. Ich hoffe, dass in zehn Jahren niemand mehr über die bestehenden Vorurteile sprechen wird.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-6"><strong>Niedersachen fördert Projekte</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Niedersächsische Sozialministerium fördert ab 2025 sechs neue Projekte zur Stärkung der kommunalen Gesundheitsnetzwerke in den Gesundheitsregionen Niedersachsens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der geförderten Projekte setzt einen wichtigen Impuls für die Versorgung von Menschen mit Demenz: <a href="https://www.kvn.de/Presse/Publikationen/KVNachrichten+Januar+2025/Gesundheitsregionen+in+Niedersachsen+erhalten+F%C3%B6rderung+f%C3%BCr+sechs+neue+Projekte.html">„Community Health Nursing für ein besseres Leben mit Demenz“ in der Gesundheitsregion Rotenburg (Wümme).</a> Ziel ist die Etablierung einer Community Health Nurse (CHN), die wohnortnah und niedrigschwellig Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen unterstützt. Die CHN übernimmt eine koordinierende Rolle im lokalen Versorgungssystem, vermittelt präventive Angebote, sorgt für frühzeitige Interventionen und begleitet Betroffene durch den Krankheitsverlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderer Fokus liegt auf individueller Beratung, Schulung pflegender Angehöriger und der Vernetzung vorhandener Strukturen im Sozialraum. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Community Health Nurses Brücken bauen zwischen Medizin, Pflege, Prävention und Sozialarbeit – gerade in ländlichen Regionen mit Versorgungsengpässen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.dbfk.de/de/berufspolitik/community-health-nursing/">Weitere Informationen zum Community Health Nursing finden Sie beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe &#8211; DBfK Bundesverband e.V..</a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">*Buchtipp, Amazon-Link: <a href="https://amzn.to/42nwOID">Community Health Nurse: Handlungsfelder der Pflege im Kontext von Public Health</a> von Melitta Horak, Sonja Haubitzer<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/04/07/demenz-und-community-health-nursing/">Demenz und Community Health Nursing</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<item>
		<title>PeBeM in der Langzeitpflege: nicht mehr, sondern anders verteilt</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 08:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[§ 113c]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Assistenzkräfte in der Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachkräftemangel ist schon lange Thema in der Pflege. Er war dort früher präsent als in anderen Branchen. Und es fehlt nicht nur an Fachkräften, sondern überhaupt an Mitarbeitenden –&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/">PeBeM in der Langzeitpflege: nicht mehr, sondern anders verteilt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Fachkräftemangel ist schon lange Thema in der Pflege. Er war dort früher präsent als in anderen Branchen. Und es fehlt nicht nur an Fachkräften, sondern überhaupt an Mitarbeitenden – auch Assistenzkräfte für die Pflege werden vielerorts händeringend gesucht. Wir haben in Sachen Pflege in Deutschland auch ein Masseproblem. Zu viele Pflegebedürftige, zu wenig von jenen, die sie versorgen können. Was bringt ein neues <a href="https://www.gs-qsa-pflege.de/wp-content/uploads/2020/09/Abschlussbericht_PeBeM.pdf">Personalbemessungsverfahren (PeBeM)</a>?</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-10"><strong>Einführung des Personalbemessungsverfahrens (PeBeM)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Verfahrens nach § 113c Abs. 1 SGB XI ist es, die Qualität der Versorgung zu verbessern. Das möchte man durch eine verbindliche Festlegung der Verteilung personeller Ressourcen erreichen. Berechnungsgrundlage ist die Anzahl und Pflegegrad der zu pflegenden Personen – und die Qualifikation der Mitarbeitenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Kolleginnen und Kollegen der Altenhilfe ist das <a href="https://pflegenetzwerk-deutschland.de/faq-das-neue-personalbemessungsverfahren-in-der-langzeitpflege">Personalbemessungsverfahren noch eine Art Blackbox</a>. Effekte unbekannt, Befürchtungen groß. Ist die Qualität der Versorgung von Menschen mit Demenz durch PeBeM in Gefahr? Zeit also, mit einem Profi zu sprechen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Personalbemessungsinstrument berücksichtigt den zusätzlichen Aufwand für die Pflege von Menschen mit Demenz (&#8230;).&#8220;. &#8211; <a href="https://www.umbruch-pflege.de/">Nicole Böldt</a></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-11"><strong>Fragen an die PeBeM-Expertin </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Frau Böldt, Sie beschäftigen sich schon lange und intensiv mit der Umsetzung des Personalbemessungsverfahrens. Können Sie grob umreißen, was ich als Altenpflege im Pflegeheim davon konkret erwarten sollte?