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	<title>rezension Archive - Demenz-Zeitung</title>
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	<description>Informationen rund um Demenz, Pflege und Versorgung</description>
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	<title>rezension Archive - Demenz-Zeitung</title>
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		<title>Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 17:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Herz und eine Pflege - so lautet der Titel des hier rezensierten Buchs von Rashid Hamid. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/03/29/mutmachgeschichte-direkt-aus-dem-leben/">Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Bücher in Sachen Demenz die in den vergangenen Jahren erschienen sind, haben etwas gemeinsam: sie fassen lediglich bereits Bekanntes nochmals neu oder anders zusammen. Alles schon mal dagewesen, alles bereits veröffentlicht – nur halt noch nicht von jedem Verlag. Dasselbe gilt für die pdf-Broschürenflut im Internet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso erfreulicher – um die Katze jetzt schon aus dem Sack zu lassen &#8211; an dieser Stelle auf das Buch von Rashid Hamid hinzuweisen. Es ist zwar kein Buch in Sachen Demenz, auch kein Fachpflegebuch – aber es macht etwas erfrischend anders. <a href="https://www.rowohlt.de/buch/rashid-hamid-ein-herz-und-eine-pflege-9783499012556">Rohwolt hat mit der Herausgabe</a> dieses 176 seitigen Taschenbuchs einen Treffer gelandet. Die Rede ist von *<a href="https://amzn.to/4cDH3gg">„Ein Herz und eine Pflege“ von Rashid Hamid</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-1">Der Tiktoktexter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor ist Altenpfleger und Inhaber eines Pflegedienstes in Hamburg. Im Buch, welches mit Unterstützung von Ariane Grundies entstanden ist, erzählt er von seinem Werdegang und seiner Arbeit in der Altenpflege. Bekannt ist Hamid (offenbar) bisher vor allem für seinen TikTok-Kanal, den ich nicht kenne – aber offenbar mehr als 250000 andere Menschen (Follower; Stand 29.03.24). Ich bin also insofern nicht voreingenommen, weil ich nicht zu seinen „Tiktok-Fans“ zähle. Wohl aber wurde ich in der Vergangenheit von der ein oder anderen Branchenkollegin schon auf den Account hingewiesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-2">Was macht das Buch aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anders ist für mich, dass Hamid zwar darin nicht die Härten die Pflege hat ausspart, auch nicht versucht den Eindruck zu erwecken, bei ihm oder seinem Pflegedienst sei alles eitel Sonnenschein. Dann wäre es kaum mehr als in Buchform veröffentlichte Eigenwerbung – sowas langweilt mich nach wenigen Seiten. Der Autor erzählt also aus seinem – aus unserem – Beruf und den Dingen die man so erlebt, erträgt und die einen immer wieder staunen lassen. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://amzn.to/4cDH3gg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="520" height="791" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid.jpg" alt="" class="wp-image-2380" style="width:425px;height:auto" srcset="https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid.jpg 520w, https://demenz-zeitung.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid-197x300.jpg 197w" sizes="(max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Von den Dingen, die Menschen zu Menschen machen, von den Erlebnissen, die in dieser Form wohl nur Pflegende erfahren auf der fein austarierten Grenze professioneller Distanz und menschlicher Nähe. Und vielleicht auch davon, dass wir unweigerlich das ein oder andere Mal diese Distanz unterschreiten, bis wir zurückfinden. Im Prinzip – für Altenpflegerinnen und Altenpfleger – nicht grundsätzlich etwas Neues oder völlig Außergewöhnliches. Jedoch erzählt Rashid Hamid dies mit einer erfrischend wirkenden, ansteckenden Freude die er irgendwie zwischen die Zeilen gepackt hat, dass es durchaus ansteckend wirkt. Und authentisch. Man glaubt, man kann sich diesen Kollegen wirklich gut vorstellen. Sich vorstellen mit ihm zu sprechen, zu diskutieren, sich auszutauschen wie es oft nur Pflegeberufler untereinander können. Man weiß. Man hat erlebt.