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	<title>Projekt Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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	<title>Projekt Archive - Demenz-Zeitung</title>
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		<title>Pflegeausbildung: nicht alle bleiben bis zum Schluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 09:28:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachkräftemangel in der Pflege ist längst Realität. Und die Situation wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Umso bedenklicher ist es, dass es im Rahmen der Ausbildung eine hohe&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/09/01/pflegeausbildung-nicht-alle-bleiben-bis-zum-schluss/">Pflegeausbildung: nicht alle bleiben bis zum Schluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Fachkräftemangel in der Pflege ist längst Realität. Und die Situation wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Umso bedenklicher ist es, dass es im Rahmen der Ausbildung eine hohe Abbrecherquote gibt. Zwar verzeichnet die generalistische Ausbildung steigende Anmeldezahlen – aber, um <a href="https://aerzteverbund.de/pflegeberuf-in-der-krise-warum-so-viele-auszubildende-abbrechen">die 30% brechen die Ausbildung vorzeitig ab</a>. Das hat unterschiedliche Ursachen &#8211; nicht selten sind die Auszubildenden aber mit ihren Problemen allein, die während der Ausbildung entstehen können. Es ist kaum anzunehmen, dass die Abbrecherquote im<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Soest"> Kreis Soest</a> sehr anders ist als im Schnitt im Bundesgebiet. Angesichts des Fachkäftemangels ist die Quote in jedem Fall zu hoch. Aber was tun?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbildung in Soest &#8211; auch mit &#8222;Handicaps&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der „CariCampus“ der Caritas im Kreis Soest ist eine vergleichsweise neue Schule. Seit September 2023 können sich dort Menschen auf den Weg zum Examen, zur Pflegefachperson, machen. Begleitet werden Sie bei Bedarf unter anderem von Joergen Mattenklotz. Er betreut und berät Auszubildende, die Einschränkungen mitbringen bzw. sich in akuten Problemlagen befinden. „Handicaps“ nennt er solche Umstände. Und die können bei den Auszubildenden dazu führen, dass die Ausbildung abgebrochen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warnzeichen: in der Schule anwesend, in Praxiseinsätzen höhere Fehlzeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auszubildende in der Pflege brechen ihre Ausbildung häufiger ab, als Auszubildende in anderen Berufen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von psychischer Vorbelastungen die Auszubildende ohne Unterstützung nicht bewältigen, bis hin zu Erfahrungen während der Ausbildung die gerade junge Menschen aus der Bahn werfen können. Das können schwierige Erlebnisse in der Praxis ebenso sein wie Schwierigkeiten im Privatleben. Auszubildende bei Problemen zu unterstützen und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden ist ein wichtiges Anliegen. Für das Interview traf ich Joergen Mattenklotz in Räumlichkeiten der Tagespflege der <a href="https://www.seniorenresidenz-moehnesee.de/">Senioren-Residenz Völlinghausen</a>.</p>



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</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere <a href="https://www.caritas-soest.de/beitraege/neu-fuer-alle-caritas-azubis-individuelle-lebensbe/2939404/">Informationen zum Projekt gibt es hier</a>. Kontakt zum <a href="https://www.caritas-soest.de/pflegeschule-caricampus/servicefuerunternehmen">„CariCampus“ der Caritas Soest und Informationen zur Ausbildung hier</a>.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/09/01/pflegeausbildung-nicht-alle-bleiben-bis-zum-schluss/">Pflegeausbildung: nicht alle bleiben bis zum Schluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige als Mitentwickler gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 18:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/07/17/menschen-mit-demenz-und-pflegende-angehoerige-als-mitentwickler-gesucht/">Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige als Mitentwickler gesucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Projekts wird es am Ende sein, die Kommunikation mit Unterstützung von Video-Feedback zu verbessern. Konkret wird dazu Filmmaterial aus dem Alltag ausgewertet und gemeinsam besprochen. Zuvor muss das Projekt jedoch geplant werden um es gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz abzustimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher sucht ein Team des Lehrstuhls für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke für das Projekt ParDeVI* aktuell Interessierte, die sich beteiligten möchten. Dies geschieht über</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-2472" style="width:568px;height:auto" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-1024x724.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-300x212.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-768x543.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-1536x1086.jpg 1536w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-2048x1449.jpg 2048w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/07/Projektflyer_ParDeVIflyeralsbild-1320x934.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<ul class="wp-block-list">