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> Ihre Aufgaben als Pflegefachmann werden hauptsächlich die Umsetzung der Vorbehaltsaufgaben sein. Dazu gehören das Planen und Steuern des Pflegeprozesses sowie die Versorgung der Bewohner*innen, die die Kompetenz einer Fachkraft benötigen. Das bedeutet, Sie werden weniger mit Tätigkeiten belastet, die Ihrem Qualifikationsniveau nicht entsprechen. Grundsätzlich wird mit den Personalressourcen effizienter umgegangen, was bedeutet, dass Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse optimal genutzt werden. So können Sie Ihre Arbeit effektiver gestalten und sich auf die wesentlichen pflegerischen Aufgaben konzentrieren.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.umbruch-pflege.de/"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2450" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-769x1024.jpeg 769w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-225x300.jpeg 225w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-768x1022.jpeg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-1154x1536.jpeg 1154w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB.jpeg 1232w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.umbruch-pflege.de/">Nicole Böldt ist Inhaberin von Umbruch Pflege.</a> Die Pflegefachfrau ist Qualitätsmanagerin und mit ihrer Beratung auf die Veränderungen durch das Personalbemessungsverfahren spezialisiert.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das PeBeM zielt darauf ab, die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen besser zu berücksichtigen und gleichzeitig auch mehr Menschen wieder für die Pflege zu gewinnen. Dies wird einerseits durch eine detaillierte Analyse der Pflegebedarfe und eine darauf abgestimmte Tourenplanung ermöglicht und andererseits durch die zunehmende Flexibilisierung der Dienste und der Dienstzeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die klare Zuordnung von Aufgaben und die kompetenzbasierte Planung werden die Pflegequalität und die Zufriedenheit der Bewohner*innen gesteigert. Dies schafft ein angenehmeres Arbeitsumfeld für Sie und Ihre Kollegen.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Das Verhältnis <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">zur sozialen Betreuung, zusätzlichen Betreuungskräften</a> wird sich ändern?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/06/15/betreuung-und-pflege-die-zusammenarbeit-ist-vielerorts-katastrophal-schlecht/">Die Zusammenarbeit zwischen der Pflege und der sozialen Betreuung wird sich zweifellos intensivieren und verbessern müssen</a>, um den Bedürfnissen der Bewohner*innen gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist notwendig, die soziale Betreuung weiter zu professionalisieren. Dies bedeutet, dass die Leitung dieses Bereichs genau weiß, wie viele Betreuungsstunden zur Verfügung stehen und wie diese effizient eingesetzt werden können. So können möglichst viele Bewohner*innen nach ihren individuellen Wünschen betreut werden. Durch die Professionalisierung wird die soziale Betreuung auf Augenhöhe mit der Pflege arbeiten. Dies führt zu einer gesteigerten Wertigkeit des Bereichs und fördert das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit. Einige Träger sind bereits dabei, Tourenplanungen auch für die soziale Betreuung einzuführen. Dies ermöglicht eine strukturierte und effiziente Arbeitsweise, die sowohl den Pflegekräften als auch den Betreuungskräften zugutekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn beide Bereiche auf demselben Organisationssystem arbeiten, wird die Vernetzung wesentlich verbessert. Dies führt zu einer besseren Koordination und einem reibungslosen Ablauf im Alltag. Die Intensivierung der Zusammenarbeit und die Professionalisierung der sozialen Betreuung werden die Qualität der Pflege und Betreuung erheblich steigern. Beide Bereiche werden voneinander profitieren und gemeinsam die Bedürfnisse der Bewohner*innen besser erfüllen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-12"><strong>Der zusätzliche Zeitaufwand für Menschen mit Demenz wird berücksichtigt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Berücksichtigt Ihrer Meinung nach PeBeM den zusätzlichen Aufwand, den es für Menschen mit Demenz benötigt, ausreichend? Ein Mensch mit Demenz mit Pflegegrad 3 ist doch schwerlich mit dem gleichen Aufwand zu bemessen wie jemand mit Pflegegrad 3 ohne Demenz?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> Die Frage, ob das Personalbemessungsinstrument (PeBeM) den zusätzlichen Aufwand, der für die Pflege von Menschen mit Demenz erforderlich ist, ausreichend berücksichtigt, ist berechtigt. Die Pflegebedürftigkeit und die damit verbundenen Anforderungen unterscheiden sich erheblich zwischen Menschen mit und ohne Demenz, auch wenn beide den gleichen Pflegegrad haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Empfehlungen nach § 113c Abs. 4 SGB XI betonen die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Personalausstattung. Diese Empfehlungen beinhalten Regelungen, die sicherstellen sollen, dass auch spezielle Bedarfe, wie sie bei der Betreuung von Menschen mit Demenz auftreten, adäquat berücksichtigt werden. Die Mindestpersonalausstattung schließt auch pflegegradunabhängige Personalanhaltswerte für Sonderfunktionen ein, die für die Versorgung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen notwendig sind​​. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Personalbemessungsinstrument berücksichtigt den zusätzlichen Aufwand für die Pflege von Menschen mit Demenz, indem es spezifische Regelungen und Empfehlungen zur Personalmindestausstattung und zum Qualifikationsmix beinhaltet. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die besonderen Anforderungen dieser Personengruppe adäquat erfüllt werden. Es muss allerdings auch durch die Einrichtungen sichergestellt werden, dass die dafür ausgebildeten Fachkräfte auch bei den Bewohner*innen zum Einsatz kommen. Darin waren wir in der Vergangenheit überhaupt nicht gut. Mitarbeiter*innen mit speziellen Ausbildungen und Qualifizierungen sind nach ihren Qualifizierungsmaßnahmen leider nicht entsprechend ihren Kompetenzen eingesetzt worden. Das führte gerade bei unseren Fachkräften zu einer hohen Frustration und nicht selten auch zu Kündigungen. Deshalb sollten diese Empfehlungen aktiv umsetzen und ihren Personaleinsatz entsprechend organisieren, um die Pflegequalität für Menschen mit Demenz zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Vielfach wird von „Verbesserungen“ im Zusammenhang mit PeBeM gesprochen. Das darf aber nicht mit einem mehr an Pflegepersonen verwechselt werden, oder? Vielmehr handelt es sich doch um eine Optimierung der Verteilung. Konkret: es sorgt für den vermehrten Einsatz von Hilfs- / und Assistenzkräften. Mehr Mitarbeitende bringt PeBeM nicht – oder zumindest nicht automatisch, richtig?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> Ich habe in den vergangenen Tagen in einem Beitrag gelesen: „So viele Mitarbeitende in der Pflege, wie jetzt werden wir nie wieder sein.“ Ganz schön erschreckende Vorstellung. Gerade deshalb müssen wir den Pflegeberuf attraktiver gestalten.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ihre Annahme ist also weitgehend korrekt. Bei der Personalbemessung in der Pflege, insbesondere im Kontext des Personalbemessungsinstruments (PeBeM), geht es primär um eine bessere Verteilung und einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Pflegekräfte, anstatt um eine automatische Erhöhung der Mitarbeiterzahl. In den meisten Fällen können durch die aktuellen Pflegesatzverhandlungen auch mehr Mitarbeiter*innen im Qualifikationsniveau 3, also Pflegehelfer*innen mit einer zusätzlichen einjährigen Ausbildung (in SH) eingestellt werden. Aber hier liegt auch die Herausforderung. Wir haben uns in den vergangenen Jahren nicht um eine entsprechende Qualifizierung unserer Pflegehelfer*innen gekümmert. Folglich sind diese Kollegen nun Mangelware auf dem Arbeitsmarkt. Hier müssen wir dringend nachqualifizieren.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-576x1024.png" alt="" class="wp-image-2452" style="width:322px;height:auto" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-576x1024.png 576w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-169x300.png 169w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-768x1365.png 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-864x1536.png 864w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Personalbemessungsinstrument hat mehrere Ziele. Es soll sicherstellen, dass die vorhandenen Pflegekräfte effizient und bedarfsgerecht eingesetzt werden. Dabei wird vornehmlich darauf geachtet, dass die Aufgaben entsprechend der Qualifikation der Pflegekräfte zugeordnet werden. Wenn wir allerdings nur mehr Pflegehelfer*innen in unseren Einrichtungen einstellen, ohne auch die Abläufe in der Pflege zu verändern, wird diese Maßnahmen verpuffen und keine wirkliche Veränderung herbeiführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung des Fachkräftemangels bleibt bestehen und erfordert weitergehende Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Weiterbildung und Attraktivität des Pflegeberufs.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust</strong>: Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Jsme MILA on Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/">PeBeM in der Langzeitpflege: nicht mehr, sondern anders verteilt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>„2023 – was, jetzt schon?“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 09:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2022 – was für ein Jahr, oder? Hatten Sie auch so viele Hoffnungen und Erwartungen an Verbesserungen in der Pflege und für Pflegebedürftige? Um den Jahreswechsel nutzen viele Menschen die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2022/12/31/2023-was-jetzt-schon/">„2023 – was, jetzt schon?