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-3">Ein starkes Zeichen für die Pflege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich viel im „Pflegeinternet“ bewegt, begegnet man vielfach Pflegeberuflern oder ehemaligen Pflegeberuflern, die Foren oder SocialMedia-Plattformen scheinbar vor allem dazu nutzen, ihre Frustration zum Ausdruck zu bringen. Oft verbunden mit beißendem Spott beschreiben sie die Zustände, die sie so sehr belasten. Da kommt so ein Buch gerade recht (vielleicht auch der Tiktok-Account).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen – berechtigten – Beschwerden über die Bedingungen in der Pflege tritt oftmals völlig in den Hintergrund, was für ein wunderbarer Beruf das ist. Rashid Hamid und Ariane Grundies setzen mit diesem Buch einen klares, sehr willkommenes Ausrufezeichen dafür.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Coverbild: Rowohlt-Verlag ; Titelbild-Hintergrund: Rafael Cosquiere on pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> Ein Herz und eine Pflege: Vom Glück, für andere da zu sein; von Rashid Hamid und Ariane Grundies; <a href="https://www.rowohlt.de/">Rowohldt Verlag</a>; 2. Edition (30. Januar 2024); Taschenbuch 13,00 Euro.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2024/03/29/mutmachgeschichte-direkt-aus-dem-leben/">Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 08:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des bei Schlütersche erschienen Buchs von Sabine Richartz. „Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des <a href="https://buecher.schluetersche.de/de/pflege/">bei Schlütersche</a> erschienen Buchs von Sabine Richartz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt. Und oft unterschätzt hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Effekte, die sie auf Pflegebedürftige erzielen kann. Vorausgesetzt der Einsatz von Aktivierung und Betreuung erfolgt fachgerecht und ist professionell organisiert, strafen sie Vorurteile wie „Spiel- und Bastelabteilung“ schnell Lügen. Die Betreuung kann erheblich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität von Pflegebedürftigen beitragen. Die Tätigkeit kann auch gezielt herausfordernden Verhaltensweisen entgegenwirken bei Demenz und diese begleiten. Mitunter stehen dem falsche Vorstellungen seitens der Pflege, aber auch von Betreuungskräften entgegen die tatsächlich Annahmen unterliegen, es sei mit gelegentlichen Spaziergängen, der jahreszeitlichen Dekoration und Brettspielen getan.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-8">Individuelle Betreuung will gut organisiert sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst habe nach meinem Zivildienst in der sozialen Betreuung eines Pflegeheims in Bad Malente gearbeitet, bevor ich Altenpfleger wurde. Und auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/05/23/regelt-die-naechte/">als Demenzbeauftragter im Krankenhaus habe ich überzeugen können</a>, dass <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">zusätzliche Betreuungskräfte für die Spezialstation</a> für Patienten mit Demenz zwingend sind.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in 8 Kapitel unterteilt und einem Schlusswort. Zu Beginn zählt die Autorin 6 Stolpersteine für die Betreuung auf. Dazu zählen etwa die Blockaden gegenüber gewünschten Veränderungen. Auch die mangelnde Schnittstellenarbeit – ein großes Problem in vielen Einrichtungen mit vielfältigen negativen Folgen und weitere Fallstricke, so dass folgerichtig im nächsten Kapitel die Prüfkriterien des Medizinischen Dienstes und die Hebung der Pflegequalität durch Kooperation Thema sind.