<li>Gruppengesprächen (Fokusgruppen) oder</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Engagement im Beirat oder</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Mitentwicklung des Studienplans.</li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht also im ersten Schritt nicht darum für Videoaufnahmen zur Verfügung zu stehen, sondern das Projektteam beratend zu unterstützen. Das partizipative Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung für zwölf Monate finanziert. Weitere Informationen finden Interessierte hier <a href="https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/partizipatives-forschungsprojekt-soll-menschen-mit-demenz-und-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-1036/">https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/partizipatives-forschungsprojekt-soll-menschen-mit-demenz-und-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-1036/</a>. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph">*Partizipative fokusgruppenbasierte Entwicklung eines individualisierten Videofeedback-Interventions-Programms für zuhause lebende Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/07/17/menschen-mit-demenz-und-pflegende-angehoerige-als-mitentwickler-gesucht/">Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige als Mitentwickler gesucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Demenz-Projekt auf Fehmarn</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2024/02/21/demenz-projekt-auf-fehmarn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 16:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen mit Pflegebedarf werden zu Hause versorgt. Pflegende und betreuende Angehörige von Menschen mit Demenz sind häufig vor besondere Situationen und Herausforderungen gestellt. Auf der Insel Fehmarn in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/02/21/demenz-projekt-auf-fehmarn/">Demenz-Projekt auf Fehmarn</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Menschen mit Pflegebedarf werden zu Hause versorgt. Pflegende und betreuende Angehörige von Menschen mit Demenz sind häufig vor besondere Situationen und Herausforderungen gestellt. Auf der Insel Fehmarn in Schleswig-Holstein soll Ihnen im Rahmen eines Projektes der Alzheimer Gesellschaft Ostholstein e.V. geholfen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-4"><strong>Aufbau eines Netzwerks an Unterstützern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.alzheimer-ostholstein.de/">Alzheimer Gesellschaft</a> hat aktuell ihren Sitz in Bad Malente. Etwa 200.000 Menschen leben im Kreis Ostholstein. Von Malente bis Burg auf Fehmarn sind es rund 60km mit dem Auto. Auf der Ostseeinsel sollen künftig Menschen mit Demenz und ihre pflegenden und betreuenden Angehörigen im Rahmen der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz mit dem Projekt „Demenzinitiative für Fehmarn“ mehr Rat und Unterstützung erfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-5"><strong>4 Fragen an den Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft Ostholstein e.V. Christian Burgdorf</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Herr Burgdorf – auf Fehmarn leben etwa 13.000 Menschen. Warum startet ausgerechnet dort ein eigenes Projekt in Sachen Demenz?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="978" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-978x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2274" style="width:265px;height:auto" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-978x1024.jpg 978w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-287x300.jpg 287w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-768x804.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-1467x1536.jpg 1467w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-1956x2048.jpg 1956w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/02/christianburgdorf-2-1320x1382.jpg 1320w" sizes="(max-width: 978px) 100vw, 978px" /><figcaption class="wp-element-caption">Christian Burgdorf<br> 1. Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Ostholstein e.V.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Burgdorf: </strong>Die <a href="https://www.fehmarn.de/">Insel Fehmarn</a> ist sicher ein schönes Fleckchen Erde, gerade für Touristen. Aber es gibt bisher kein effektives Netzwerk zur Unterstützung für die Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind und für deren pflegende Angehörige. Das soll durch das Projekt nachhaltig verändert werden.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Wie soll die Demenzinitiative Fehmarn aussehen und konkret bieten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Burgdorf: </strong>Das Projekt wird ja von den verschiedensten Anbietern, die sich mit dem Thema Demenz befassen, betrieben. Es werden daher Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen angeboten. Das geht beispielsweise vom Angebot einer Selbsthilfegruppe für die Pflegenden, über die Demenz Partner Schulung auch für Interessierte, die keine erkrankten Angehörigen haben, aber vielleicht beruflich damit zu tun haben, bis hin zur Beratung über unterstützende Maßnahmen. Wie kann zur Entlastung die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden oder gibt es die Möglichkeit, dass eine Betreuungskraft in die Häuslichkeit kommen kann? Das sind u.a. Fragen, die wir beantworten wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-6">Unterstützung auch nach 2026</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Das Projekt ist erst gestartet – aber machen Sie und die Kooperationspartner sich schon heute Gedanken zur Nachhaltigkeit? Die Förderung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist ja endlich. Was wird bleiben nach dem Förderzeitraum?