“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">2022 – was für ein Jahr, oder? Hatten Sie auch so viele Hoffnungen und Erwartungen an Verbesserungen in der Pflege und für Pflegebedürftige? Um den Jahreswechsel nutzen viele Menschen die Gelegenheit Bilanz zu ziehen – und Vorsätze, die ins Leere laufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die hohe Belastung bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Pflege sind Menschen hohen Belastungen ausgesetzt. Der Personalmangel, die Unterfinanzierung. Häufig kommt in den Berichten und Artikeln allerdings wenig vor, was das am Ende für Pflegebedürftige bedeutet. Es wird – richtigerweise – über die zum Teil nicht mehr zu ertragenden Arbeitsumstände von Pflegefachpersonen gesprochen. Über pflegende Angehörige, denen es an Geld mangelt und für die es nicht genügend ambulante Unterstützungsangebote gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Am Ende trifft es die Alten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was Dritte gerne dabei übersehen: es geht dabei nicht um „gewerkschaftsartige“ Forderungen, die das Arbeitsleben besser machen. Vielfach geht es darum, überhaupt eine angemessene, würdevolle Pflege (wieder) leisten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2022 sollte die Erhöhung des Pflegegeldes kommen laut Koalitionsvertrag der Ampelregierung. Passiert ist nichts. Der Bundesgesundheitsminister reagiert auf akute Krisen wie die der Kinderkliniken. Aber plant er auch vorausschauend? Wie hoch hängt das Thema Pflege bei der Ampel? Auch im Koalitionsvertrag versprochen <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/03/20/selbstverwaltung-der-pflege-war-da-was-ampel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">war eine Vollbefragung der Pflegekräfte hinsichtlich ihrer Selbstverwaltung</a> – auch da: außer Worthülsen oder schlecht versteckter Ahnungslosigkeit: nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2023 – vielleicht ein Pflegejahr?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hoffnung muss man immer haben und <a href="https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/pflege-beruf-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vielleicht entdeckt die Bundesregierung 2023, dass sie etwas unternehmen muss</a>. Ist doch erstaunlich, dass wir trotz des größten Militärbudgets Europas eine desolate Bundeswehr haben – aber mal eben 100 Mrd. zusätzlich zur Verfügung stellen können. Wo bleibt das Sondervermögen Pflege? Die Pandemie und die Energiekrise haben gezeigt, wie schnell diese Regierung – das größte demokratische Parlament der Welt gemessen an der Anzahl der Diätenempfänger – Gesetze anpassen, ändern und verabschieden kann. Pflege wird weiter vertröstet. Auf irgendwann. Noch ne Kommission, noch ne Übergangszeit. Noch ein Gremium. Allerdings: unternehmen Bund und Land nichts, wälzen Sie gerade den Aufwand und auch die finanzielle Belastung auf die Kommunen ab. <a href="https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/12/brandenburg-havelland-altersheim-milow-evakuiert-pflege-personal.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die müssen nämlich einspringen, wenn Pflege nicht mehr einspringt</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Verantwortlichen sollte klar sein, dass damit jeden Tag Rechtsbrüche und Leid verbunden sind. Man kann argumentieren, dass es vielen Menschen egal ist weil Pflege wie Schule für die meisten Menschen nur einen kleinen, überschaubaren Teil des Lebens ausmacht. Dann sind andere Dinge wichtig. Denen sei gesagt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schule habt Ihr vielleicht hinter Euch. Auf die Altenpflege lauft Ihr zu. Es gibt keine Zeit mehr zu verlieren. Eigentlich, so könnte man sagen, kommt der Jahreswechsel viel zu früh. Denn was die Pflege angeht, dürfte das Jahr noch lange nicht fertig sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar werde ich in <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demenz Pflege und Betreuung als Topthema Schlafstörungen bei Demenz</a> haben und <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/12/25/gelesen-ausprobiert-bespielt-2022-ihr-tipp-fuer-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier im Blog </a>wird es etwas zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit Demenz geben und auch zur Digitalisierung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allen FollowerInnen, Leserinnen und Lesern und allen Mitstreitern und den vielen Gesprächspartnern in Sachen Demenz ein frohes neues Jahr 2023 – <a href="https://www.persoenlichkeits-blog.de/article/793/warum-sie-sich-ihre-guten-vorsaetze-fuers-neue-jahr-sparen-koennen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit welchen guten Vorsätzen auch immer: ich wünsche Ihnen gutes Gelingen</a>.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1084 / 1080;" width="1084" controls src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/12/FBBlogJahresgrussSilvester2022.mp4"></video></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2022/12/31/2023-was-jetzt-schon/">„2023 – was, jetzt schon?“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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