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"> Vier Schritte werden im Buch ab Seite 31 aufgezählt und beschrieben, die für einen gut organisierten sozialen Dienst im Pflegeheim elementar sind. Von der Bedarfsanalyse bis zur Wochenplanung und dem notwendigen, wiederkehrenden Ausprobieren und Verwerfen von Angeboten wird nicht zu kleinteilig erklärt, wie das systematische Vorgehen aussehen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-9">Bewegung durch Tourenplan und Gewissheit, alles richtig zu machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Pflegeeinrichtungen wird sich seitens der Bewohner häufig zu wenig bewegt. Das bringt Risiken mit sich und schadet der Gesundheit ganz grundsätzlich. Die Autorin<a href="https://amzn.to/3SuNRVQ"> *stellt im Buch denn</a> auch einen „Tourenplan“ vor, mit dem systematisch Bewegung geplant werden kann, z.B. in Form von Spaziergängen. Dem Dasein als Führungskraft im Betreuungsdienst ist ein eigenes Kapitel gewidmet – und Mitarbeitende in ebendieser Position sind auch die Hauptzielgruppe dieses Buchs. Praktische Beispiele, Formularvorschläge – all dies ist enthalten. Damit sind wertvolle Anregungen gegeben und nicht nur Leitungskräfte in der Betreuung werden von den Inhalten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei bestimmten Vorschlägen, gerade zur Betreuung von Menschen mit Demenz lässt es Sabine Richartz an Ver- und Nachweisen zur Evidenz fehlen und gerät daher auch in den Bereich der Behauptungen. Unangenehm wird es aber ab Seite 100. Hier kann der Leser ein „Interview“ mit einer Betreuungskraft nachlesen. Den Namen der angeblichen Betreuungskraft erfährt man nicht, die da so brav die Fragen beantwortet und den Leser aufklärt, wie toll die Autorin – ihre Vorgesetzte wohlgemerkt – ihre Arbeit macht. Aber ob nun frei erfundene Selbstbeweihräucherung, oder ob eine Betreuungskraft ihrer Chefin wirklich für das Buch – Zitat „Rede und Antwort&#8220; stehen musste, ist dabei gar nicht entscheidend. Es wirkt deplatziert weil es den Eindruck verschafft, die Autorin sei sich ihrer Sache gar nicht sicher. Dabei hat der Leser des Buchs durchaus keinen Grund anzuzweifeln, dass Sabine Richartz ihr Geschäft versteht. Eine anonyme, beruflich nachgeordnete Mitarbeiterin zur Unterstreichung heranzuziehen, ist vollkommen unnötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-10">Fazit: vor allem neuen Leitungskräften, aber nicht nur, empfohlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Betreuungskräfte die ganz frisch die Leitung eines sozialen Dienstes übernommen haben, kann ich das Buch empfehlen. Auch jenen, die schon dabei sind aber die ein oder andere Idee und Anregung suchen, um ihre Arbeit zu organisieren und zu systematisieren machen mit dem Kauf keinen Fehler. Abzuraten ist aus meiner Sicht dann, wenn Sie auf der Suche nach <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">inhaltlichen Anregungen für die Betreuungsarbeit </a>sind. Zwar werden einige auch im Buch beschrieben, aber dafür lohnt der Kauf nicht – Beispiele für Vorleserunden, jahreszeitliche Gestaltung oder ähnliches erhalten Sie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">in anderen Büchern</a> oder finden Sie leicht im Internet.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von ugurlu photographer on pexels</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-11 wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> *<a href="https://amzn.to/3G5Z6N7">Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen: Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen von Sabine Richartz</a>; erschienen bei Schlütersche (30. Oktober 2023); ISBN-10: ‎ 3842608942, 29,00 €.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abonnieren Sie jetzt den Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben. Infos gibts auch direkt aufs Handy wenn gewünscht &#8211; via <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">WhatsApp-Kanal</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
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		<title>Demenz, Delir und Depression mit Sonderkapiteln – Buchempfehlung für Einsteiger</title>