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Burgdorf: </strong>Natürlich machen wir uns darüber Gedanken. Wir müssen im Laufe des Projekts, also bis Ende 2026, für die Nachhaltigkeit sorgen. Sonst wäre die „Demenzinitiative für Fehmarn“ nicht viel wert. Wir müssen also in der Zeit die Anbieter, die es bereits auf und vor der Insel im Kreis Ostholstein gibt, so stärken, dass die Betroffenen auch nach 2026 hilfreich unterstützt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Was zeichnet Ihrer Ansicht nach ein gutes lokales Unterstützungsnetzwerk für Betroffene und Angehörige aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Burgdorf: </strong>Ein Netzwerk lebt durch die Verknüpfung der einzelnen Mitglieder. Weiß der eine nicht weiter, kann er die Hilfesuchenden weitervermitteln. Es darf keine Konkurrenzveranstaltung sein. Es muss als ein fachliches Miteinander zum Wohle der Betroffenen gesehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass wir das hinbekommen. Aber davon bin ich nach dem ersten Treffen der Kooperationspartner, das Ende Januar stattgefunden hat, absolut überzeugt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Vielen Dank für die Informationen und Antworten.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.alzheimer-ostholstein.de/">Alzheimer Gesellschaft Ostholstein e.V.</a> wurde 2021 gegründet und schloss damit einen „blinden Fleck“ in Sachen Alzheimer Gesellschaften auf der Landkarte Schleswig-Holsteins. Sie wird auch unterstützt vom <a href="https://www.demenz-sh.de/">Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/02/21/demenz-projekt-auf-fehmarn/">Demenz-Projekt auf Fehmarn</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schlafstörungen und Demenz: Antworten von Prof. Dr. Köpke zum Projekt MoNoPol-Sleep</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2023/02/01/schlafstoerungen-und-demenz-antworten-von-prof-dr-koepke-zum-projekt-monopol-sleep/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 07:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlafstörungen sind für die Betroffenen sehr belastend. Menschen mit Demenz leiden häufig darunter. Und ihre sorgende Umgebung. Was hilft? Schlafstörungen sind ein häufig unterschätztes Problem. Einerseits, weil die Betroffenen dadurch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2023/02/01/schlafstoerungen-und-demenz-antworten-von-prof-dr-koepke-zum-projekt-monopol-sleep/">Schlafstörungen und Demenz: Antworten von Prof. Dr. Köpke zum Projekt MoNoPol-Sleep</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schlafstörungen sind für die Betroffenen sehr belastend. Menschen mit Demenz leiden häufig darunter. Und ihre sorgende Umgebung. Was hilft? Schlafstörungen sind ein häufig unterschätztes Problem. Einerseits, weil die Betroffenen dadurch erheblich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden können, andererseits weil ausreichend guter Schlaf wichtig für die Gesundheit und eine Reihe von körperlichen Funktionen ist. Schlafmangel beeinträchtigt auch die Konzentration und das Gedächtnis – und Sie kennen es vermutlich von sich selbst, wie „nervendünn“ Sie seien können, wenn Sie nicht ausreichend schlafen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Verwirrt und schlafgestört</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gelegentlich ist, wenn es um Demenzerkrankungen geht, von einer Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus die Rede. Es würde bedeuten, dass jemand tagsüber (durch)schläft, nachts durchgehend wach ist. Eben genau im umgekehrten Rhythmus, wie es sonst für uns normal ist. Vielmehr wird Schlaf bei Menschen mit Demenz stärker fragmentiert. Wiederkehrende Unterbrechungen, nächtliche Unruhe, Verwirrtheitszustände im Sinne fehlender Orientierung, zu viele Tagschlafphasen etc. . Störungen im Schlaf-Wachrhythmus ist daher die treffendere Bezeichnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Kaum Konzepte und Maßnahmen</h2>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die wenigstens Einrichtungen, selbst wenn sie behaupten eine spezielle Versorgung von Menschen mit Demenz anzubieten, haben entsprechende Nachtkonzepte. Die Mitarbeitenden im Nachtdienst werden weitgehend mit der Problematik alleingelassen. Nicht nur im Krankenhaus, auch in der stationären Altenpflege und in der häuslichen Pflege gibt es kaum Unterstützung oder standardisierte Vorgehen. Reagiert wird häufig mit sehr allgemeinen Tipps oder mit Medikamenten. Ursachenforschung – was den Schlaf des/der Betroffenen im Einzelfall tatsächlich stört, gibt es zu selten.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">MoNoPol-Sleep &#8211; Maßnahmen der Schlafhygiene</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine Vielzahl an Empfehlungen, abseits von Medikamenten, was den gesunden Schlaf fördern soll. Das Projekt MoNoPol-Sleep („Multimodale, nicht-pharmakologische Intervention bei Schlafproblemen von Altenpflegeheimbewohner*innen mit Demenz“) hat unter Beteiligung des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität zu Köln untersucht, was abseits von Medikamenten in Pflegeeinrichtungen empfehlenswert ist. Prof. Dr. Sascha Köpke gibt Antworten: (<a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Interview ist zuerst in Demenz Pflege und Betreuung Ausgabe 2/2023 erschienen</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Herr Prof. Köpke – Schlafstörungen: wie häufig sind Menschen mit Demenz betroffen und welche Folgen hat das?