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	<title>rettungsdienst Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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		<title>Untersuchung: Vorsicht beim Einsatz von Benzodiazepinen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 07:53:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei älteren Menschen mit schwerer Agitation geht es immer wieder auch um die Herausforderung in bestimmten Situationen rasch für Beruhigung zu sorgen, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen versagen. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/06/13/untersuchung-vorsicht-beim-einsatz-von-benzodiazepinen/">Untersuchung: Vorsicht beim Einsatz von Benzodiazepinen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei älteren Menschen mit schwerer Agitation geht es immer wieder auch um die Herausforderung in bestimmten Situationen rasch für Beruhigung zu sorgen, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen versagen. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit fasst nun erstmals die Sicherheit verschiedener Medikamente zusammen, die in der Notaufnahme oder im Rettungsdienst zum Einsatz kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Komplikationen für Atmung, Kreislauf und Delir</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Untersucht wurden insgesamt neun Studien mit 838 Patient:innen, die Antipsychotika der ersten (Haloperidol, Droperidol) und zweiten Generation (Olanzapin, Quetiapin, Ziprasidon) sowie Benzodiazepine (Lorazepam, Midazolam) erhielten. Erfasst wurden dabei vor allem atembezogene Komplikationen (Apnoe, Hypoxie, Intubation) und kardiovaskuläre Ereignisse (Arrhythmien, Hypotonie) sowie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/06/22/delir-risiko-arzneimittel/">verschlechterte Delirsymptome</a> und Sterblichkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt traten bei 16,8 % aller behandelten Patient:innen unerwünschte Ereignisse auf. Besonders auffällig war das Risiko unter Midazolam: Über die Hälfte der älteren Menschen (53 %) entwickelte Komplikationen, mit einer fünffach erhöhten Wahrscheinlichkeit gegenüber Haloperidol. Lorazepam lag hier deutlich niedriger, blieb aber nicht ohne Nebenwirkungen. Unter den Antipsychotika zeigte Quetiapin das günstigste Profil mit signifikant weniger Komplikationen als Haloperidol, während Droperidol und Olanzapin im mittleren Bereich lagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Überwachung möglicher Nebenwirkung zwingend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Praxis heißt das: Benzodiazepine sollten bei älteren Patienten mit schwerer Agitation nur mit großer Vorsicht eingesetzt werden. Wenn medikamentöse Beruhigung unumgänglich ist, kann Quetiapin aufgrund seines vergleichsweise niedrigen Nebenwirkungsrisikos eine gute Alternative zu Haloperidol sein. Unabhängig von der Wahl des Wirkstoffs bleibt eine enge Überwachung von Atmung und Herz-Kreislauf-Funktion essenziell.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://agsjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jgs.19485">Zur Studie: Comparative Safety of Medications for Severe Agitation: A Geriatric Emergency Department Guidelines 2.0 Systematic Review</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Delir: Dauer der Aufnahme steigert das Risiko</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2025/01/25/delir-dauer-der-aufnahme-steigert-das-risiko/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 14:09:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Einer US-Veröffentlichung zur Folge steigern lange Wartezeiten in den Notaufnahmen das Risikofür Patienten, ein Delir zu erleiden. Die Studie &#8222;Boarding Duration in the Emergency Department and Inpatient Delirium and Severe&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2025/01/25/delir-dauer-der-aufnahme-steigert-das-risiko/">Delir: Dauer der Aufnahme steigert das Risiko</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Einer US-Veröffentlichung zur Folge steigern lange Wartezeiten in den Notaufnahmen das Risikofür Patienten, ein Delir zu erleiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie &#8222;Boarding Duration in the Emergency Department and Inpatient Delirium and Severe Agitation&#8220; untersuchte den Zusammenhang zwischen der Verweildauer in der Notaufnahme und dem Risiko für Delirium und schwere Agitation. Die Ergebnisse zeigten, dass mit jeder zusätzlichen Stunde des Wartens in der Notaufnahme das Risiko für Delirium und schwere Agitation um 4,8 % anstieg. Patienten, die mehr als 10 Stunden in der Notaufnahme verbrachten, hatten ein um 23,9 % höheres Risiko im Vergleich zu denen, die weniger als 10 Stunden dort verweilten. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung einer zügigen Verlegung von Patienten aus der Notaufnahme, um das Risiko für Delirium und schwere Agitation zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: June 11, 2024. doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.16343; Corresponding Author: Joshua W. Joseph, MD, MS, MBE, Department of Emergency Medicine, Brigham and Women’s Hospital, 75 Francis St, Neville House, Second Floor, Boston, MA 02115 (jjoseph24@mgb.org). <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2819838 ">https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2819838 </a></p>



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