		<link>https://demenz-zeitung.de/2023/06/06/demenz-delir-und-depression-mit-sonderkapiteln-buchempfehlung-fuer-einsteiger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 15:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich werde häufig nach Empfehlungen gefragt. Mal zu Beratungsstellen, mal zu Pflegeeinrichtungen, nach hilfreichen Webseiten in Sachen Demenz (wie dieser), Konzepten, ReferentInnen, Erfahrungen mit technischen Entwicklungen – und auch nach&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-zeitung.de/2023/06/06/demenz-delir-und-depression-mit-sonderkapiteln-buchempfehlung-fuer-einsteiger/">Demenz, Delir und Depression mit Sonderkapiteln – Buchempfehlung für Einsteiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-zeitung.de">Demenz-Zeitung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich werde häufig nach Empfehlungen gefragt. Mal zu Beratungsstellen, mal zu Pflegeeinrichtungen, nach hilfreichen <a href="https://www.wegweiser-demenz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseiten</a> in Sachen Demenz (wie dieser), Konzepten, ReferentInnen, Erfahrungen mit technischen Entwicklungen – und auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/03/24/buchempfehlung-des-monats-stay-away-from-alzheimer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach Büchern</a>. Heute stelle ich eines vor, das bei <a href="https://schluetersche.de/branchen/gesundheit-pflege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schlütersche</a> erschienen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Demenz, Delir, Depression</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Symptome erkennen – schnell und individuell handeln“, so der Untertitel des Buchs von Ingrid Hametner. Zusätzlich findet sich auf dem Cover ein Hinweis auf Sonderkapitel zu Wahn und Schizophrenie. Schauen wir mal. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die Autorin ist u.a. Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe und Management- und Personaltrainerin und unterrichtet unter anderem beim Bildungswerk des ASB Köln. Unterteilt in 10 Hauptkapitel auf 148 Seiten bringt die Autorin alle 3 Themenkreise näher und wie diese sich unterscheiden. Das Buch beginnt mit dem Kapitel zu Demenzerkrankungen. Angereichert mit Fallbeispielen stellt sie Definitionen, Diagnostik und auch den Umgang dar.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Enthalten ist beim Thema Demenz auch eine Darstellung der – aus Sicht einer Einrichtungsleiterin – bestehenden Qualifizierungserfordernisse, unterschieden in Pflegfachleute und Helfer (Assistenzberufe). Etwas einseitig auf mich wirkte stellenweise die starke Fokussierung auf Validation in Haltung und Kommunikation beim Thema Demenz. Bekanntermaßen ist Validation <em>ein </em>Mittel, nicht das einzige (Evidenz?). Auch auf die strukturellen Rahmenbedingungen weist Hametner hin und nutzt dafür Anteile der Vereinbarung über die besondere stationäre Betreuung von Menschen mit Demenz Hamburg (2016). Anzumerken ist, dass auch Binsenweisheiten gelistet werden, wie z.B. S. 38: „Als Pflegefachkraft sollten Sie Strategien zum Umgang mit Bewohnern mit herausforderndem Verhalten kennen, um deeskalierend darauf eingehen zu können.“.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Die Unterschiede</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gut ist, wie die Autorin es geschafft hat mit einer klaren Untergliederung und ohne über Fachwörter Tiefe zu simulieren, die Themen Depression <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/09/01/aus-der-spur-geraten-patient-mit-demenz-und-delir/">und Delir</a> von Demenzerkrankungen zu trennen und die Unterschiede verständlich zu erklären. Dieses Wissen ist auch deshalb wichtig in Pflegeberufen, weil die Erkrankungen bzw. deren Wirkungen und Folgen gemeinsam auftreten können und sich dann wechselseitig beeinflussen. Menschen mit Demenz haben ein höheres Risiko für Depression und delirante Zustände. Zurecht weist Ingrid Hametner daher im Kapitel 6 (Depression) auf die Gefahr von Fehldiagnosen hin.