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Köpke:</strong> Schlafstörungen sind sehr häufig bei Menschen mit Demenz. Aktuelle Übersichtsarbeiten (Wenberg 2017, Webster 2020) berichten von 70-80% der Betroffenen mit einer oder mehreren Arten von Schlafstörungen. Die Zahlen schwanken jedoch z.B. je nach Erhebungsmethode, Schwere der Demenz oder Wohnumfeld. Für den Bereich der stationären Altenpflege haben wir Pflegende befragt, die berichtet haben, dass ca. ein Viertel der Bewohner:innen mit Demenz von Schlafstörungen betroffen sind (Wilfling 2019). Studien, die mittels Aktigraphie, also mit Sensoren, den Schlaf messen, kommen jedoch mit bis 80% zu deutlich höheren Zahlen (Webster 2020). Schlafprobleme können eine Reihe weiterer nachteiliger Folgen mit sich bringen, wie Stürze, einen langfristig gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus, Unruhe, eine Verschlechterung der Kognition sowie eine beeinträchtigte Lebensqualität (Fung 2016). Auch für Pflegende und Angehörige sind Schlafstörungen häufig ein wichtiger Belastungsfaktor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Mit MoNoPol-Sleep wurde untersucht, was zur Minderung von Schlafstörungen bei Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen beiträgt. Warum hat sich die Studie speziell auf Betroffene in Altenheimen bezogen – sind Schlafstörungen in der häuslichen Versorgung seltener?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Köpke:</strong> Für den Bereich der häuslichen Versorgung gibt es weniger Zahlen, eine aktuelle Übersichtsarbeit (Kwon 2021) berichtet hier von 21% Menschen mit Demenz und Schlafstörungen. Es ist also davon auszugehen, dass hier Schlafstörungen seltener sind als in stationären Pflegeeinrichtungen. Das liegt sicher zum einen daran, dass Menschen mit Demenz in der Häuslichkeit meist weniger stark von Demenz betroffen sind, aber zum anderen natürlich am Wohnumfeld. Externe Faktoren, wie der Einfluss anderer Bewohner:innen oder Strukturen und Arbeitsabläufe in stationären Einrichtungen können zu Schlafstörungen führen bzw. diese verschlechtern. Dies ist ein Grund dafür, dass wir die Studie in Pflegeheimen durchgeführt haben, aber natürlich ist es in diesem Setting auch prinzipiell einfacher als in der häuslichen Versorgung pflegewissenschaftliche Studien durchzuführen, da hier mehr Betroffene und Pflegende erreicht werden und man gemeinsam versuchen kann schlaffördernde Prozesse und Strukturen zu schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Maßnahmen ohne Nebenwirkungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Können Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie zusammenfassen &#8211; welche Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen unterstützen jetzt – nachweislich – die Normalisierung des Schlaf- Wachrhythmus von Bewohnern mit Demenz?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. phil. Sascha Köpke, Institut für Pflegewissenschaft der Universität zu Köln zum <a href="https://www.monopol-sleep.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projekt MoNoPol-Sleep</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/koepke_sascha_00019p1blog-1-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-1438" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2023/02/koepke_sascha_00019p1blog-1-1024x681.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2023/02/koepke_sascha_00019p1blog-1-300x200.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2023/02/koepke_sascha_00019p1blog-1-768x511.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2023/02/koepke_sascha_00019p1blog-1-1536x1022.jpg 1536w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2023/02/koepke_sascha_00019p1blog-1-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. S. Köpke: <a href="https://pflegewissenschaft.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Pflegewissenschaft</a></figcaption></figure>
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</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Köpke: </strong>Es tut mir leid, aber die Frage ist nicht ohne weiteres zu beantworten, da wir nicht einzelne Maßnahmen untersucht haben, sondern ein Maßnahmenpaket. In den Einrichtungen, die dieses Maßnahmenpaket eingeführt haben, kam es zu einer deutlichen Senkung von Schlafstörungen um 25% bei Bewohner:innen mit Demenz. Wir wissen, dass Medikamente nicht geeignet sind, um Schlafstörungen bei Menschen mit Demenz erfolgreich zu behandeln (McCleery 2020), darum sollten wir uns auf andere Maßnahmen konzentrieren. In einer eigenen aktuellen Übersichtsarbeit zu nicht-medikamentösen Maßnahmen (Wilfling 2022) zeigen sich für körperliche und soziale Aktivitäten positive Effekte, während für die Lichttherapie keine klare Aussage möglich ist. Auch für sogenannte multi-modale Interventionen, also Ansätze, die verschiedene Maßnahmen kombinieren, zeigten sich positive Effekte. Häufig genutzte Maßnahmen waren hierbei, neben den gerade genannten, auch einfache Veränderungen der Umgebungsfaktoren oder der Abläufe und Strukturen. Hierzu gehören u.a. die Vermeidung von nächtlichem Lärm und nächtlichen Störungen, die Beachtung individueller Schlafroutinen und -rituale, die Vermeidung von Tagesschlaf und die Schulung des Pflegepersonals. Wichtig zu erwähnen ist, dass, anders als bei Medikamenten, praktisch keine Nebenwirkungen der Maßnahmen zu erwarten sind, so dass man ohne weiteres verschiedene Ansätze ausprobieren kann. Auch die MoNoPol-Sleep-Intervention besteht aus verschiedenen Maßnahmen, die individuell an die Einrichtung und die Bewohner:innen angepasst werden. Ein wichtiger Aspekt ist ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und gemeinsam mit allen Beteiligten zu überlegen, welche Möglichkeiten es auf Ebene der Einrichtung, des Personals und der Bewohner:innen gibt. Dies kann von einfachen Maßnahmen zur nächtlichen Lärmreduktion über die Berücksichtigung persönlicher Bewohenr:innenpräferenzen oder das Anbieten abendlicher Aktivitäten bis hin zu strukturellen und baulichen Veränderungen gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Halten Sie die genannten Maßnahmen, sofern sie nicht an den Ort „Pflegeheim“ gebunden sind, prinzipiell für in die Häuslichkeit übertragbar?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Köpke:</strong> Ja, das ist sicher möglich, unabhängig davon, ob es eine Betreuung durch einen Pflegedienst gibt oder nicht. Im Mittelpunkt der erfolgreichen MoNoPol-Sleep-Interventionen steht ja die intensive Beschäftigung mit der individuellen Situation der Betroffenen und ihres Umfeldes und das Angebot verschiedener Maßnahmen zur Vermeidung von Schlafstörungen. Dies ist auch im Bereich der häuslichen Versorgungen möglich und sinnvoll.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Kaum spezielle Nachtangebote</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Entgegen der etablierten Tagespflege gibt es in Deutschland keine flächendeckend verfügbaren Nachtpflegeeinrichtungen. Wäre eine solche Institution angesichts der Häufigkeit und Wirkung von Schlaf-Wachrhythmusstörungen bei Menschen mit Demenz nicht geboten – und woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass diese fehlen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Köpke: </strong>Nachtpflegeeinrichtungen sind ja erstmal keine Maßnahme zur Vermeidung von Schlafstörungen, sondern dienen v.a. der Senkung der Belastung von Pflegenden und pflegenden Angehörigen. Ein individuell angepasster regelmäßiger Schlaf-Wachrhythmus sollte aus meiner Sicht das primäre Ziel sein und hierzu gibt es einige Maßnahmen, die ausprobiert werden können. Dies gelingt jedoch zumindest in manchen Phasen der Demenz nicht immer und hier wären prinzipiell nächtliche Angebote sinnvoll. Dass es solche Angebote kaum gibt hat sicher vielfältige Gründe. Die in stationären Pflegeeinrichtungen hierzulande vor einiger Zeit geschaffenen „Nachtcafés“ sind nach meinem Wissen v.a. deshalb wieder geschlossen worden, weil es keinen Bedarf gab bzw. weil der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stand. Dies könnten aus meiner Sicht durchaus auch für Nachtpflegeeinrichtungen gelten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Problembewußtsein schaffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Hat die Studie MoNoPol-Sleep auch für Sie Überraschendes zu Tage gefördert? Gibt es eine Maßnahme zur Schlafförderung die Pflegende anwenden können, die überraschend gut funktioniert? Oder nicht funktioniert?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Köpke:</strong> Das kann ich wie gesagt so nicht sagen, weil der Ansatz darin bestand, in den Einrichtungen erstmal ein Bewusstsein für die Bedeutung von Schlafproblemen bei Menschen mit Demenz zu wecken sowie einen bunten Strauß möglicher Maßnahmen vorzuschlagen und diese individuell angepasst umzusetzen. Von besonderer Bedeutung ist jedoch, dass alle Beteiligten das Thema auf dem Zettel haben. So nützt es nichts, wenn quietschende Türen als schlafstörend erkannt werden, jedoch niemand in der Lage ist das Quietschen abzustellen. Oder wenn Ohrstöpsel und Schlafbrillen als sinnvoll erkannt werden, diese aber nicht vorhanden sind. Letztendlich braucht es, wie bei jeder guten geplanten personzentrierten Pflege, eines gemeinsamen geplanten strukturierten Vorgehens auf Basis von individuellen und institutionellen Assessments.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust: Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Foto: S. Köpke; selbst</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: cottonbro-studio on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2023/02/01/schlafstoerungen-und-demenz-antworten-von-prof-dr-koepke-zum-projekt-monopol-sleep/">Schlafstörungen und Demenz: Antworten von Prof. Dr. Köpke zum Projekt MoNoPol-Sleep</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Projektfinanzierung: Hinweise für Ihr kommendes Demenzprojekt</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2022/01/12/projektfinanzierung-hinweise-fuer-ihr-kommendes-demenzprojekt/</link>
					<comments>https://demenz-zeitung.de/2022/01/12/projektfinanzierung-hinweise-fuer-ihr-kommendes-demenzprojekt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2022 13:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Links und Weiterführendes]]></category>