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Sonderkapitel Wahn und Schizophrenie und Gespräche zum Schluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Kapitel sind ähnlich aufgebaut wie die vorherigen (Fallbeispiele) mit Definition, Abgrenzung aber auch Zusammenhänge im Rahmen einer Demenz werden dargestellt, ebenso wie pflegerische Handlungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen der Versorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Buchs (Kapitel 9) wurden Gespräche in Frage und Antwortform mit Leitungskräften angefügt. Es geht zum einen um Unterschiede in der Pflege der verschiedenen Krankheitsbilder einerseits, andererseits kommen die Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin einer „Spezialeinrichtung“ aus Bremerhaven zu Wort, auf die im Buch bereits an anderer Stelle abgestellt wurde. Das wirkt auf mich nicht richtig passend, sondern mehr wie ein Gefallen an eine befreundete Einrichtung. Schließlich kommt noch Edgar Neuber zu Wort als Leiter der Akutstation des Behandlungszentrum für Psychiatrie des Klinikums (schon wieder) Bremerhaven Reinkenheide gGmbH.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Fazit und Empfehlung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Kapitel (10) heißt die Überschrift „Achten Sie auf sich selbst“. Das ist stets eine gute Idee, egal ob Pflegeberufler oder nicht. Darin weist die Autorin kurz darauf hin, dass „(….) Ihr eigener Akku immer wieder aufgefüllt werden muss, damit Sie anderen Menschen auch weiterhin etwas geben können.“. Es gibt ja so Hinweise, die sind nie falsch. Ansonsten wird sich in diesem nur rund 2 Seiten starken Kapitel im Wesentlichen auf die Wiedergabe einiger Ergebnisse aus einer Umfrage beschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*<a href="https://amzn.to/43Es684" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kann ich das Buch empfehlen</a> für die 3 Themenbereiche Demenz, Delir und Depression? Ja, wenn Sie Berufsanfänger oder noch in Ausbildung in der Pflege sind oder einen Hilfs-/Assistenzberuf ausüben in diesem Bereich. Man merkt dem Buch einfach sehr das „Pflegelehrerinnendasein“ der Autorin an – Profis die im Thema sind werden dem Werk eher nichts Neues entnehmen können und sich ggfs. auch am Umfang und der Menge der ausgewählten Informationen stören. Das Interviewkapitel (9) ist in meinen Augen Füllmaterial, ohne die das Buch prima ausgekommen wäre &#8211; ebenso wie die beiden Seiten zur Selbstpflege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Lesetipp (oder auch Geschenktipp) ist das Buch durchaus dennoch auch für Betreuungskräfte oder Ehrenamtler die vergleichsweise gering vorbereitet (ausgebildet) losgelegt und nicht zuvor einschlägig als Pflegefachleute tätig waren. Auch diejenigen, die vielleicht nach vielen Jahren Berufserfahrung in anderen Pflegebereichen oder aus einem aktuellen Anlass eine kurze Auffrischung haben möchten, sind mit diesem Buch nicht schlecht beraten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">In dieser Vorstellung: <strong>Demenz, Delir, Depression: Symptome erkennen – schnell und individuell handeln &#8211; mit Sonderkapitel „Wahn“ und &#8222;Schizophrenie&#8220; Taschenbuch – erschienen am 23. April 2020 bei ‎ Schlütersche; 148 Seiten v. Ingrid Hametner; 26,95€.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Rezensionen zu Büchern zum Thema Demenz? Finden Sie z.B. hier: <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/18/buch-von-m-schmieder-dement-aber-nicht-vergessen/">&#8222;Dement, aber nicht vergessen&#8220; von Michael Schmieder</a> oder <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/27/alzheimer-demenz-grundlagen-diagnose-therapie/">Grundlagen zu Diagnostik und Therapie bei Alzheimer und Demenz von Prof. Förstl.</a> </p>



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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: Polina Zimmermann on pexels</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em><em>*Auf dieser Webseite / in diesem Artikel sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt und mit Stern * gekennzeichnet. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></em></p>
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