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		<category><![CDATA[modellprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gute Idee, ein gutes Konzept für ein Demenzprojekt in Ihrer Region oder Einrichtung zu haben ist die eine Sache. Es finanzieren zu können, die andere. Ohne schriftliches Konzept geht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2022/01/12/projektfinanzierung-hinweise-fuer-ihr-kommendes-demenzprojekt/">Projektfinanzierung: Hinweise für Ihr kommendes Demenzprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Idee, ein gutes Konzept für ein Demenzprojekt in Ihrer Region oder Einrichtung zu haben ist die eine Sache. Es finanzieren zu können, die andere. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ohne-schriftliches-konzept-geht-nichts">Ohne schriftliches Konzept geht nichts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang steht das geschriebene Wort Ein schriftliches Konzept bildet das Fundament für Ihr Projekt. Mag es auch klein<br>sein, dürfen Sie diesenTeil nicht vernachlässigen. Verwenden Sie ausreichend Zeit darauf, denn die Arbeit, die Sie hier<br>leisten, wird Ihnen später helfen, wenn es darum geht, Gelder für die Umsetzung zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls das Papier sehr umfangreich geworden ist und  z.B. 10 Seiten überschreitet, ist es ratsam nach der Fertigstellung des Konzepts einen Auszug zu erarbeiten, der die wichtigsten Fragen kurz beantwortet. Auf diese Weise ist es allen Beteiligten möglich einen schnellen Überblick über das Projekt zu erlangen. Weisen Sie im Gespräch oder bei Ihrer Korrespondenz mit einem Ansprechpartner darauf hin, dass es sich um einen Konzeptauszug handelt und Sie die vollständige Version auf Wunsch gern zur Verfügung stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="antragstellung">Antragstellung </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Rat vorweg: wenn Sie sich aufgemacht haben Ihr Projekt für Menschen mit Demenz zu finanzieren, dann geben Sie nicht zu schnell auf! Natürlich müssen Sie davon ausgehen, dass mögliche Fördermittelgeber eine Vielzahl<br>von Projektanträgen erreicht. Aber die Ablehnung an einer Stelle muss keineswegs das Aus für Ihr Demenzprojekt bedeuten. Es gibt mehrere Wege zum Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie konkret Sie Geld für Ihr Projekt beantragen – mittels vorgefertigtem Formularantrag oder Anschreiben und Konzeptübersendung –, erfragen Sie vorher telefonisch oder per E-Mail. Auf diese Weise gewinnen Sie auch gleich einen Ansprechpartner*in, mit dem Sie später weitere Fragen klären können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="mogliche-fordergeber">Mögliche Fördergeber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit, kann sich die Recherche anhand dieser Zusammenstellung lohnen: </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/Foerderdatenbank-fuer-Deutschland-1024x751.jpg" alt="" class="wp-image-906" width="877" height="643" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2022/01/Foerderdatenbank-fuer-Deutschland-1024x751.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2022/01/Foerderdatenbank-fuer-Deutschland-300x220.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2022/01/Foerderdatenbank-fuer-Deutschland-768x564.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2022/01/Foerderdatenbank-fuer-Deutschland-1536x1127.jpg 1536w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2022/01/Foerderdatenbank-fuer-Deutschland-2048x1503.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /></figure>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ich wünsche auch 2022 viel Erfolg. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Ursprungsversion dieses Artikels ist in <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demenz Pflege und Betreuung</a> in der Ausgabe 05/21 erschienen. </p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von Foto von ThisIsEngineering von Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2022/01/12/projektfinanzierung-hinweise-fuer-ihr-kommendes-demenzprojekt/">Projektfinanzierung: Hinweise für Ihr kommendes Demenzprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>&#034;Die mangelnde Abbildung der aufwändigeren Demenzbetreuung im DRG-System stellt ein großes Problem dar.&#034;</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2020/01/27/die-mangelnde-abbildung-der-aufwaendigeren-demenzbetreuung-im-drg-system-stellt-ein-grosses-problem-dar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 15:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Ausgabe 04/19 berichtete das Magazin Die Schwester Der Pfleger über die IDA-Station des Paul-Lechler-Krankenhaus. Das Projekt innerhalb der Klinik nimmt in besonderer Weise Rücksicht auf die Bedürfnisse und&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2020/01/27/die-mangelnde-abbildung-der-aufwaendigeren-demenzbetreuung-im-drg-system-stellt-ein-grosses-problem-dar/">&quot;Die mangelnde Abbildung der aufwändigeren Demenzbetreuung im DRG-System stellt ein großes Problem dar.&quot;</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/SBraun-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-296" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/01/SBraun-1024x612.jpg 1024w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/01/SBraun-300x179.jpg 300w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/01/SBraun-768x459.jpg 768w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/01/SBraun-1536x917.jpg 1536w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2020/01/SBraun.jpg 1711w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sven Braun<br> Dipl. Pflegewirt (FH);  Pflegedirektor  Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ausgabe 04/19 berichtete das Magazin <em>Die Schwester Der Pfleger</em> über die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="IDA-Station des Paul-Lechler-Krankenhaus (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bibliomed-pflege.de/zeitschriften/die-schwester-der-pfleger/heftarchiv/ausgabe/artikel/sp-4-2019-generalistik/37773-geschuetzter-raum-fuer-demenzkranke/?fbclid=IwAR2oAA2IQ9wTB6BPFWKR3hMbmrhEtlyePctSjR8sVwFSEvaOHFJpGk9Tq78" target="_blank">IDA-Station des Paul-Lechler-Krankenhaus</a>. Das Projekt innerhalb der Klinik nimmt in besonderer Weise Rücksicht auf die Bedürfnisse und Erfordernisse der Krankenhausversorgung von Patienten mit Demenz. Sven Braun, Pflegedirektor der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus hat sich Zeit für einige Fragen genommen: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Herr Braun, in <a href="https://www.tropenklinik.de/aktuelles/pressemitteilungen/news/modellprojket-interdisziplinaere-demenzabteilung-ida/?tx_news_pi1%5Bnewsajax%5D=137&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;cHash=6634fa74d476665ae6b29784dde70e75" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Ihrer Interdisziplinären Demenzabteilung (IDA) (öffnet in neuem Tab)">Ihrer Interdisziplinären Demenzabteilung (IDA)</a> setzen Sie vor allem auch auf Alltagsbegleiter zur Tagesstrukturierung. Gerade im Krankenhaus ist dies keine Selbstverständlichkeit. Wie kommt diese „neue“ Berufsgruppe im Pflegeteam der Station an und welche teambildenden Maßnahmen haben Sie ergriffen, um diese Mitarbeiter im Haus zu etablieren?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Sven Braun:</strong> Der Einsatz von Alltagsbegleitern für die Betreuung der Menschen mit Demenz ist das zentrale Kernelement des Projekts der Interdisziplinären Demenzabteilung. Sie bringen die Zeit mit, die die Pflegenden, Therapeuten und Ärzte in der Regel im Krankenhaus nicht haben. Dadurch kommt es zu einer deutlichen Entlastung des multiprofessionellen Teams. Die kontinuierliche Betreuung der 6-8 Patienten bei den Mahlzeiten und während der tagesstrukturierenden Maßnahmen durch die Alltagsbegleiter bringt die notwendige Kontinuität und Ruhe in den Tagesablauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei uns ist keine Konkurrenzsituation zwischen den Alltagsbegleiter und dem Pflegepersonal entstanden, da sie Teil des Pflegeteams sind und das Team von Anfang an bei der Konzeptentwicklung und Auswahl der Kolleginnen eingebunden war. Wichtig waren anfänglich auch klare Aufgaben und Tätigkeitsbeschreibungen der einzelnen Berufsgruppen. Gemeinsame Pausen, Besprechungen und Aktivitäten stärken das Wir-Gefühl. Eine Mitarbeiterbefragung zur Evaluation der IDA ergab, dass ein Großteil des Teams davon überzeugt ist, dass der Einsatz von Alltagsbegleitern überaus hilfreich im Pflegealltag ist und zur Entlastung der Pflegekräfte führt. Das Arbeitsklima empfinden die beteiligten Berufsgruppen, trotz der großen Herausforderung, die die Demenzerkrankung mit sich bringt, als positiv.Eine gute und adäquate Betreuung der Menschen mit Demenz im Krankenhaus ist m. E. mit einer normalen Stationsbesetzung in der Akutklinik einfach nicht möglich. Daher stockten wir das Pflegeteam um weitere 2,0 VK zusätzliche Stellen auf, was nur durch eine Anschubfinanzierung der Lechler Stiftung möglich war.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Segregation</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Mehr und mehr Kliniken weisen Demenz-Coaches aus. Mithin wird davon gesprochen, dass sich im gesamten Krankenhaus diese Kräfte speziell um Patienten mit Demenz kümmern. In Ihrem Hause gibt es einen separaten Bereich für Menschen mit Demenz. Weshalb diese Trennung?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Sven Braun:</strong> Wir wollten die Situation der akut internistisch erkrankten Menschen mit der Nebendiagnose Demenz in unserem Krankenhaus verbessern und haben uns als kleinere geriatrische Klinik für den segregativen Weg entschieden. Durch die Konzentration dieser Patienten auf einer Station können wir eine kontinuierliche und spezialisierte Betreuung im Aufenthaltsraum (incl. Mahlzeiten) sicherstellen und das entlastet in der Konsequenz auch die restlichen Stationen. Zur Aktivierung der Patienten finden tagesstrukturierende Maßnahmen in Form von Zeitungs- und Literaturrunde, Gymnastik, Biografie- bzw. Erinnerungsarbeit, Spielen, Kochen, Backen und Singen statt. Dadurch wird beispielsweise die Mobilisation der Patienten gefördert, sie essen und trinken mehr, sind ruhiger und weniger umtriebig und das Niveau der Selbständigkeit bleibt erhalten oder verbessert sich. Gleichzeitig konnten alle Mitarbeiter im separaten Bereich gezielt für das Thema Demenz in Form von Tagesseminaren oder geriatrischen Fort- und Weiterbildungen qualifiziert werden.In der Aufnahme wird entschieden, ob die Aufnahmekriterien für die Demenzstation zutreffen und ob die Patienten perspektivisch von dem Konzept profitieren können. Durch unseren Umzug in einen Klinikneubau konnten wir ferner die Umgebung demenzsensibel gestaltet und einen beschützten Bereich mit Aufenthaltsmöglichkeiten und einem Innenhof schaffen. Um den Patienten Orientierungshilfen zu bieten, wurden die Zimmer beispielsweise mit großen Uhren und mit jeweils identischen Bildern im Inneren und an der Zimmertür ausgestattet. Eine durchgeführte Befragung der Angehörigen ergab, dass die Ausstattung auf der IDA für Patienten mit Demenz als sehr geeignet empfunden wird. Für Patienten mit z. B. chronischer Bettlägerigkeit oder bei gegebener Notwendigkeit einer Isolierung bedarf es einer zusätzlichen dezentralen Betreuung.</p>



<h5 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">&#8222;Die IDA-Station ist in unserer Klinik nicht mehr wegzudenken, ich bin zuversichtlich dieses Konzept im Sinne der Patienten weiterführen zu können.&#8220;</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Im entsprechenden Artikel war zu lesen, dass die spezielle Arbeit mit Patienten mit Demenz projektfinanziert ist. Projekte mit und für Menschen mit Demenz sind nicht selten – das Überleben der Konzepte und Arbeit im Echtbetrieb wenn das Projekt – also die Drittmittelfinanzierung – ausläuft, leider schon. Welche Schritte kommen aus Ihrer Sicht in Frage, um ein solches Demenzkonzept in den Regelbetrieb überführen zu können, ohne auf Projektmittel angewiesen zu sein? Und für wie wahrscheinlich halten Sie die Möglichkeit, die Station so fortführen zu können?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Sven Braun:</strong> Durch die demographische Entwicklung wird der Anteil und die Zahl der an Demenz erkrankten Personen in der Gesamtbevölkerung, insbesondere aber auch unter den in Akutkrankenhäusern behandelten Patienten, in den kommenden Jahren rasch zunehmen. Daher ist die Übernahme des Konzepts in den Regelbetrieb von überaus relevanter Bedeutung. Die IDA-Station ist in unserer Klinik nicht mehr wegzudenken, ich bin zuversichtlich dieses Konzept im Sinne der Patienten weiterführen zu können. Die Evaluation zeigt, dass die Mitarbeiter und Angehörigen von dem Konzept überzeugt sind und somit auch hinter einer Weiterführung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mangelnde Abbildung der aufwändigeren Demenzbetreuung im DRG-System stellt jedoch ein großes Problem dar. Ich würde mir eine Demenzkomplexpauschale z. B. analog der Geriatrischen Komplexbehandlung wünschen. Hier könnten alle Leistungen (Alltagsbegleitung, Aktivierend therapeutische Pflege, Therapie usw.) entsprechend abgebildet und vergütet werden. Wir haben diesen Wunsch auch gegenüber den örtlichen Kassenvertretern formuliert. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Zunahme der Anzahl an dementiell erkrankten Menschen muss die Kasse m. E. bald darauf reagieren. Bis zu einer auskömmlichen Finanzierung sind wir allerdings weiterhin auf Spenden für diesen Bereich angewiesen und betreiben daher ein aktives Fundraising.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Die Bundesregierung arbeitet gemeinsam mit verschiedenen Akteuren an einer Nationalen Demenzstrategie. Glauben Sie, dass die Strategie auch Wirkung auf die Versorgung von Menschen mit Demenz in Kliniken erzielen wird?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Sven Braun: </strong>Das Thema Demenz ist so wichtig, dass wir m. E. eine nationale Demenzstrategie benötigen. Es ist gut, dass die vielfältigen regionalen Bemühungen und in Ansätze in einzelnen Kliniken in eine große Allianz für Menschen mit Demenz münden. Auch wir wollen mit unserem Konzept ein Zeichen für mehr Veränderung im Bereich Demenz setzen. Die Themen Teilhabe, Unterstützung der Angehörigen, pflegerische und medizinische Versorgungskonzepte sowie Forschung in diesem Bereich müssen dringend vorangetrieben werden. Wir stehen hier noch ziemlich am Anfang und es gibt noch viel zu tun. Ich hoffe dadurch wird das Thema gesellschaftsfähiger und kommt zuletzt auch jedem Patienten im Krankenhaus zugute.</p>



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<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ich danke Herrn Braun für seine Zeit und seine Antworten. Weiterhin wünsche ich gutes Gelingen und eine dauerhafte Fortführung des Projekts. <br>Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2020/01/27/die-mangelnde-abbildung-der-aufwaendigeren-demenzbetreuung-im-drg-system-stellt-ein-grosses-problem-dar/">&quot;Die mangelnde Abbildung der aufwändigeren Demenzbetreuung im DRG-System stellt ein großes Problem dar.&quot;</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Projektreferent/in (w/m/d) gesucht</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2020/01/27/projektreferent-in-w-m-d-gesucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 13:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[referent]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenausschreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg sucht derzeit eine Projektreferent/in (w/m/d). Bewerbungen sind noch bis zum 16.02.2020 möglich. Sehen Sie hier die Ausschreibung.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg sucht derzeit eine Projektreferent/in (w/m/d). Bewerbungen sind noch bis zum 16.02.2020 möglich. Sehen Sie hier <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/AusschreibungAlzheimerGesellBaWü.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="die Ausschreibung (öffnet in neuem Tab)">die Ausschreibung</a>. </p>
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